Also: WOW!
Ich dachte, ich hätte nach Mandrake, Suse und Kanotix alle mehr oder weniger benutzerfreundlichen Distributionen ausgetestet, aber in
diesem Moment arbeite ich mit dem besten, was ich bisher unter die Finger bekommen habe.
Die Rede ist von
Ubuntu - einer auf Gnome basierenden Linux-Distribution, dessen Entwickler es sich zum Ziel gemacht haben, ein möglichst aktuelles, kostenloses, multilinguales und benutzerfreundliches OS auf den Markt zu bringen.
(es existiert auch kubuntu - exakt dasselbe OS, nur mit KDE als Windowmanager)
Die Installation war ein Kinderspiel. Einfach CD einlegen, ein paar entscheidende Parameter definieren (was wirklich jedem DAU gelingen sollte) und ab diesem Zeitpunkt installiert sich die Distri ruhig und zuverlässig von alleine - eventuell benötigte Pakete (e.g. Sprachpakete) werde nach Abfrage automatisch heruntergeladen und installiert.
Irgendwann (genauer gesagt: nach 20-30 Minuten) verschwindet der schwarz-weiße Bildschirm abrupt und der Ladebildschirm erscheint in angenehmem braun (ich hätte bis jetzt nicht für möglich gehalten, dass eine solche Farbe wirklich zu einem Betriebssystem passt)
Und was sieht man jetzt? "Gnome" lautet die Antwort - einer der zwei großen Windowmanager in der Linux-Fangemeinde. Ich muss sagen, dass mir Gnome im Gegensatz zum (imho) klobigen KDE mit seiner überdimensionierten "Taskleiste" sehr zusagt.
Wie auch immer. Wer jetzt neues Interesse an der freien Software gewonnen hat, dem sei der oben genannte Link ans Herz gelegt
Ich durchforste derweil mein neues Linux =)