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Rider 13.03.2009 09:06

Es geht mal wieder los... - Killerspielverbot
 
Das aktuelle Geschehen hat jeder mitbekommen denke ich.. wie erwartet hats ja nicht lang gedauert, gerechnet hat wohl jeder damit:

Zitat:

Berlin/München - Geht es nach dem Willen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, dann werden sogenannte Killerspiele bald verboten: "Ich bin kein Gegner von Computerspielen. Aber es gibt brutalste Killerspiele, die völlig inakzeptabel sind und verboten gehören", sagte der CSU-Politiker dem "Münchner Merkur". Herrmann kündigte an, Bayern wolle auf Länderebene einen neuen Anlauf unternehmen, besonders gewaltverherrlichende Spiele aus dem Verkehr zu ziehen. "Wir müssen uns jetzt endlich aufraffen und den Mut haben, die brutalsten Spiele zu verbieten. Das ist keine Frage der Medien- und Kunstfreiheit mehr", sagte Herrmann.

Auch der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), forderte ein Komplettverbot von Killerspielen. "Wir brauchen das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen. Und zwar nicht vom Alter abhängig, sondern generell", sagte Uhl der "Thüringer Allgemeinen". Offensichtlich hätten Killerspiele bei dem Amokschützen von Winnenden eine große Rolle gespielt.
Wen würde so ein - Wischiwaschi Verbot - schon davon abhalten sich das anderweitig zu besorgen...
Genauso wie Waffenverbot, meiner Meinung nach, wer eine haben will bekommt (besorgt sich) auch eine.

gr.
Marcus


btw: Gabs nicht mal eine Onlinepetition? Vielleicht brauchts mal eine eigene dt. die man dann ausdruckt und an div. Ministerien schickt. Obs was bringt? Wahrscheinlich nicht... aber wenigstens was gemacht anstatt nur gemeckert zu haben ;)

Supply2811 13.03.2009 09:38

jetzt wird wieder monatelang diskutiert...einer Sache die Schuld zugeschrieben aber letztendlich wird sich nicht viel ändern. Wir kennen das Gerede über Spiele ja zu genüge...Kühlen Kopf bewahren und abwarten. Die Medien werden sowieso jedes Thema kräftig ausschlachte. Manchmal denke ich mir dass die genau auf sowas gehofft haben weil es geht nun um nichts anderes mehr...und das wird wohl so bleiben. Als Angehöriger müßte ich wohl jetzt erstmal meinen Fernseher verkaufen....ein Stück rücksichtslos finde ich so etwas schon. Es ist nun wieder die Zeit angebrochen für selbsternannte Spezialisten und Schlauschwätzer die aus anderen Not ihren Vorteil ziehen.

Schrecklich ist es auf jedenfall was passiert ist.

Rider 13.03.2009 10:07

Zitat:

Zitat von Supply2811
[...]Die Medien werden sowieso jedes Thema kräftig ausschlachte.[...]

Man kann halt mit DSDS, Germany next Topmodel und der Wirtschaftskrise keine großen Quoten mehr machen ;)

Lieber erheben wir einen Massenmörder zum medialen Star, das lockt mehr Leute vor den Bildschirm und liefern womöglich Nachahmetätern oder anderen "Wackelkanidaten" gleich noch die Motivation (Ich werd berühmt!) mit.

- - -

btt: WoW gehört nun auch schon zu den Killerspielen. Das war mir neu...

Lester 13.03.2009 10:54

Es war doch schon sonnenklar,
bereits am gleichem Tag Nachmittags hatten sie ein Kurzinterview von einem Vollhonk, der sinngemäß sowas sagte wie:
" ... er hat ja wohl auch irgendwelche Killerspiele gespielt oder so ..."

'In Interviews viel zudem ganz schnell das Stichwort "Gewaltspiele" ... wer da schon nicht 2 und 2 zusammenzählt. :stupid:

Naja, was solls ... es ist halt einfacher einer Nebenerscheinung die volle Schuld zuzuschreiben als die wirklichen Ursachen zu finden.

Nur mal wieder interessant das er das Schießen im Schützenverein gelernt hat, aber nee ... warum sollte man da Beschränkungen durchziehen ?
Viel zu viele der "hohen Herren" sind ja in solchen Clubs vertreten ... und unsere "Volksvertreter" wollen ja keine Nestbeschmutzer sein. :rolleyes:


Erst war es die Rockmusik, dann die Horrorvideos und mittlerweile sind es halt die Computerspiele.
Ich möchte wetten er hat alle 3 Sachen zumindest Testkonsumiert und ist somit #1 auf der Killerliste.

realplayer 13.03.2009 10:59

Das Thema langweilt mich inzwischen...

