Heute sind wieder Deutschland und Niederlande dran

Ich kanns leider nicht gucken weil ich weg bin
Gestern haben ja Schweden und Italien gespielt, das Spiel soll spannend gewesen sein - schade hab ich auch nicht geguckt
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Ein Hackentor von Zlatan Ibrahimovic lässt Vize-Europameister Italien bei der Euro 2004 in Portugal zittern. Der Torjäger der schwedischen Nationalmannschaft erzielte im EM-Gruppenspiel in Porto in der 85. Minute den spektakulären Treffer zum 1:1 (0:1) gegen den dreimaligen Weltmeister, der erst zwei Punkte aufweist und Tabellendritter ist. Die Elf von Trainer Giovanni Trapattoni benötigt einen hohen Sieg im abschließenden Spiel gegen das bereits ausgeschiedene Bulgarien (0:2 gegen Dänemark). Die "Tre Kronors" und Dänemark weisen nach zwei Spielen jeweils vier Zähler auf.
Dabei hatte ausgerechnet Antonio Cassano die Italiener in Führung geköpft (37.). Dieser war für den wegen seiner Spuckattacke gesperrten Teamkollegen vom AS Rom, Francesco Totti, in die Mannschaft gerückt. Das Spiel eins nach der Affäre Totti begann Italien mit energischen Angriffen. Hoffnungsträger Alessandro Del Piero bildete nach der "Spuckattacke" des Superstars vom AS Rom auf den Schalker Dänen Christian Poulsen und der folgenden Sperre durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) für drei Spiele gemeinsam mit Christian Vieri und Cassano das Offensivtrio.
"Wir haben ein richtiges Spektakel geboten und sehr viele gute Torchancen herausgespielt. Schade, dass wir kein zweites Tor erzielt haben. Das Remis macht uns das Leben schwer, aber es ist gibt noch Chancen für uns. Ein Lob für Cassano, er hat phantastisch gespielt. Er kann sich noch steigern", kommentierte Ex-Bayern-Trainer Trapattoni und haderte mit der mangelnden Chancenverwertung seiner Schützlinge. Vor allem Goalgetter Vieri hatte nicht seinen besten Tag.
Der dreimalige Weltmeister startete die Begegnung mit ungeheurem Druck und hatte schon in der 4. Minute die erste Chance durch Vieri. Wenig später vergaben nacheinander Cassano, erneut Vieri und Del Piero die Möglichkeiten zur Führung.
Totti verfolgte die Begegnung im Stadion. Als der 27-Jährige auf der Stadionleinwand erschien, ertönte von den Rängen ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert. Die Schweden, die mit einem begeisternden 5:0 gegen die bereits ausgeschiedenen Bulgaren in das Turnier gestartet waren, mussten in der Abwehr Teddy Lucic ersetzen. Der Verteidiger von Bundesligist Bayer Leverkusen laboriert an einer Rippenverletzung und wurde von Mikael Nilsson ersetzt.
Bei ihrer vierten EM-Teilnahme mussten die Skandinavier, die in der Qualifikation bis auf das 0:1 gegen Lettland ohne Niederlage geblieben waren, Angriff auf Angriff der Italiener über sich ergehen lassen, ehe sie sich ein wenig aus der Umklammerung befreien konnten. Die erste schwedische Möglichkeit vergab Zlatan Ibrahimovic (13.).
Trapattoni hatte seine Mannschaft nach der Sperre von Totti und dem enttäuschenden 0:0 gegen Dänemark auf insgesamt drei Positionen verändert. Die neue Formation erarbeitete sich schon in den ersten 45 Minuten mehr Chancen als im gesamten Spiel gegen die Dänen. Einziger Wermutstropfen: Gennaro Gattuso und nach dem Wiederanpfiff Kapitän Fabio Cannavaro sahen jeweils die zweite Gelbe Karte und müssen beim Vorrunden-Finale gegen Bulgarien zuschauen.
Auch nach dem Wechsel bestimmten die Profis aus der italienischen Serie A das Geschehen auf dem Rasen. Die Angriffsversuche der Schweden blieben meist nur Stückwerk. Erfolgversprechender blieben die Attacken der Italiener, für die Del Piero (57.) den zweiten Treffer auf dem Fuß hatte, Bundesliga-Profi Andreas Jacobsson von Hansa Rostock jedoch auf der Linie klären konnte. In der 72. Minute musste Kapitän Cannavaro vor dem eigenen Tor klären. In der 78. Minute zwang der eingewechselte Mattias Jonson Italiens Schlussmann Gianluigi Buffon mit einem Flachschuss aus halbrechter Position zu einer Glanzparade.