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Alt 09.09.2009, 16:53   #378 (permalink)
Tarsius
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Beiträge: 46
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Zitat von Tarsius Beitrag anzeigen

- Das man nicht in 2sek nachladen kann.
- Das man nicht bei jedem Magazinwechsel die übrigen Patronen heraus nimmt. (innerhalb der 2sek beim nachladen) Und mit ihnen ein anderes fast leeres Magazin auffüllt. Damit man immer ausschließlich volle Magazine mit sich rum schleppt.
- Das man durch einen Sprint Erschöpfungserscheinungen bekommt. (verschwommene Sicht, starkes verwackeln beim Zielen)

Zitat von tekk1608 Beitrag anzeigen

Naja, bei den meisten Taktik-Shootern ist das wohl eher "normal", ich vergleiche ArmA nicht mit Unreal und Co!

Kannst du mir bitte solche Spiele nennen? Da ich mich wirklich sehr für diese Art interessiere und bis auf die unten genannten, keine weiteren, vernünftigeren Titel kenne.

Zitat von Tarsius Beitrag anzeigen

- Das verstorbene Mitstreiter nicht gleich wieder durch einen Clon-Soldaten ersetzt werden. Welcher wie durch Zauber Hand, aus einem nie versiegendem Strom von Kanonenfutter entspringt.

Zitat von tekk1608 Beitrag anzeigen

Das hängt in ArmA2 aber nur vom Missiondesigner ab und ist keine "Bestandteil" von ArmA

Willst du jetzt damit sagen das, Missionsdesign nicht mit zum Spiel gehört? Ich mein warum hat dann, zB Arma2 Minuspunkte dafür bekommen? (keine Flugmissionen und so) Wenn es danach geht könnte man doch ALLES damit begründen. Schließlich ist auch ALLES nur vom Design abhängig.



Zitat von Tarsius Beitrag anzeigen

Simulation ≠ Realität
Das bedeutet aber NICHT das.....
Arcade = Simulation


Es ist einfach nur hohl, immer "Das ist keine Simulation, weil es in echt auch nicht so ist." zu sagen. Realität kann man nicht simulieren!!!!

Crashtest werde in der Automobilbranche bis zu erbrechen simuliert. Trotzdem dem fahren alle Hersteller ihre Neuwagen zu Test gegen die Wand.
Ein Pilot übt extrem viele Stunden im Simulator. Was ein Training in der Realität nicht ersetzt.
Soldaten üben das ballern auch zum Großteil im Schießkino. Doch das macht einen langweiligen und oft ungemütlichen Aufenthalt auf dem ECHTEN,REALEN Schießplatz nicht unnötig.

Zitat von tekk1608 Beitrag anzeigen

habe auch nicht behauptet, das eine 100% Simulation das höchste ist, nur das man sich als ArmA wirklich nicht damit rühmen sollte, man wäre "besser" als andere, weil ArmA ein Simulation sei und viel komplexer uns so.
............
Naja das Ziel ist eigentlich schon die Wirklichkeite abzubilden(kopieren), aber zu 100% schafft man das nie und ist einen SPIEL auch gar Sinn/Zweck.

Verstehe mich jetzt bitte nicht falsch. Doch ArmA ist wirklich besser als andere. Und das nicht weil weil es so über geil ist. Sonder weil andere in diesem Bereich so schlecht sind. wenn wir bei der ganzen Aufzählerei ein was gelernt haben, dann das, dass es nicht schwer ist ein Spiel in Richtung Simulation zu entwickeln. OFP-DR hat eben wie du schon sagtest alle Grundinhalte von OFP1 und ArmA. (große Open-World Map zB) Warum haben sie dann nicht bei den einfachen kleinen Dingen weiter gemacht? Wer sagt, das es schwer sein muss eine Simulation zu entwickeln? Man muss es in erste Linie nur wollen. Und da liegt der Hase begraben!
Arma2 bekommt beim Thema Simulation weiß Gott keine 10/10 Punkte. Wohl eher so um 5/10 Punkten. Doch ist es damit einfach immer noch mit das beste seiner Art. Denn andere Spiel kommen eben nur auf max 3/10.

