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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prügelt die Politiker und die Rüstungslobby!


INNOCENT&CLUELESS
17.12.2009, 15:37
Blamage für amerikanische Air Force: Irakische Aufständische hacken US-Militärdrohnen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,667648,00.html)

Ne Drohne mit nicht-/schwachverschlüsselter Videoübertragung?


Dingo-Jeeps mit versagenden Bremsen?

Im Jahr 2006 wurden die Dingo 2 (ATF 3) von der Bundeswehr mit einen Fahrverbot belegt, da die Gefahr eines Bremsenversagens festgestellt wurde und bei einem Fahrzeug in Afghanistan durch Überhitzung die Vorderachse in Brand geraten war. Daraufhin schickten die Hersteller Krauss-Maffei Wegmann und DaimlerChrysler Mechaniker nach Kabul, um die Fehlersuche zu unterstützen

Militärstiefel die nach 2 Wochen auseinanderfallen?



Transportflugzeuge die doppelt so teuer werden, 85% der bestellten Leistung haben wenn sie denn je hergestellt werden?

Jagdbomber die von Jäger90 nach Jäger2000 und dann nach Typhoon umbenannt werden müssen weil sie nie fertig werden?

Kotzt es euch auch so an dass unser Militär mit ach so tollen Systemen ausgestattet werden und wenn man genauer hinschaut fragt man sich welche Hinterhofingeneure da wohl wieder am Werk waren?

Alles was an News dazu da ist hier rein!

Snakebite
17.12.2009, 16:31
Wo ich das hier gelesen habe konnte ich nur den Kopf schütteln:

Es klemmt auch nach vierjährigen Entwicklung an vielen Teilen. Der Antrieb funktioniert nicht wie erwartet, am Fahrwerk treten Probleme auf. Das Gewicht ist inzwischen so sehr angewachsen, dass der PUMA nur in abgespeckter Variante in den A400M-Transporter passt. Wie gut, dass sich dieser hoch gelobte und extrem kostenintensive Airbus-Vogel – gleichfalls entgegen allen Plänen – noch immer nicht von der Startbahn erheben kann.


13.05.2009: Pannen-Panzer: Der neue HS-30 könnte PUMA heißen (Tageszeitung Neues Deutschland) (http://www.neues-deutschland.de/artikel/148762.pannen-panzer-der-neue-hs-30-koennte-puma-heissen.html)

Desert
17.12.2009, 18:04
Also das das Problem mit den Drohnen schon seit den 90ern bekannt ist und die immernoch nichts dagegen gemacht haben ist ja mal echt hart. Bei der Planung sollte man doch eigentlich schon an sowas denken aber da sieht man mal wieder wie sehr die Amis doch ihre Gegner unterschätzen und sich dann wundern wenn sie haufenweise Kisten nach Hause bringen und Flaggen verteilen müssen...

AHTNTEPPOP
17.12.2009, 21:02
Das habe ich in den Nachrichten gehört das der neue Puma aufgrund seines Gewichtes nicht mit der neuen Airbus Maschine geflogen werden kann. Der ist wohl zu schwer für das Flugzeug :stupid:.
Dann werden die dinger eben von den Amis oder Ukrainer geflogen damit mit man eben noch mehr Geld dafür ausgibt.

Aber ich denke, dass das nicht an den Ingenieuren liegt wohl eher an den Leuten die sollche Produkte eben dann Einkaufen.

KidDynamite
18.12.2009, 02:25
Auch wenn ich den Abrams für den besten Kampfpanzer der Welt halte, und den Bradley als besten Schützenpanzer, aus dem einfachen Grund weil sie sich "bewährt" haben,
finde ich es mehr als gut das sich die meisten europäischen Staaten versuchen militärisch Selbstständig zu machen.

