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Alt 01.08.2005, 20:16   #1 (permalink)
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Standard Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

Brieskow-Finkenheerd - Die Leichen von neun neugeborenen Kindern sind auf einem Grundstück in Brieskow-Finkenheerd (Brandenburg) entdeckt worden.

Die Babys sollen von ihrer Mutter nach der Geburt getötet worden sein. Das teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Montag mit.

Die Kinder sollen im Zeitraum zwischen 1988 und 2004 zur Welt gekommen sein, wie es hieß. Die Behörde will Haftbefehl gegen eine 39-jährige Frau aus Frankfurt (Oder) wegen des Verdachts des Totschlags in neun Fällen beantragen. Der Frau wird vorgeworfen, die Kinder alle zur Welt gebracht und nach der Geburt getötet zu haben. Die Leichen seien bereits am Sonntag gefunden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.


Quelle: http://portale.web.de/Schlagzeilen/Kriminalitaet/

Ich finde es einfach nur abscheulich wie ein Mensch dazu fähig sein kann. Oder was meint ihr?
Lantis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 19:24   #2 (permalink)
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

So viel Resonanz hätte ich nicht erwartet . Hat denn niemand dazu eine Meinung?
Lantis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 22:13   #3 (permalink)
10 Jahre hx3
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

Ich denke es gibt nicht was das Töten von unschldigen Menschen rechtfertigt, aber manche Menschen mit vielen Problemen sehen darin "nunmal" den einzigen Ausweg.
Ich kann mir nicht vorstellen das es der Frau beim ersten Kind leicht fiel es zu töten, ich denke das ist unmöglich. Beim zweiten und dritten Kind war es bestimmt auch nicht leicht aber nach und nach hat sich bestimmt die Routine eingeschlichen...

Meine Meinung dazu ist, es ist tragisch und hätte nie passieren dürfen, es zeigt auch wozu die Spezies Mensch mittlerweile im Stande ist...
MarcusErgalla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 10:46   #4 (permalink)
Tokio Hotel Fan 10 Jahre hx3
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

@Emperor

Ich glaube, dass hat auch was damit zu tun, dass solche Diskussionen in letzter Zeit etwas "ausgeartet" sind.

Zum Thema:
Hat die Frau irgendeine Begründung zu den Morden abgegeben? Für mich hört sich das so an, als ob sie die Schwangerschaften nicht hätte abbrechen wollen, weil sie Angst hatte die Kinder während der Schwangerschaft zu töten.

Naja, wie auch immer ist es mir wirklich unverständlich, wie man so etwas machen kann. Solche Menschen werden wir wohl nie verstehen...
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Zitat:

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- Pterry (Mort)

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"Tokio Hotel Fan" -edited by Burns :P
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Alt 03.08.2005, 15:35   #5 (permalink)
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

Zitat von Emperor

So viel Resonanz hätte ich nicht erwartet . Hat denn niemand dazu eine Meinung?

Was sollte man denn hier reinschreiben?

Diese "allgemeine Betroffenheitsthreads" und "ach wie schlimm sind doch die Menschen-Feststellungen" sind doch kein konstruktiver Diskussionsbeitrag.

Was willst du denn hier diskutieren? Welche Kontroverse soll hier geführt werden? Ohne Zielvorgabe kann ich mit so einem Thread wenig anfangen.
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Das ständige Nachgeben der Klugen begründet die Diktatur der Dummen.
Clausewitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 17:28   #6 (permalink)
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

Ich muss Clausewitz zustimmen. Eigentlich hättest du als Threadersteller dann doch mehr als einen Satz schreiben können. Denn man kann dann genauso zu diesem Thema sagen: "In China ist ein Sack Reis umgefallen."
Snevsied ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 23:47   #7 (permalink)
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

So, jetzt erinnern wir uns alle nocheinmal daran was das eigentliche Thema war: "Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt".

Also diskutiert jetzt bitte nicht über den Sinn des Threads sondern über das Thema (mit mehr als einem Satz pro Post) oder lasst es bleiben. Wäre schade wenn in diesem Thread (wie in so vielen anderen in der Allgemeinen Diskussionsplattform auch) wieder total am Thema vorbei geredet wird.

Aber soweit wird es erst garnicht kommen denn dann gibts nen Close :naugthy:

Also was zum Thema schreiben oder es sein lassen.
__________________
Kompost ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2005, 15:59   #8 (permalink)
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Standard AW: Neun Leichen Neugeborener in Brandenburg entdeckt

Kompost, nun muß ich dich mal zerpflücken hier...

