Meiner Meinung nach sollte hier erst einmal der Begriff "Religion" erörtert werden.
Dazu habe ich über Google eine recht gute(?) Definition gefunden die auch wichtige Begriffe über weiterführende Links beschreibt (Ein Online-Lexikon auf Deutsch), weswegen ich es für besser halte nur den Link zu posten anstatt den ganzen Text.
http://www.net-lexikon.de/Religion.html
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Daedalus konzentriert sich in seinem Beitrag auf das Christentum.
Hier meine Stellungnahme dazu:
Zu Punkt 1:
Zu a):
Der Mensch hat eine Lebensaufgabe (jeder seine persönliche Herausforderung) die er zu erfüllen hat. Der Mensch versucht auf der Leiter ins Unbekannte nach oben immer ein Stückchen weiter emporzusteigen. Er kann dabei versagen und sich weiter Durchschlagen. Jeder Selbstmörder ist für mich ein Versager.
Schicksal ist somit relativ.
Das Universum (oder das was darüber steht) muss irgendwie unendlich sein.
(Was es seit der Unendlichkeit gibt wird es bis in die Unendlichkeit geben. Und ein Nichts kann es garnicht geben. Und jeder der mir da wiederspricht stellt sich das Nichts als eine schwarze Leere vor was mal wieder beweist das er nichts verstanden hat

Den die Farbe Schwarz ist schon Etwas!)
Wozu muss Gott in die Zukunft sehen wenn dort oben sowieso alles Gleich bleiben wird bis in die Unendlichkeit?
Haben wir das Recht über Sachen zu Urteilen die wir nicht kennen, geschweige-denn verstehen?
Zu b):
Wer nicht in den Himmel kommt kommt ins Fegefeuer um danach eine Chance zu bekommen und die Hölle ist quasi die komplette Löschung der Seele, aber an diese vereinfachte Vorstellung für den Menschen glaube ich nicht.
Zitat:
Oder ein Äthiopisches Kind das gerade mal drei Jahre lebt. Und das in Hunger. Ein Synonym für Qual. Wieso kommt so ein Kind in die Hölle? Etwa dafür dass es sein ganzes Leben lang gehungert hat?
Wieso sollte es in die Hölle kommen? Es hat alles getan um zu überleben und darüber hinaus ist es noch ein unschuldiges Kind. Das kleine Kind hat eine Freikarte ins Paradies. Wir sollten neidisch auf das kleine Kind sein.
Zu 2:
Gott verlangt von dir nur eines, und zwar genau das was du als Mensch der Tag ein Tag aus lebt irgendwie unmöglich tun kannst:
Er will nur dein blindes Vertrauen in ihn.
Ihm Vertrauen kannst du aber nur in dem du irgendwie über andere "Wege"(irgendwie das falsche wort - sorry) lernst das es ihn gibt.
Und wenn du ihm tatsächlich blind vertraust wirst du auch keinem deiner Mitmenschen schaden zufügen sondern lernen gutes zu tun - und darum geht es ja im endeffekt.
Und noch eine kleine Weisheit: Stell keine dummen kindischen ansprüche ans Leben und somit an Gott sondern erfreue dich dran

Das hat Gott zwar nicht gesagt ist aber irgendwie einleuchtend.
Zitat:
Wieso muss ich Gott anbeten oder ihm für irgendetwas Rechenschaft leisten? Was hat er denn für mich getan? Hat er mich denn gefragt ob ich Leben will oder ob ich die Angst erleben will eventuell in die Hölle zu kommen?
Und wieder fällt mir auf das du dir Gedanken über das machst wo du blindes Vertrauen hineinstecken musst weil wir lieben kleinen Individuen leider nicht über den Tellerand unseres Lebens hinaussehen können.
Das einzige was dir auch hier bleibt ist dein gesunder Menschenverstand.
Und meiner sagt: Scheiss drauf - mach das beste aus deinem Leben und dann brauchst du dir auch nicht den Kopf darüber zu zerbrechen.
Nur Leute die ausreden für ihr scheissleben suchen und Angst haben krübeln über so etwas ungreifbares.
Zu 3:
Ich glaube nicht an die Bibel wie sie heute zu lesen ist.
Ich hab auch von einem Schreiber gehört der von Gott eingeben bekommen hat was er schreiben soll und welcher dann eine viermal so umfangreiche Bibel geschrieben hat mit für uns neuzeitiger-lebende Menschen besser verständlich ist.
Nur haben ihm dann die "Gelehrten" keinen Glauben geschenkt. (Typisch Mensch eben)
Fakt ist:
Die Bibel darf man nicht wörtlich nehmen und verurteilen um sich gewissermaßen freizusprechen von der Sünde(=dem was man bisher an Gutem unterlassen hat). Man muss lernen ihre Weisheit für sich selbst abzuleiten.
Man muss einen Grund zum Leben finden. Finden - Verstehen - Akzeptieren.
Und selbst ein Priester lernt nie aus oder kippt irgendwann um weil er jetzt genug Gutes getan hat.
"Tu das Bestmögliche für deine Mitmenschen und die Welt - und verlange/erwarte nichts."
Hört sich einfach an ist aber unmöglich.
Das ist meine Meinung. Und zehntausend andere Leitsätze könnt ich noch dazu aufzählen.
Und jetzt frag mich bloß nicht wie gläubig ich bin.
Ich bin genauso blutiger Lebensanfänger wie fast alle hier in diesem Forum.
Und mein Text darf auch nicht auf die Goldwaage gelegt werden weil er lediglich spontane Gedanken enthält.