Und das der Puma so schwer geworden ist liegt einzig daran das man versucht die Soldaten bestmöglich zu schützen. Ein holländische YPR (http://www.defensie.nl/landmacht/materieel/voertuigen/gepantserde_voertuigen/ypr/ypr_pantserrupsvoertuigen) fliegt bei einer Panzermine nunmal schneller in die Luft. Natürlich ist er leichter, aber wollen wir das?
Wo wir gerade bei den Niederländern sind. Will man sich wirklich so abhängig von der amerikanischen Rüstungsindustrie machen? Apache, F-16 etc. ? Dann baue ich doch lieber auf meine direkten Nachbarn.

Sicher ist da alles was so rüstungtechnisch abgeht nicht ganz koscher. Aber die europäische militärische Selbständigkeit halte ich für einen vernünftigen Schritt.

AHTNTEPPOP
18.12.2009, 19:22
Natürlich sollen unsere Jungs in Afghanistan und sonst wo auch den besten Schutz haben und natürlich ist es gut wenn man was eigenes entwickelt und produziert aber es geht eben darum das Deutschland sich den neuen Airbus beschaffen möchte oder bereits schon hat und das der neue Schützenpanzer für dieses Flugzeug zu schwer ist und da weiss anscheined wieder nicht die eine Hand was die andere macht.

also was nüzt die gute Panzerung des Puma wenn wir (Deutschland) kein geeignetes Flugzeug haben um den Puma in die Krisen.- bzw. Kriegsgebiete (äh ich meine natürlich friedliche ohne Gewalt, Wiederaufbaumissionen) zu transportieren zu können.

Zum Thema ab 01:34
DasErste - Harald Schmidt: Best of: ZDF, Berlusconi und Jens Lehmann (http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3526356?pageId=487872&moduleId=2996442&categoryId=&goto=1&show=)

Redfox
18.12.2009, 20:34
Illu - im Westen nichts Neues & im Osten auch nicht! ;)
Politiker verfolgen prinzipiell nur ihre eigenen Ziele. Flankiert werden sie von Lobbyisten und ihren Mediensklaven am Ende bekommen sie dann nette Vergünstigungen, Posten als Berater oder im Aufsichtsrat, eine gut gepolsterte Rentensicherung... Würdest du was anderes machen wenn du an der Macht wärst? Würdest du die unbequeme Wahrheit sagen und erklären? Selbst wenn das Volk sie nicht hören oder sehen will?
Brot und Spiele - war schon immer so und bleibt so. Zuviele wollen sich nur amüsieren und unterhalten werden.

INNOCENT&CLUELESS
18.12.2009, 21:45
- Also, das mit der Drohne.....Realtimeverschlüsselung breitbandiger Videosignale bei geringem Stromverbrauch.....das ist seit einem halben Jahrzehnt Schubladentechnik. Die müssten nur einen CDMA codec aufbohren, dann wäre es auch kaum zu orten selbst wenn die drohne rundum oder zum Boden sendet.

- Den A400M sollte man einfach einstampfen - lieber 5000-10000 Arbeitslose mehr in Europa und sonstwo als weiterhin Milliarden an Steuergeldern verbrennen. Wenn man Antonows Um-Aufrüsten würde, hätte man einen RICHTIGEN Transporter.

- Puma..........die Franzosen bieten aufgemotzte BMP2 und BMP3 an, das wär mal die richtige Wahl für uns, den BMP-T noch dazu und dann können wir uns auch in Afghanistan blicken lassen.

- Typhoon.....kann man komplett einstampfen, entweder man kauft von den Amis oder den Russen


- Tiger ...... den hät ich noch eingesehen, aber der ist auch noch net voll bewaffnet und braucht wohl bessere Turbinen


- Dingo....tja, da muss KMW auch noch nachbessern. Und vor allem braucht der Dingo das MG3 und das GMG auf einem Koaxial stabilisierten Turm um auch mal im Fahren rumbrunzen zu können. Am besten gleich die MK20 rauf vom Marder, sollten noch genug übrig sein. Aber dies wär wohl zu einfach und preiswert.

Storm
19.12.2009, 06:56
Und du lieber Inno erklärst das dann auch den Familienvätern im Hamburger Airbus-Werk.

Und genau weil sich sowas nicht an den Wähler verkaufen lässt, wird der Flieger gebaut.