Ein Thread, der als Eingangspost lediglich eine Nachrichtenzeile enthält und nicht im Ansatz eine Diskussionsgrundlage eröffnet ist es tatsächlich nicht wert gepflegt zu werden.

Wenn ich hier reinschreibe "drei Millionen kinder in Afrika von Hunger bedroht. Was sagt ihr dazu?" dann ist das einfach nutzlos weil kein Mensch weiß was denn eigentlich diskutiert werden soll.

Grundregel der Diskussion ist die Technik von These und Antithese, also eine belegbare Behauptung und deren Begründung. Daran fehlt es aber hier.
Manchmal ist der Sinn eines Threads auch detailliert im Titel erkennbar, z.B. "Was sind für euch Vorbilder?" oder sowas.

Dieser Thread bietet nichts.

Und weil ja keiner was zum Thema schreibt (zu welchem eigentlich?) tue ich es.

Soweit bisher bekannt ist handelt es sich bei der Tatverdächtigen um eine schwerstabhängige Alkoholkranke. Typische Erscheinungen bei derartigen Personen ist das Verleugnen von Verantwortung, in erster Linie sich selbst gegenüber. Die Schuld für die Lebenssituation wird krankheitsbedingt immer bei anderen gesucht. Alkoholiker sind nicht in der Lage ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, sie verwahrlosen geistig, körperlich und emotional. Wer das Lebensumfeld solcher Personen kennt, insbesondere deren Wohnungen, wird das bestätigen.
Eine solche Person ist mit einer emotionalen Beziehung zu Kindern, die Fürsorge brauchen hoffnungslos überfordert. Jede Art von Verantwortung wird dann als Bedrohung empfunden. Gestern abend lief im Fernsehen ein Bericht über dieses Ereignis unter dem Aspekt der Mutterliebe als angeborenene Verhaltensweise. Die Autoren des Beitrags vertraten die Auffassung, das die Mutterliebe keineswegs angeboren sei sondern ein Ergebnis soziokultureller Entwicklung.
Dieser These folgend würde erklärbar weshalb eine solche Gefühlskälte bei der Tatverdächtigen entstehen konnte. Wenn es am sozialen Umfeld fehlt das ein Bedürfnis von Geborgenheit und Verantwortung generiert kommt dieses Verhalten nicht auf.
Soweit aus den Berichten bekannt ist handelt es sich bei der Tatverdächtigen um eine Person aus dem schwer asozialen Niveau, sicher mittlerweile auch mit alkoholbedingter Geistesschwäche. Solche Personen neigen oft dazu, sich Partner aus dem gleichen Milieu zu suchen, wobei dabei oft die Befriedigung primitiver Triebe einen großen Raum einnimmt. Emotionalität im Sinne von Liebe wie wir sie uns vorstellen findet da kaum Platz. Das bedeutet keineswegs das diese Personen dieses Bedürfnis nicht haben, allerdings sind sie kaum fähig es zu artikulieren geschweige denn zu leben.
Darauf weist auch die Tatsache hin das diese mittlerweile 38jährige Frau neun Kinder getötet und vier weitere lebende hat. Da liegt offensichtlich auch im Bereich der Verhütung und des diesbezüglichen Verantwortungsbewußtseins einiges im Argen.
Bei solchen Menschen handelt es sich um Individuen, welche der Komplexität menschlichen Daseins nicht gewachsen sind. Ihnen in diesem Stadium ihrer Entwicklung eigene Verantwortung zu übergeben muß scheitern.
Ich verweise hierzu auch auf die psychiatrische Therapie von Suchtkranken, dort hat man genau mit diesem Problem umzugehen.

Fazit: gewisse Menschen sind krankheits- und geistesbedingt nicht fähig zu verantwortlichem Handeln. In einer solchen Situation müssen sie von dieser Verantwortung entbunden und ihren Fähigkeiten entsprechend beaufsichtigt werden.
Zwar mögen sich jetzt die Menschenrechtsbeauftragten empören, aber wenn jemand nicht in der Lage ist die Finger vom Alkohol zu lassen und sich das Hirn wegzusaufen dann muß er oder sie eben unter Aufsicht sein Leben verbringen.
In diesem Fall kommt dann noch der verantwortungslose Umgang mit der Sexualität dazu, und da stellt sich schon die Frage ob eine Gesellschaft es hinnehmen muß das solche Leute Kinder in die Welt setzen ohne Verantwortung für sie übernehmen zu können und das auch in einer Frequenz die biologisch fast nicht mehr zu erhöhen ist.

