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Veteranen Stammtisch All das, was wir noch klären müssen ...

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Alt 10.12.2006, 20:01   #101 (permalink)
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Gute Nachrichten ... in der aktuellen CT (Ausgabe 26/2006) les ich gerade auf Seite 20, Zitat:

"Wiefelspütz hatte unter dem Eindruck der Nachrichten über die Emsdetter Gewalttat ein Verbot von "Killerspielen" angeregt, aber seine Äußerungen bereits sehr schnell in einer E-Mail an Benneter wieder abgeschwächt. In dieser Mail räumte er ein, Verbote seien vielleicht doch nicht der richtige Weg - wenn er sie auch nach wie vor für wünschenswert halte."

Also ich bin leider nicht ganz fit was die Namen drumrum angeht, wer welchen Stein ins Rollen gebracht hat, aber dieser Ausschnitt gibt mir wenigstens Hoffnung, dass da noch ein paar den richtigen Schalter umgelegt haben und von nun an etwas nachdenken. So wie ich das verstehe haben sie von den Medien ein ganz anderes Bild von der Wahrheit präsentiert bekommen.
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Alt 10.12.2006, 20:41   #102 (permalink)
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@JoTheising


Interessante Gedanken, die ich ebenfalls mit dir teile. Ich finde auch sehr schade, dass eine solche Einstellung in der Gesellschaft nicht stärker verbreitet ist und Anklang findet.

Zu der Sache, dieses Land wäre keinen Eid wert: Man muss hier klar unterscheiden. Die meisten sagen sicherlich Land, meinen damit jedoch die Regierung, was zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind. Eine Regierung ist erfahrungsgemäss eine relativ kurzlebige Struktur, sie zerfällt, entsteht neu und formt sich um. Doch das Land selbst (das Volk denke ich kann man in den Begriff mit einbeziehen) wird immer das Land bleiben, mit all seinen Stärken und Schwächen. Auch ich gebe absolut nichts auf unsere Regierung dort oben, aber ich halte dennoch sehr viel auf das Vaterland und die Heimat. Oder ein anderes Beispiel: Viele deutsche Soldaten im 2. Weltkrieg haben sicher nicht gekämpft, um ihrem Führer und der ganzen verrückten Ideologie zu gefallen. Sicher gab es auch welche dieser Sorte. Aber die meisten haben gekämpft, um ihrem Vaterland die Ehre zu erweisen und es zu verteidigen. Dasselbe gilt auch für die Offiziere. Einen Eid leistet man immer auf sein Land und sein Militär, nicht auf die Regierung. Das war letztendlich ja auch der Grund, warum die Alliierten Stauffenberg als Verräter ansahen, anstatt ihm bei seinem Attentat zu unterstützen.
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Alt 11.12.2006, 08:39   #103 (permalink)
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Hallo, Ihr Lieben
@Carville767
Ich habe nie geschrieben, das Land sei keinen Eid wert. Stimmt nicht! Ich bin absuluter Patriot und stehe für mein Vaterland Deutschland. Die Grundlage meines Patriotismus ist das Grundgesetz, dem ich mich zutiefst verpflichtet fühle, weil ich darauf ein Eid abgelegt habe, der mich als Deutscher bindet, für die Würde aller Menschen, für Recht und Gerechtigkeit, für den Frieden zwischen allen Völkern, für das Streben allen nach Glück und Wohlstand einzutreten.
Ich bin stolz, hier in der Community ein politischer Mensch zu sein, wie alle anderen Member auch.

Klar ist: Die Regierung aus CDU und SPD ist für mich kein Pfifferling wert, weil sie alles begünstigt, was in Zukunft gegen das Grundgesetz stehen kann. Ich verachte sie und bin froh, diese nicht gewählt zu haben, obwohl ich meine patriotische Pflicht nachgekommen bin, wählen zu gehen!!

Dennoch, da bin ich voll mit Dir einer Meinung, stehe ich zu der verfassungsgemäßen Struktur unseres Vaterlandes.