INNOCENT&CLUELESS
20.12.2009, 15:00
Und du lieber Inno erklärst das dann auch den Familienvätern im Hamburger Airbus-Werk.

Und genau weil sich sowas nicht an den Wähler verkaufen lässt, wird der Flieger gebaut.

Ich bin ein Arschloch, ich kann sowas gut. Es ist bidirektionale Verlogenheit die mich krank macht.

Klar gibt es keine Versagen eines Mitarbeiters, nur Versagen des/der Manager.

Ist aber noch lange kein Grund mehrere Milliarden für etwas ohne Nutzen auszugeben. Da ist es im Fall von A400M billiger alle Mitarbeiter bei vollen Bezügen für 3 Jahre in die Wüste zu schicken und für einen Bruchteil vernünftige Flieger von den Russen zu kaufen.

Ich hasse diese Familienväter die sagen "subventionier mich, weil ich bin wichtig".

Gilt ja für:

- Landwirte
- Militärindustrie
- Hotelgewerbe
- Bergleute
- ...... wo soll das aufhören? Ist ja wie im Osten! Ich hatte gehofft den Scheiß haben wir hinter uns gelassen, ich kann euch ganz genau sagen wo das endet.

Warum werde ich eigentlich nicht subventioniert? :ugly:

flickflack
21.12.2009, 09:37
[...]Klar gibt es keine Versagen eines Mitarbeiters, nur Versagen des/der Manager.[...]

"In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence." - The Peter Principle (1969)

INNOCENT&CLUELESS
21.12.2009, 14:43
So steht die Politik hinter unseren Soldaten:


Sparkurs: Bundeswehr muss minensicheren "Dingo" wieder abbestellen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,251588,00.html)

Berlin - Die Bundeswehr muss wegen des zunehmenden Spardrucks angeblich auf die besonders minensicheren Fahrzeuge vom Typ "Dingo 2" verzichten. Das Verteidigungsministerium habe fünf der Fahrzeuge, die sechs bis acht Soldaten transportieren können, wieder abbestellt, berichtet die "Welt".
Die "Dingos" sollen nun erst 2009 angeschafft werden. "Ich halte es für eine Narretei erster Güte, dass der Dingo 2 erst 2009 kommen soll", wird der Präsident des Förderkreises Deutsches Heer, Franz Lanz, zitiert. Minen seien eines der größten Risiken für deutsche Soldaten im Auslandseinsatz.



DER SPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68073957.html)