Nur weil man Klassenbester ist, muss man keinen 1,00 Durchschnitt haben. Es reicht wenn der Rest schlechter ist. Ob die anderen nun einfach wirklich "dümmer" sind. Oder nur keinen Lust haben mehr zu leisten, steht nicht zu Diskussion. Er ist nun mal der beste in seiner Klasse.

Ich weiß das du Arma nicht schlecht reden möchtest. So wie ich weiß da du kein OFP-DR Fanatiker bist. Doch glaube ich das du die Leute hier etwas zu ernst einordnest. Viele die ArmA spielen haben recht gute Erfahrungen wie es zum Beispiel ist mit echten Waffen zu schießen.
Ich finde auch das es einem ArmA Fan mehr bewusst ist, das er nur einen minimalen Abklatsch einer realen Kampfhandlung spielt, als es den CoD Fans bewusst ist.
Mir kommt bei bestimmten Gesprächen jedes mal das Schmunzeln.

ER: "Und was spielst du so?"
ICH: "Ach so einiges. Crysis, CoD, manchmal auch UT. Doch am meisten ArmA"
ER: "Arma????"
ICH: "Ja das ist so einen Art Kriegssimulation. Also net so aktionreich."
ER: "Simulation?? Wenn du mal wissen willst wie Krieg ist, dann musst du mal CoD2 oder besser noch 4 im letzten Schwierigkeit spielen! Das ist so übelst hart."
ICH: "Hmm, naja..... das hab ich schon. (nur) Ist ganz Nett. Aber wenn man es raus hat wird es zu einfach."
ER: "Hä? Einfach?? ..... Nein, nein!! Ich mein den letzten!!! Nicht normal!!! Der in dem du nach 5 Treffern Tot bist."
ICH: "........."

Viele sind doch von der Hollywood-Action vollkommen verblendet. Viele denken eben das Autos explodieren wenn man auf den Tank schießt. Oder wenn diese gegen die Wand fahren. Viele glauben daran, das man hinter einem normalen Auto Deckung vor einem MG suchen kann.
Auch rechnen viele damit, das eine umgeworfner Tisch eine gute Deckung vor einem Handgranate ist. Und die welche nicht damit rechnen, denken das ihnen die Explosions-Feuer-Wolke gefährlich wird.

Viele glauben einfach das Krieg immer nur Action ist. Sie können sich nicht vorstellen das es zum Großteil nur Langeweile unter miesen Gegebenheiten beinhaltet. (Sanitäranlagen zB) Und wenn es mal zum Kampf kommt, man nach ein paar Sekunden bis Minuten am Boden liegt oder über etliche m² verteilt wird. Vor allem in der heutigen Zeit sind doch typische Infanterieschlachten nicht mehr real. Wenn überhaupt sind es nur noch Spezialeinheiten, die Schlüssel-Elemente Ausschalten (Luftabwehr oder Radar) damit die großen Kaliber ran können. Oder eben der gute alte Häuserkampf. In dem man mit einer 3 zu 1 Rechnung rein geht. (So wurde es mir mal beigebracht.) Also das 30 Leute ne Siedlung stürmen müssen, in der sich 10 Feinde verschanzt haben. Und das nur weil man mit etwa 60% eigener Verluste rechnen sollte. Verständlich das dies nur im äußersten Notfalle geschieht.

Darum war OFP1 rein vom Szenario her noch realistischer als Arma und ODP-DR. Warum sollte man 100 Leute beim Angriff auf einen Siedlung verrecken lassen? Schließlich hat man heute GPS und co. Man kann gezielt jedes Haus in Schutt und Asche legen. Ohne sich dem Gebiet nur im Ansatz näher zu müssen. Und dabei spielen nicht mal die Menschenleben ne Rollen. Die Raketen und Bomben sind einfach nur billiger als ein gefallener oder verwundeter Soldat. Denn die Entschädigungszahlungen an ihn oder seine Angehörigen sind auf Anzahl und Jahre horrend. In den 80er Jahren waren die Möglichkeiten noch nicht so ausprägt. Darum wir der Falklandkrieg als letzter 'klassischer' symmetrischer Krieg zwischen Industriestaaten bezeichnet.

Geändert von Tarsius (09.09.2009 um 17:50 Uhr).
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