Grade weil viele Deutsche im zweiten Weltkrieg ihr Leben im guten Glauben für Deutschland gaben, dennoch für ein verbrecherisches System kämpften und starben, müssen wir als Deutsche, unter allen Umständen, Kriege in der Welt verhindern. Die "Hippies" und die Radikal-linke haben für mich keine moralische Autorität in dieser Frage (Man beachte die SED-Diktatur und die Verbrechen und Verlogenheit der Roten-Armee-Fraktion. Die "Hippies" sind mir zu vollgekifft, um ihre langfriestige Tragweite ihres Handelsn voll und selbst zu begreifen, dennoch akzeptiere ich sie als Bestandteil unserer Gesellschaft, weil sie in anderen Bereichen dennoch was zu nutze sind).
Kriege zu verhindern, kann derjenige, der den Krieg, und die Waffen dazu, kennt: nämlich die Angehörigen der Bundeswehr, sowie das demokratisch gewählte Parlament in ihrer Verantwortung, sowie der deutsche Außenminister, dem man politisch nix ankreiden kann, weil er bislang die Forderung aller Deutschen für den Erhalt von Frieden und Dialog mit der Welt immer zur (meiner vollsten) Zufriedenheit nachgekommen ist.

"Ein Glück, daß Kriege so grausam sind! Man könnte ja Gefallen daran finden"
Robert E. Lee (Konförd. General in der Schlacht von Fredericksburg 1862)

"Schauen Sie sich das Schlachtfeld genau an, damit Sie wissen, wie wichtig mir ein dauerhafter Friede ist, den Sie für mich zu verhandeln haben!"
Napoleon Bonaparte zu Außenminister Tallyrand nach der Schlacht von Austerliz 1806

JoTheising
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Alt 11.12.2006, 09:10   #104 (permalink)
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jetzt diskutiert ihr schon, inwiefern ein krieg ein guter krieg ist, weil er so schlimm ist, dass man "dank" dieses krieges keine weiteren kriege führt?!

das finde ich persönlich ziemlich krank.

wie steht es denn mit der einstellung "krieg sollte man auch dann nicht führen, wenn man persönlich noch niemandem die eingeweide rausgeschossen hat, weil dabei menschen sterben. und töten ist NICHT gut"... wäre auch ein ansatz, oder?

kurz zusammengefasst könnte man sonst auch sagen, dass jeder mensch erstmal in echt einen anderen töten sollte, damit er weiss, was das leben bedeutet...

was das ganze dann noch mit ArmA zu tun hat, geht mir jetzt echt nicht in den kopf?!

ArmA, oder jedes andere spiel, ist eine kleine heile simulierte welt, mit eigenen gesetzmässigkeiten usw.
In einem shooter ist es OK, alle über den haufen zu schiessen. Es ist der Zweck, das Mittel, dafür ist der shooter bzw. diese Welt ja extra gemacht. Dennoch hat diese Welt rein GAR NICHTS mit der realität zu tun, egal wie die pixels nun aussehen, oder was theoretisch der hintergrund des spiels ist.

Wer eine solche "Welt" nicht vom RL trennen kann, hat anderweitige (ernsthafte) probleme. Eine solche person KANN von einem videospiel beeinflusst werden. Genausogut KANN er/sie aber auch von allem anderen beeinflusst werden, fernsehen, freunde, die Bedienungsanleitung seines Backofens, was weiss ich.

Virtuelle Welten haben nur dort einen Einfluss, wo eine grundlegende labilität vorhanden ist - und dies gründet meistens auf ein unterentwickeltes selbstbewusstsein, welches wiederum meistens aus ungenügender erziehung resultiert.

vergleicht mal die standpunkt-festigkeit eines ziemlich jeden erwachsenen über 30 jahre mit der von ca. 25 jährigen... das ist schon ein vehementer unterschied. und wenn man dann die 15 jährigen betrachtet... mann leute, da kommt noch einiges auf uns/euch zu!

die oberflächlichkeit, die zugunsten der persönlichen erfolgsleiter in dieser globalsierenden, immer schnelllebigeren welt für das eigene leben in kauf genommen wird, potenziert sich von generation zu generation, und irgenwann wird es in einem riesen knall kollabieren - das ist eigenschaft von so ziemlich allem, was sich exponeziell vermehrt/ansammelt/anstaut...

bleibt mir nach all dem gequatsche nur noch einsteins zitat hinzuzufügen, von wegen "krieg für den frieden" und so n quatsch:

"Das Einzige, was wir aus der Geschichte der Menschheit lernen können ist, dass die Menschheit nichts aus Ihrer Geschichte lernt."
mckee14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 09:47   #105 (permalink)
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Hallo
@mckee14
auf Dein Posting möchte ich antworten:
1) Die Geschichte der Menschen zeigt, daß k e i n Krieg ein guter Krieg ist. Die Aufgabe der zivilisierte Welt ist es, Kriege zu v e r h i n d e r n !!!
Es ist schlimm, wenn man Gewalt gegen Frauen und Kinder anwendet!
Es ist schlimm, wenn man psychische Gewalt gegeüber Schwächeren ausübt.
Es ist schlimm, wenn Menschen aus niedrigen Beweggründen getötet werden.
Es ist schlimm, wenn man Menschen einredet, daß man sich einer angeblichen Übermacht nicht zu wehren hat.
All diese Punkte bedeuten Krieg. Und zwar aus der Sichtweise der Schwächeren, Hilflosen und Ungebildeten. Dies gilt für die Zukunft zu verhindern!!!