Die Eltern hätten sich mehr um ihren verwöhnten Balg kümmern müssen...nicht nur Kohle in den Ar*** schieben, Tabletten und gut...

Das Grundproblem liegt in der Beziehung der Eltern zum Kind....

:schlagen:

Rider 13.03.2009 11:19

btw: Da fällt mir noch was ein, eine Reportage von Anfang des Jahres. Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem aktuellen zutun, aber zeigt eigentlich mal was die wahren Probleme unserer Gesellschaft sind:

Ein Kindergarten wurde wegen Lärmbelästigung eines Nachbars verklagt und musste Schallschutzmauern errichten, das Gericht gab ihm Recht. Der Schlussatz der Reportage lautete (in etwa): "... mittlerweile ist der Kindergarten geschlossen. In einem erneuten Verfahren sah es das Gericht als erwiesen an, das trotz der Schallschutzeinrichtungen die Lärmbelästigung der Umgebung überdurchschnittlich sei und nicht zumutbar."

Und wir fragen uns allen ernstes warum wir Geburtenrückgänge verzeichnen. Als werdender Vater, regt mich sowas nicht nur nicht auf, nein es ist einfach völlig unverständlich. Diese Doppelmoral, in sovielen Sachen, kotzt einen echt an.

- - -
btt: Ich wart nur drauf das als nächstes noch kommt, das er Airsoftwaffen hatte und man damit (dieses Gerücht hält sich ja immer noch) Menschen töten kann.

Schade, ich würde zugerne mal ein Interview geben! Was die wohl für Argumente hätten wenn ein 24 jähriger, verheiratet, demnächst Vater, Marilyn Manson hörender, Killerspielspielender und auch noch im Airsoftverein, aussagen würde das ihm nicht einmal in den Sinn gekommen ist auch nur einer Fliege was zu leide zutun oder auch noch nie bemerkt hat das sein Agressivpotenzial in irgendeiner Form zugenommen hätte. Da könnten sich die sog. Psychater und Möchtegernpolitker mal die Zähne dran ausbeissen. Das beste ist, ich weiss das ich nicht das einzigste Beispiel bin, finds aber nur immer wieder geil wo die dann solche Vollpfosten herholen. Vielleichts gibts für solche fragwürdigen Interviews einen "schnellen Fuffi", dann würd ich´s mir ja fast überlegen...

gr.
Marcus

flickflack 13.03.2009 11:44

Der Thread ist vermutlich falsch platziert, aber ich lass ihn mal hier drinnen, weil ArmA-Spieler eher nur dieses Forum benutzen und nicht den eigentlichen Bereich 'Diskussionsplattform' ;)

Rider 13.03.2009 11:51

Zitat:

Zitat von flickflack (Beitrag 221036)
Der Thread ist vermutlich falsch platziert, aber ich lass ihn mal hier drinnen, weil ArmA-Spieler eher nur dieses Forum benutzen und nicht den eigentlichen Bereich 'Diskussionsplattform' ;)

Oops.. war nicht gewollt! Ich hatte so gedacht: "Verbot Killerspiele -> Arma 2 Release".. kannst ihn aber dennoch verschieben wenn er hier nicht her gehört.

Sorry!

hammergut 13.03.2009 11:54

zu dem geschehenen: das was passiert ist ist sehr schlimm, aber dies jetzt
wieder den computerspielen zuzuschreiben ist typisch politiker (oder irgendeine person) die die gunst der stunde nutzt im rampenlich zu stehen.
finde das total arm.

ich bin dafür, das besitzen von waffen total zu verbieten, oder auf ein minimum von einer waffe zu setzten, die dann aber in einem besonderen raum bei einer öffenlichen behörde verschlossen werden muss. unerlaubter besitz soll mit bis zu 5 jahren geahntet werden.

zudem finde ich auch das schützenvereine abgeschaft werden sollen. für was in aller welt muss ein ziviler bürger schiessen lernen ???

warum muss ein ziviler bürger 16 waffen zuhause haben ??? eine ist schon zuviel !!!

ich bin für ein totales waffenverbot, wer spass hat eine tötungsmaschine zu benutzen der hat sie nicht mehr alle in der birne, tut mir leid. wie man auch noch sagen kann eine waffe kann "geil" sein, da dreht sich bei mir der magen um.