Anderer Aspekt: die ignorante Gesellschaft. Ich bin da etwas skeptisch. Immer wenn auf dieser Welt ein Unhold Böses tut wird gefragt wer es denn versäumt hätte ihn daran zu hindern. Im Zweifel waren es die ignoranten, gleichgültigen Nachbarn. Keine Frage, die gibt es. Es ist auch wahrscheinlich das sich in diesen Asozialen- Ghettos eine große Anzahl solcher Individuen befinden. Ich selbst habe es oft erlebt das diese Asseln sich einen Dreck um die brennende Wohnung ihres Nahbarn gekümmert haben, Hauptsache das Bier war kalt und der Fernseher funktionierte. Von diesem Teil der Bevölkerung ist keine Unterstützung zu erwarten.

Dann gibt es tatsächlich auch diejenigen, die es aus Egoismus ablehnen sich zu engagieren. Das sind diejenigen, die bei Pöbeleien in der Straßenbahn still dasitzen und so tun als hörten sie nichts. Die wissen genau das sie sich falsch verhalten, sie wollen aber das Risiko der persönlichen Intervention nicht eingehen. Feiglinge, Mitläufer.

Aber dann gibt es auch noch die große Masse derer, die wirkölich nicht mitbekommen welche Dramatik sich da entwickelt. Diese Menschen wissen wohl, das ihr Nachbar vielleicht alkoholabhängig ist. Aber ihnen bleibt verborgen das der hinter seiner Wohnungstür kleine Kinder tötet.
Wie oben gesagt, gerade Suchtkranke sind für freiwillige Hilfsangebote so gut wie nicht erreichbar. Selbst mit der Bierflasche in der Hand leugnen sie ein Alkoholproblem zu haben.
Wenn da die Nachbarn zogmal gefragt haben ob sie helfen können und immer auf Ablehnung gestoßen sind dann werden sie irgendwann die Situation akzeptieren müssen.

Wenn in Haus bei mir -hier wohnen zehn Parteien- irgendwer sein neugeborenes Baby umbringen würde könnte es gut sein das ich das nicht mitbekomme. Weil im Gegensatz zu den Verkehrsunfällen auf der Kreuzung draußen höre ich das nicht. Solange man nicht mit der Lebenssituation seiner Nachbarn sehr vertraut ist entgeht einem Derartiges einfach.

Etwas ganz anderes ist es, bei Anzeichen von Gewalt und Verwahrlosung wegzusehen. Meine Eltern vermieten ein Wohnhaus. Dort zahlt eine junge Mieterin seit einigen Monaten keine Miete. Sie fragten mich was sie tun könnten. Neben dem ganzen zivilrechtlichen Kram (Mahnverfahren, Kündigung, Räumungsklage) habe ich ihnen geraten sich zuerst einmal an das Sozial- bzw. Wohnungsamt der Stadt zu wenden, damit von dort jemand nachsehen kann ob es ernste Hintergründe dieser Situation gibt. Denn die Mieterin verweigert jeden persönlichen Kontakt, läßt sich verleugnen und geht nicht ans Telefon.
Nun will ich nicht behaupten das sich da ein Drama anbahnt, aber mitunter kann man Kleinigkeiten tun, ob sie wirklich helfen ist eine andere Frage.

Mitunter wird nach einem solchen Drama empört gefragt warum keiner etwas getan habe. Ja, was denn bitte? Den Säufern die Flasche wegnehmen? In ihre Wohnung eindringen und nachsehen was da abgeht?
Die Hürden für eine zwangsweise Unterbringung Suchtkranker sind hoch, eine gesetzliche Betreuung ist leichter zu erreichen aber immer noch höchst selten und auch keine lückenlose Überwachung.

Es ist keine Frage, wir können es nicht tolerieren wenn eine Suchtkranke ihre neun Kinder tötet weil sie sie nicht haben will. Wenn so etwas geschieht haben unsere Sozialstrukturen versagt, die auch den Kindern hätten Schutz gewähren müssen.
Ich kenne die genauen Fakten nicht. Aber es wird immer wieder vorkommen das sich in solchen Milieus solche Dinge abspielen.