- Ich gebe Dir absulut recht, wenn Du sagst:
__________________________________________________ _______________
kurz zusammengefasst könnte man sonst auch sagen, dass jeder mensch erstmal in echt einen anderen töten sollte, damit er weiss, was das leben bedeutet...
__________________________________________________ _______________

Aber genau da ist der springende Punkt! Das will ich erklären:
Mein Großvater litt nach dem Kriege an Schlaflosigkeit. Er war völlig traumatisiert. Meine Eltern litten unter das Verhalten meiner Großväter.
Mein Großvater, väterlicherseits, hat sich alles von der Seele geredet. Ich hatte das Glück, ihm zuhören zu dürfen. Durch sein Beispiel habe ich als Jugendlicher gelernt, daß Kriege schlimm sind. Diese Einstellung habe ich seitdem behalten. Als ich 21 wurde, ging ich zum Bund, um dem Wesen des Krieges nahe zu sein.
Als ich zum ersten Mal eine Waffe in der Hand hatte und schießen musste, konnte ich sehen, was eine Kugel anrichten konnte. Dieser Gedanke verfolgt mich bis Heute. Später im Studium, hatte ich Kommilitonen kennengelernt, die in Kosovo stationiert waren. Das, was sie über den Krieg zu sagen hatten, interessierte keinen, außer den Psychatern und meine Wenigkeit. Auch hier habe ich zugehört. Ich habe Flüchtlinge und Kriegsteilnehmer aus Ex-Jugoslawien fömlich interviewt. Vorallem, ich habe zugehört. Als Reservist kann ich nun meinen Großvater, meine Freunde und Kommilitonen ihre Erlebnisse nachvollziehen und ein Urteil bilden:

"Kriege sind die Geißel der Menschheit und gilt es auszurotten"

In den meisten Punkten teile ich ja deine Ansicht! Aber gerade dieser "Shooter" kann helfen, das Wesen des Krieges zu verstehen. Wenn Menschen nur in der Situation denken, wo sich abdrücken, aber nicht in der Situation weiterdenken, wo die simulierte Person zu Boden geht, dabei vergessen, sich mal für ein paar Minuten in die Situation hereinzuversetzen, finde ich oberflächlich und ...krank!
Gewisse Medien wie ArmA können helfen, Folgen vom Krieg zu verstehen.
Deshalb fühle ich mich verpflichtet, ein Leben zu führen, welches unsere Großväter in ihren Träumen hatten, bevor sie den nächsten Tag an der Front nicht mehr erlebten, wofür sich die Männer des 20. Juli von Freisler beschimpfen ließen und anschließend starben für eine bessere Welt.

Das bedeute auch einen kritischen Umgang mit der Gesellschaft, einem politischen Handeln, sowie die Fähigkeit zur Integration in der Gesellschaft, ohne meine (eigene) Vision von der Welt zu verlieren.

JoTheising
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Alt 11.12.2006, 10:02   #106 (permalink)
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Ok, meine Meinung zu der ganzen Geschichte ist folgende: Der ganze Thread ist entstanden weil Politiker das Spiel mit der Realität verknüpften, dagegen haben sich die Spieler eindeutig gewehrt, nun ist der Thread an dem Punkt angekommen an dem die Spieler selbst das Spiel mit der Realität verknüpfen. Das Spiel ist virtuell, virtuell ist nicht gleich realität, Pixel sind keine Zellen.

@JoTheising
Die ganzen Kriegsgeschichten kenne ich ebenfalls, doch nur diese können helfen den Krieg zu verstehen aber niemals helfen ihn zu verhindern. Ebenso wenig wird Armed Assault helfen Krieg zu verstehen. Es hat nicht das geringst mit der Realität zu tun. Wirst du abgeschossen fängst von neuem an. Wenn ein Kamerad im Spiel erschossen wird ist es auch nicht das selbe, wenn ein Kamerad mit dem du zusammen um dein eigenes Leben kämpfst, oder mit dem man sich angefreundet hat, den man vllt auch seinen besten Freund nennen kann, erschossen wird.