in spielen ist für mich nur wichtig das man wie in anderen gesellschaftsspielen ein miteinander hat. virtuell kann ich nicht töten, denn es lebt nichts im spiel. denke auch der normale mensch kapiert sowas. es muss vorher schon was in einem menschen falsch gepolt sein wenn man spiele nicht von real unterscheiden kann.

für mich gibt es nur eines:

waffenverbot. KEIN ZIVILER BÜRGER braucht geräte um andere ZIVILE BÜRGER zu töten.

flickflack 13.03.2009 11:56

@Rider: Nene, wir lassen den Thread erstemal hier, die Zielgruppe (im wahrsten Sinne) findet ihn sonst nicht - passt schon ;) Verschieben vllt erst dann, wenn's sich ausdiskutiert hat...

Krakuscha 13.03.2009 12:06

Ein Verbot würde mich sehr wenig kümmern, da ich nicht der große Spieler bin.
Und für jeden der sagt, Computerspiele fördern nicht die Gewalt: Es ist noch nicht bewiesen

Rider 13.03.2009 13:14

Zitat:

Zitat von Krakuscha (Beitrag 221044)
Ein Verbot würde mich sehr wenig kümmern, da ich nicht der große Spieler bin.
Und für jeden der sagt, Computerspiele fördern nicht die Gewalt: Es ist noch nicht bewiesen

Aber auch nicht das Gegenteil...

- - -

Seit gut einem Jahrzent wird (so richtig) Online gespielt. In dieser Zeits gabs drei echte "Amok"läufe in Deutschland. Wieviel "Killerspiel"spieler haben wir wohl in Deutschland? Wenn wir der Argumentation der Politker folgen, also potenzielle Amokläufer/Gewaltverherrlicher/Emotionslose/Verrohte, müssten wir ja fast froh sein das es bisher nur so selten passiert ist. :zahn:

Wenn jetzt auch Spiele wie WoW darunter fallen, erweitert sich das Spektrum der Spiele enorm. Und wir Wissen unbestreitbar wie erfolgreich die MMORPGs sind.

gr. Marcus

Lester 13.03.2009 13:21

Zitat:

Zitat von Krakuscha (Beitrag 221044)
Ein Verbot würde mich sehr wenig kümmern, da ich nicht der große Spieler bin.
Und für jeden der sagt, Computerspiele fördern nicht die Gewalt: Es ist noch nicht bewiesen

Jein ... ich kann mir schon vorstellen das es Hohlbirnen gibt, die durch die "Gewalt in Computerspielen" animiert werden,
sozusagen als Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt.

Es gibt ja solche und solche Studien, alle stehen und fallen mit den Auswahlkriterien der Testpersonen.


Ich persönlich kenne fast nur Leute die "Gewaltspiele" zum Abschalten nutzen bzw. um Frust/Ärger/Stress abzubauen, eben einfach mal die "Sau rauslassen" ohne das dabei irgendjemand oder irgendetwas dabei Schaden nimmt, ich selber zähle mich auch dazu.

Allerdings hab ich auch (deutlich seltener) andere Beispiele erlebt, wo Leute sich dermaßen reinsteigern das sie aggressiv werden,
bei einem würde ich sogar sagen das sich bei ihm das Herzinfaktrisiko massiv gesteigert hat.

Aber auch bei den Fällen wurde nie der Frust an Personen ausgelassen, nur das eine oder andere Eingabegerät hat da schon mal sehr früh das zeitliche gesegnet. :rolleyes:


Nachtrag:
Das exzerzives MMO spielen in einem zunehmenden Realitätsverlust enden kann ist bekanntlich erwiesen.
Das dürfte aber wie viele andere Sachen eher in die Richtung Sucht gehen, hierbei fügt man sich den Schaden immer primär sich selbst zu, es gibt bestenfalls nahe Angehörige die an den Sekundäreffekten zu leiden haben.