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm hat die Gesellschaftsstruktur der DDR für derartige Ereignisse verantwortlich gemacht. Diese Deutung ist mir zu schlicht, aber der Ansatz ist nicht ganz falsch. Problematisch ist meiner Ansicht nach eine kollektivierte Gesellschaftsstruktur, bei der der Einzelne aus der Verantwortung für sich selbst und sein Umfeld entlassen wird.
Manche Menschen fühlen sich in solchen Strukturen auch ganz wohl, sie mögen Verantwortung nicht. Nun gibt es in jeder größeren Stadt in West- wie in Ostdeutschland diese Trabantenstädte aus grauen Hochhäusern, die von derartigen Menschen bewohnt werden. Diese Wohnsituation ist gekennzeichnet von Anonymität, Rückzug in die eigenen vier Wände, Rückgriff auf staatlich- gesellschaftliche Strukturen (Sozialamt, Arbeitsamt, Polizei, etc.) in weit höherem Maße als bei anderen Bevölkerungsteilen.
Das ist kein primäres Problem des Einkommens, zwar wohnen dort zumeist Menschen der untersten Einkommensklassen sowie Empfänger staatlicher Leistungen. Allerdings bedingt sich diese Situation, wer schlicht im Hirn ist bekommt auch keinen Job mit guter Entlohnung. So wachsen derartige Sozialstrukturen mit hohem Sucht- und Gewaltpotenzial heran, in denen die Leute schlicht andere Sorgen haben als auf das Wohlergehen ihres Nachbarn zu achten.
Das entschuldigt nichts. Aber es erklärt einiges.

Soziologisch läßt sich das am Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide erklären: erst wenn Grundbedürfnisse befriedigt sind widmet sich der Mensch einem höheren Bedürfnis. Und die intakte Sozialstruktur der Nachbarn steht dabei ziemlich weit weg.

Und wo liegt jetzt die Lösung?

In einer derartig verfahrenen Situation nur im imperativer Intervention. Also Hineingehen von außen in diese Strukturen und Beaufsichtigung und Führung durch staatliche Organe.
Klingt wie ein sozialpolitisches Arbeitslager? Genau das ist es. Schaffung einer straffen Sozialstruktur, also morgens aufstehen, Tagwerk verrichten, Verantwortlichkeiten wahrnehmen und Alkohol gibt es nicht. Gewalt wird streng sanktioniert und es wird geübt, Verantwortung für sich und sein Umfeld zu übernehmen.
Das ist genau der Therapieansatz in der Suchthilfe, der oftmals hinter verschlossenen Türen geübt wird.

Ich habe gerade keine Zahlen hier, aber die Anzahl der Suchtkranken durch Alkohol ist enorm. Da fallen die paar Junkies gar nicht ins Gewicht. Das sagt auch meine persönliche Erfahrung.

Das Modell des staatlichen Arbeitslagers ist natürlich empörend. Aber wer macht einen besseren Vorschlag? Wir stehen vor der ftrage ob wir akzeptieren das sich derartge asoziale Inseln in unserem Land bilden oder ob wir bereit sind die Freiheit der Betroffenen zu beschneiden um Derartigem vorzubeugen.

Natürlich steht vor der Intervention die Begleitung und Betreuung. Aber wer im Elternhaus nicht mitbekommen hat was er zum selbständigen Leben braucht kann es als Erwachsener auch nicht umsetzen. Und dann gibt es da noch die kleine Gruppe der wirklich Doofen, die einfach nicht genug Hirn zum Leben haben. Aus meiner schulzeit kenne ich so einen Fall. Da hatten die (Adoptiv)eltern ganz bewußt Kinder aus geistig minderbemittelten Strukturen adoptiert um auch diesen Kindern eine lebenswerte Zukunft zu geben. Dies im Bewußtsein das sie sich auch in vielen Jahren noch um ihr erwachsenes Kind kümmern müssen und es im Leben anleiten. Mittlerweile passen sie auf die Schar eilig gezeugter Enkel auf und übernehmen deren Erziehung...

Fazit:

Fälle wie die der neunfachen Kindstötung sind das Ende einer asozialen Entwicklung. Wollen wir so etwas verhindern -was nie vollständig gelingen wird- dann müssen wir bereit sein Menschen, die Verantwortung nicht übernehmen können oder wollen diese abzunehmen und sie so in ihrer Freiheit beschneiden.
Das bedeutet aber mehr Überwachung, mehr Führung und mehr Rechenschaftspflicht des Einzelnen.
Ein Aufschrei der Empörung ging durchs Land als im Zusammenhang mit der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen auch nach Alkoholkonsum gefragt werden sollte.
Tja, aber genau so läuft es....

Denkt mal drüber nach!
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