Die seelische Belastung ist im Spiel gleich null. Darum ein Aufruf an ALLE: VERGLEICHT NIE EIN SPIEL MIT REALITÄT, LASST SPIEL, SPIEL SEIN UND REALITÄT AUCH REALITÄT.
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Alt 11.12.2006, 10:09   #107 (permalink)
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hmmm... ok, ich kann deiner argumentation eigentlich nicht wiedersprechen. soweit "agreed"!

die schlussfolgerung daraus ist dann jedoch bedenklich. wenn man sozusagen einen "simulator" braucht (egal ob er jetzt ArmA heisst oder sonstwas), damit die menschen lernen was "krieg" bedeutet, oder "töten"... du hast es gut formuliert. wenn menschen so einen simulator benötigen, damit sie die eigenschaft entwickeln, einen schritt weiter zu denken als nur ans durchziehen des abzugs, damit sie begreifen dass der andere mensch zu boden geht, dass er fällt und verletzt ist und verblutet, und er eine familie hat und und und... wenn wir dafür eine "ausbildungssoftware" benötigen, dann brauchen wir, zum wohle der gesellschaft, auch simulationen für

- vergewaltigungen
- kinderschänderei
- extremismus
- sex mit tieren
- usw.

dann lernen die menschen, was es heisst, wenn man jemanden vergewaltigt. dadurch lernen wir, die konsequenzen abzuschätzen usw...

anschliessend noch die obligatorischen 3 Hungerwochen (staatlich verordnet), damit wir alle wissen was es heisst, hunger zu haben.

leider entspricht dieses prinzip immer mehr der realität. aber es SOLLTE es nicht sein. wenn wir nicht mal mehr in der lage sind unsere handlungen abzuschätzen, die konsequenzen möglichst komplett zu erfassen und ein gewisses mass an empathie und sympathie in diese welt zu tragen - dann sehe ich schwarz für die zukunft.

EDIT:
dieser text bezieht sich auf den politischen aspekt des krieges usw, ist bereits "slightly" offtopic ;-)
sry, ich lass es jetzt auch bleiben, versprochen

Geändert von mckee14 (11.12.2006 um 10:13 Uhr).
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Alt 11.12.2006, 10:48   #108 (permalink)
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Au weia, was hab ich angerichtet ich Stell x die Frage im Forum der Sims, ob "Die Sims" ein Killerspiel ist.
Dort ist ein anderes Klientel. Wäre x auf deren Antworten gespannt.....

Zugegeben eigentlich blöde aber die Antworten wären sicher anders.....
der-blaue-max ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 10:50   #109 (permalink)
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Hallo
@Wiesek,Mckee14
zu guter Letzt, dann höre ich auf:

Die virtuelle Welt ist ein Kind der Realität. Die Realität ist wiederum ein Kind der Virtuellen Welt. Das ist ein Axiom, mit dem wir alle leben müssen.

PC-Simulationen setze ich mit Bücher und anderen Medien gleich. Nur daß PC-Simulationen etwas eindringlicher sein können, als andere Medien, wie Bücher, wo die ganze Vorstellungskraft eines jeden Einzelnen abverlangt werden.

Richtig ist (da stimme ich Euch zu): das jeder seine eigene Intension/Vorstellungen mitbringt, wenn er sich eines jeweiligen Mediums bedient. Aus Sicht von Intensionen zur Präventionen (wie oben aufgelistet) braucht man kein PC-Spiel, um eindringlich vor solchen sittenwidrigen Handlungen zu warnen oder aufzuklären oder den Betroffenen zu helfen. Da reichen Bücher, Zeitungsartikel, Podiums-Diskussionen oder die direkte Auseinandersetzung mit der Sachlage durchaus aus.

Schlussbemerkung: Nicht ArmA oder andere Simulationen sind für negative Auswirkungen schuld. Diese Art von Medium ist genauso neutral, wie das Papier von Büchern, oder der Materialpreis der DVD, oder die GEZ-Gebühren für das Fernsehen. Hier verteidige ich die künstlerische Freiheit von BIS, wie sie auf ihre Art (so meine eigene Intension und Vorstellung) den Krieg interpretieren. Schlussfolgerungen müssen wir mündigen Bürger selbst finden.