Storm 13.03.2009 13:45

Zitat:

Zitat von hammergut (Beitrag 221040)
zu dem geschehenen: das was passiert ist ist sehr schlimm, aber dies jetzt
wieder den computerspielen zuzuschreiben ist typisch politiker (oder irgendeine person) die die gunst der stunde nutzt im rampenlich zu stehen.
finde das total arm.

ich bin dafür, das besitzen von waffen total zu verbieten, oder auf ein minimum von einer waffe zu setzten, die dann aber in einem besonderen raum bei einer öffenlichen behörde verschlossen werden muss. unerlaubter besitz soll mit bis zu 5 jahren geahntet werden.

zudem finde ich auch das schützenvereine abgeschaft werden sollen. für was in aller welt muss ein ziviler bürger schiessen lernen ???

warum muss ein ziviler bürger 16 waffen zuhause haben ??? eine ist schon zuviel !!!

ich bin für ein totales waffenverbot, wer spass hat eine tötungsmaschine zu benutzen der hat sie nicht mehr alle in der birne, tut mir leid. wie man auch noch sagen kann eine waffe kann "geil" sein, da dreht sich bei mir der magen um.

in spielen ist für mich nur wichtig das man wie in anderen gesellschaftsspielen ein miteinander hat. virtuell kann ich nicht töten, denn es lebt nichts im spiel. denke auch der normale mensch kapiert sowas. es muss vorher schon was in einem menschen falsch gepolt sein wenn man spiele nicht von real unterscheiden kann.

für mich gibt es nur eines:

waffenverbot. KEIN ZIVILER BÜRGER braucht geräte um andere ZIVILE BÜRGER zu töten.


Gute Idee Hammer. Am besten verbieten wir auch gleich noch das Colatrinken in der Öffentlichkeit, sowie den unbegründeten Aufenthalt im Freien für jeden Bundesbürger.

Es gibt in diesem Land genug Gesetze um solche Amokläufe zu vermeiden, nur eingehalten werden müssen sie von den Bürgern. Der Gesetzgeber lässt dem mündigen Bürger mit Absicht den Freiraum, für sich selbst zu entscheiden. Wenn er das nicht mehr tun soll, musst du dir ein anderes Land suchen. Möglichkeiten gibt es da ja (Nordkorea, China oder eines der anderes totalitären Systeme). Weil jetzt wieder ein Einzeltäter unterwegs war, oder besser gesagt ein Einzelner die Gesetze nicht eingehalten hat, soll jemand oder besser gesagt ein Hobby verteufelt werden. Sportschützen unterliegen, im Gegensatz zu deinem Glauben, einer Unmenge von Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen. Da muss man nix verschärfen.

Die ganze Geschichte ist eigentlich viel zu traurig für eine solche Diskussion oder solch politische Meinungsmache.

Nachschlagen kannst du die ganze Nummer auch gern im Waffengesetz. Für den unerlaubten Besitz sind dann die § ab 51 relevant.

flickflack 13.03.2009 14:02

Ich möchte mal etwas plump formulieren: Biathleten brauchen auch nur ein Kaliber. Warum jemand Repitiergewehre, Pumpguns oder Magnums zum Sportschießtraining braucht (mein Bekannter bspw.), ist mir nicht ganz klar, sofern ich _KEINE_ Waffengeilheit unterstellen will. Aber ganz ehrlich, hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Computerspiele werden in solchen Fällen meist sofort verdammt und verboten und hier hat man kein Problem die Schraube des Gesetzes anzuziehen. Bei Waffen aber ist plötzlich alles ausreichend. Ich hab gar nicht so große Hände, um mir die Taschen zu zuhalten. Nach der Argumentation muss auch nur der Jugendschutz eingehalten werden. Ich glaube eher H&K-tritt SchiSchaSchäuble ins Kreuz, wenn der auch nur anfängt daran zu denken, die Hand der Zypresse haltend nochmal über die Gesetzestexte zu lesen. Soweit ich das mitbekommen habe, ist das Zusammenverwahren von Mun und Waffen verboten. Verstöße werden allerdings nur als Ordnungswidrigkeit bestraft. Da mag an den Gesetztestexten vermeintlich alles richtig sein, aber wenn die Strafen vor allem bei Waffen so läppisch sind und keine Kontrollen stattfinden, ja dann...dann haperts eben doch an mehr Stellen. Natürlich isses auch ein gesellschaftliches Problem. Wenn jeder nur noch sich selbst der nächste ist, oder das Leben nur noch aus Arbeit besteht um die Familie überhaupt ernähren zu können, braucht man sich nicht wundern, wenn Eltern nicht mehr wissen, was in den Hirnen ihrer Kinder so abgeht. Gibt sicherlich auch drumherum einiges wettzumachen...

MrCharles 13.03.2009 14:06

Wie gesagt, eine Verschärfung der Waffengesetze würde nichts bringen, eher würde ich mal das marode Schulsystem auf Vordermann bringen und ein paar Schulpsychologen anheuern. Andere Möglichkeiten wie Metalldetektoren würden meiner Ansicht nach den Schulbetrieb zu sehr stören (das nervt ja schon am Flughafen und dass dann täglich?). Menschen sind halt einfach darauf ausgelegt monokausal zu denken und dass da mehrere Faktoren mit hineingespielt haben, hat ja wohl jeder mitbekommen.