Der Mensch mit seinen Intension, sucht für sich aus den Medien heraus, was für seine individuelle Wirklichkeit am Dienlichsten ist. Praktisch gesehen: Nicht der Hund ist schuld, wenn er beisst, sondern der, am anderen Ende der Leine!

So, das wars endgültig dazu

JoTheising
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Alt 11.12.2006, 10:53   #110 (permalink)
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@Der Blaue Max
Ich finde es gut, daß Du die Frage gestellt hast. Danke dafür, daß ich meine Meinung äußern durfte. Ich bedanke mich bei allen anderen für diese Diskussion.

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Jotheising
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Alt 11.12.2006, 10:58   #111 (permalink)
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Zitat:

In den meisten Punkten teile ich ja deine Ansicht! Aber gerade dieser "Shooter" kann helfen, das Wesen des Krieges zu verstehen. Wenn Menschen nur in der Situation denken, wo sich abdrücken, aber nicht in der Situation weiterdenken, wo die simulierte Person zu Boden geht, dabei vergessen, sich mal für ein paar Minuten in die Situation hereinzuversetzen, finde ich oberflächlich und ...krank!
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Deshalb fühle ich mich verpflichtet, ein Leben zu führen, welches unsere Großväter in ihren Träumen hatten, bevor sie den nächsten Tag an der Front nicht mehr erlebten, wofür sich die Männer des 20. Juli von Freisler beschimpfen ließen und anschließend starben für eine bessere Welt.

Aye... ABER... Ein simulator kann die Realität nur veranschaulichen in dem er ein dramaturgisches Mittel als übertragungs medium benutzt...

Also kann man sagen ArmA kann bestimmte Aspekte des Krieges veranschaulichen!

WIr liegen nicht im schlamm, wir sitzen zu hause in der geheizten Wohnung mit ner Coke neben dran.

Es pfeifen uns keine Kugeln über den Kopf, nur der EAX Sound suggeriert das und vielleicht die Behellfsleuchtspuren die das Programm simuliert...

Wir sterben nicht wenn wir bei der Verteidigung von Mercalillo gegen die KI oder andere menschliche Spieler... Nur unser Avatar. Die ganze Wahrnehmung der Events im Spiel besteht zu 40% aus symbolischer veranschaulichung und 60% aus der individuellen Vorstellungen die wir über die Dinge haben die auf dem Bildschrim passieren, je nach dem näher oder ferner der Realität...
__________________
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Alt 11.12.2006, 12:56   #112 (permalink)
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Wenn ich solche Pixzer.de Dein kostenloser Bilderhoster im Web Screens sehe, bekomm ich eher Mitleid mit den armen KI Spielern und lass sie sogar in Ruhe.
Glaube nicht, das man mit einem Spiel einen ganz normalen Menschen zum Killer machen kann.
Da gehört schon mehr dazu aber in anderen Ecken der Welt bringt man die Leute mittels Gehirnwäsche sogar dazu sich mit nen Sprenggürtel unters Volk zu mischen.....

Alles ist möglich.
pumuckl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 13:40   #113 (permalink)
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Zitat von JoTheising Beitrag anzeigen

@Der Blaue Max
Ich finde es gut, daß Du die Frage gestellt hast. Danke dafür, daß ich meine Meinung äußern durfte. Ich bedanke mich bei allen anderen für diese Diskussion.

Diese Community ist einfach geil

Jotheising

Keine Ursache
Aber ich hätte nicht gedacht, daß das so eine Diskussion wird!

" Kann sich von Euch noch jemand an den Unsinn mit "Half Life" erinnern, als man in der deutschen Version auf Robotter schoß und öl floß.

Ich meine was soll das denn?
Grausamkeiten gegen wandelnde Mülleimer

Ich freue mich immer auf gute Spiele, die mich fesseln, taktische Elemente haben und teilweise nicht so schnell zu lernen sind.
Fliege sehr gerne mit IL-2 rum und das seit Jahren, OFP habe ich sicher über ein Jahr auf meinem Rechner gehabt.
Silent Hunter III, ich liebe es.
Teilweise ist es für mich wie einen Punkt der Geschichte virtuell erleben.
D**m etc. habe ich nicht zuende gespielt ebenso qu*ke. Von mir aus können diese stumpfen Ballerspiele verboten werden. Hallo hat jeman x Painkiller getestet so ein scheiß ist völlig sinnloß.
Aber wer "a" sagt muß auch "b" sagen also alle verbieten oder alles erlauben. Ich bin eben nur der Meinung, daß gerade diese Spiele unseren Sport so in Veruf bringen.

Eine Anmerkung noch: Gewalt ist normal, Gewalt gehört zum leben!
Gewalt ist nicht schön aber eben auch nicht zu verhindern.

Sollten wir uns nicht freuen, wenn diese Gewalt eben in einem PC ausgelebt werden kann, dort wo wir Niemanden schaden?

Immernoch besser auf Pixelgegner zu schießen als auf Menschen!
der-blaue-max ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 13:56   #114 (permalink)
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ArmA ist eine Kriegssimulation. Das word Killerspiel gibt es im deutschen Wörterbuch nicht.
SniperAndy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 15:45   #115 (permalink)
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@Carville767
Ich habe nie geschrieben, das Land sei keinen Eid wert. Stimmt nicht!

Da hast du auch vollkommen Recht, mein Kommentar bezog sich ganz allgemein auf die Aussage, die ein paar Postings vorher gefallen war. Sollte das nicht so rübergekommen sein, entschuldige ich mich dafür. Ich zolle Menschen wie dir nämlich einen hohen Respekt für ihre patriotische Einstellung!


Und auch von mir ein grosses Lob für die sehr interessanten Beiträge dieser Diskussion und dafür, dass man sich hier so super über solche Themen unterhalten kann!
carville767 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2006, 19:15   #116 (permalink)
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Natürlich Gegenseitiger Respekt ist schließlich die Basis um Amokläufe gar nicht erst entstehen zu lassen! - Wünschte die Politiker würden das mal lesen.
Legislator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2006, 12:36   #117 (permalink)
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...die können lesen??
mckee14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2006, 12:41   #118 (permalink)
10 Jahre hx3
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politiker
__________________
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Alt 12.12.2006, 13:56   #119 (permalink)
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Hallo! Ihr Lieben:
wenn einige Politiker lesen würden (vielleicht könnten...), dann würden sie feststellen, daß das einfache Volk soviel Intelligenz besitzt, kritisieren zu können, welche Scheiße einige Politiker bauen.
JoTheising ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2006, 17:27   #120 (permalink)
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@JoeTheising
Zitat:

die ihren heldenhaften Beitrag im Kongo, Bosnien, vor der Küste Libanons, und in Afganistan leisten.

das mußt du mir mal erklären.
heldenhaft ist wohl doch etwas hochgegriffen.sie machen ihren job,einen guten job,mehr aber auch nicht!

zum thema:
wenn counterstrike,battlefield,doom oder ähnliche ein "killerspiel" sind,das ist das arma auch.
auch wenn es durchaus andere facetten bietet bleibt der grundgedanke der gleiche: den gegner zu töten.basta.

problem: die jungs von columbine,erfurt oder emstetten hätten sich mal öfters bei ihrer mama ausheulen sollen.
aber so ist das heutzutage leider.verkriechen sich in ihrer online welt und kommen draußen nicht mehr klar.
wenn irgentein genre verboten gehört das sind das spiele wie "world of warcraft"!!!!!
kenn da persönlich ein paar leute die das spielen.total desillisioniert.wenn sie dann auch noch zu viel zeit haben,ist ganz vorbei.
und überhaupt: wenn es wie die politiker sagen an "killerspielen",oder "softair" kämpfen liegt das jugendliche zu solchen taten fähig sind,bin ich schon lange überfällig...
in den 80' aufgewachsen bestand meine jugend nur aus krieg spielen.mit 8-10 jahren gründeten wir unsere eigenen milizen.voll uniformiert mit sämtlichen dienstgradabzeichen etc. .
problem war nur: wenn es in den heimischen wäldern mal zum kampf kam und die jungs von der gegner miliz nicht bei "peng" , "peng" umfielen, kam es auch schon mal vor das es einen auf die nase gab... so fühlt sich krieg an.und nicht am heimischen pc pixel männchen abknallen.befürchte das es den jugendlichen heute an solchen erfahrungen mangelt...

beim paintball spielen das gleiche: wenn man sich hinter seiner deckung verkroch und plötzlich einen roten fleck am fuß hat dachte ich zumindest:
fuck,wenn das jetzt echt gewesen wäre wer der fuß im arsch und ich wahrscheinlich auch gleich.
und da trennt sich die spreu vom weizen:
wer nicht in der lage ist gespieltes mit der realität zu vergleichen hat ein ernsthaftes problem.
die gesellschaft ist nur leider nicht in der lage sich um solche problemkinder zu kümmern.
KidDynamite ist offline   Mit Zitat antworten
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