Storm 13.03.2009 14:10

Flicki da würd halt bei Sportschütze, Jägern etc. das "Bedürfnis" ermittelt. Was nicht weniger heißt als das füe jede Waffe nachgewiesen werden muss, dass man sie "braucht". Sportschützen begründen das in Wettkämpfen, Jäger mit der für die Jagd notwendigen Waffe. So einfach ist das.
Dann wird geprüft, ob die Angaben stimmen und nach der Prüfung dann die Berechtigung zum Erwerb erteilt. Ob jemand also 1 oder 15 Waffen besitzt, liegt nicht nur an ihm selbst, sondern auch an der bearbeitenden Behörde.

hammergut 13.03.2009 14:11

Zitat:

Zitat von AGSF|Storm (Beitrag 221072)
Gute Idee Hammer. Am besten verbieten wir auch gleich noch das Colatrinken in der Öffentlichkeit, sowie den unbegründeten Aufenthalt im Freien für jeden Bundesbürger.

Weil jetzt wieder ein Einzeltäter unterwegs war, oder besser gesagt ein Einzelner die Gesetze nicht eingehalten hat, soll jemand oder besser gesagt ein Hobby verteufelt werden. Sportschützen unterliegen, im Gegensatz zu deinem Glauben, einer Unmenge von Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen. Da muss man nix verschärfen.

typische antwort. 2 absolut sinnlose argumente direkt zur einleitung von dir.
weiss jetzt schon zu welcher sorte mensch du gehörst.

was zum teufel ist da ein hobby ? waffen die töten können sind kein hobby.
wenn man waffen sammelt, könnte man diese auch durch entfernung des schlagbolzens oder anderer mechanik sichern. noch besser den lauf zuzuschweissen - dann sind die dinger ungefährlich und nicht brauchbar. aber z.b. 16 waffen schussbereit zu hause zu haben ist in meinen augen absoluter humbug und hat nix mit hobby zu tun. das ist krankhaftes aufgeilen an tötungsinstrumenten.

keinem "sportschützen" kannst du in den kopf schauen wie der tickt. dann lieber keine sportschützen und schützenvereine als nur ansatzweisse die möglichkeit das einem "spotschützen" die sicherung durchknallt und der das gelernte schiessen (das alleine finde ich ja schon krank) an menschen umsetzt.

und ja ich habe beim militär mein jahr gedient, als waffenmechaniker, und das ist genau der grund warum ich keine mehr anfasse. und seit dem habe ich auch kein verlangen mehr (das ist gesunder menschenverstand) ein tötungsinstrument in die hand zu nehmen.

es ist einfach nur krank waffen geil zu finden. und das muss man, sonst würde der gesunde menschenverstand sagen: waffe - töten - gefährlich für alle - finger weg.

Storm 13.03.2009 14:16

Wir können hier auch mit Polemik weitermachen, wenn du willst.

Vielleicht ist auswandern doch nicht die schlechteste Idee für dich, dann kannst du den Nachkommen von Mao ja deinen Willen aufzwingen. Hier darfst du das ja nicht. Wenn einer ne andere Meinung hat, muss er schließlich doof oder in diesem Fall ein psychotischer Massenmörder in spe sein.

flickflack 13.03.2009 14:16

@Storm: Ja ich kann den Unterschied zwischen Zivilisten, Sportschützen, Jägern, Pro-Sportlern ja auch nachvollziehen. Ich finde halt nur, Sportschützen sind immernoch Zivilisten und da erfordert es schon ein abgehärtetes Bewusstsein, eben nicht bei der nächst besten Lapalie die Knifften zu zücken, die man ja dann rumliegen hat. Wenn man das nicht ausschliessen kann, muss man es für ZIvilisten anders regulieren, Wesenstest etc.pp. Ansonsten ist die Debatte natürlich im Moment vom Aktionismus gerpägt. Aber dass kennen wir ja seit Erfurt...

In dem Fall von vorgestern ist natürlich streng, dass der Vater um den Psychostand bescheid wusste. 'Nen Kind geht ja nit unbemerkt in die Geschlossene. Und wer dann so niedlich mit Waffen umgeht, hat eben kein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Waffen weder Werkzeug noch Familienzusammenhalt darstellen.


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