LOBBYISTEN

Schraube locker

Von Demmer, Ulrike; Goetz, John; Wassermann, Andreas
Über Monate verzögerten Abgeordnete die Anschaffung von Patrouillenfahrzeugen, die dringend für den Afghanistan-Einsatz benötigt werden - im Interesse deutscher Rüstungsunternehmen.
Dicke Teppiche, teure Möbel und moderne Kunst sind Standard in den gehobenen Firmenrepräsentanzen der Hauptstadt. Frank Haun aber hat mehr zu bieten. Aus dem Fenster ist der Reichstag zu sehen und dahinter eine Ecke des Kanzleramts. Mehr Nähe zur Macht ist kaum möglich.
Hauns Berliner Büro residiert unmittelbar neben dem Brandenburger Tor. Der Geschäftsführer des Münchner Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) weiß, dass eine enge Anbindung an die Politik lebenswichtig ist in einer Branche, die von staatlichen Aufträgen lebt wie wenige andere.
Wer Panzer verkaufen will, tut das im Verborgenen. Diskretion ist im Rüstungsgeschäft zwingende Voraussetzung für kommerziellen Erfolg. Nur selten wird deshalb öffentlich, mit welchen Methoden Haun und seine Mitbewerber mitunter um Aufträge kämpfen. Wie sie Abgeordnete für ihre Sache einspannen, als wären die Angestellte ihres Unternehmens, wie sie politisch antichambrieren, tricksen und verzögern, wie sie fast alles tun, um ihre Konkurrenten auszustechen, denn schließlich geht es immer um hohe Millionen- und oft auch um Milliardenaufträge.
An einem Fall nun lässt sich nachzeichnen, wie Haun und seine politischen Verbündeten Einfluss auf ein zentrales Rüstungsvorhaben der Bundeswehr genommen haben. Dem SPIEGEL liegen Briefe, vertrauliche Memos und Parlamentsunterlagen vor. Es sind Dokumente aus einer Schattenwelt, in der Lobbyisten, Politiker und Behörden um Macht, um Einfluss, vor allem aber um sehr, sehr viel Geld ringen.
Die Geschichte beginnt vor zwei Jahren, als die Bundeswehr beschloss, für Patrouillenfahrten im afghanischen Kriegsgebiet über 600 gepanzerte Fahrzeuge anzuschaffen. Auftragswert: rund 270 Millionen Euro. Immer wieder wurden Soldaten durch selbstgebastelte Sprengsätze der Taliban getötet. Das neue Fahrzeug sollte Schutz gegen diese heimtückischen Waffen bieten.
Die Bundeswehr entschied sich für den "Eagle IV", einen kastenförmigen Panzerwagen der Schweizer Firma Mowag, einer Tochter des US-Rüstungsgiganten General Dynamics. KMW konnte nicht mithalten, weil man kein entsprechendes Fahrzeug im Angebot hatte.
Doch Haun wäre nicht Haun, wenn er sich mit dieser Entscheidung abgefunden hätte. Krauss-Maffei Wegmann hatte ein veritables Interesse daran, die Beschaffungsentscheidung zu verzögern, um dann ein eigenes Modell ins Rennen schicken zu können.
Doch wie? Hier kommt Bernd Siebert ins Spiel, eineinhalb Jahrzehnte einer der einflussreichsten Verteidigungspolitiker der Union. Der damalige Bundestagsabgeordnete hatte immer ein Ohr für Haun, schließlich gehört die Rüstungsindustrie in seiner nordhessischen Heimat zu den wichtigsten Arbeitgebern. Im Nachbarwahlkreis Kassel unterhalten Rheinmetall und KMW große Werke. Seit er 1994 in den Bundestag gewählt wurde, spendete das Münchner Unternehmen immer wieder mal um die 5000 Euro an Sieberts lokale CDU.
Und Siebert wurde aktiv. Am 30. November 2007 schrieb er ein erstes Mal an Verteidigungsminister Jung ("Lieber Franz Josef"). Warum man eigentlich nicht Krauss-Maffeis "Dingo" anschaffen wolle? Schließlich sei das Mowag-Produkt doch "nur unwesentlich kleiner" und verfüge zudem über ein "wesentlich geringeres Schutzniveau"?
Am 7. Januar 2008 versicherte Jung seinem hessischen Parteifreund, dass zum "Eagle IV" "derzeit keine Alternative" bestehe. Der "Dingo" von Krauss-Maffei habe nicht berücksichtigt werden können, da er zu schwer und "somit das Ausschlusskriterium der Luftverladbarkeit von zwei Fahrzeugen in einer Transall C-160 nicht erfüllt" sei.
Eine Woche später belehrte Siebert den "lieben Franz Josef", dass nach "den mir vorliegenden Informationen" auch der "Eagle IV" so schwer sei, dass er nur nach der "Demontage von Komponenten" im Flieger verladen werden könne. Im Anhang schickte Siebert einen umfangreichen Fragenkatalog.
Jung ließ sich mit der Antwort zwei Monate Zeit. Alle Fragen wurden detailliert beantwortet, doch in der Sache änderte sich nichts. Wegen der häufigen Bombenangriffe der Taliban drängte die Bundeswehr darauf, den nur spärlich geschützten Mercedes-Geländewagen "Wolf" durch den "Eagle IV" nach und nach zu ersetzen. Nach einem vertraulichen Vermerk des Verteidigungsministeriums ging es um einen Gesamtbedarf von 2000 Stück mit einem Beschaffungsvolumen von rund 800 Millionen Euro.
Eine gewaltige Summe, doch zu seinem Kummer hatte es Haun immer noch nicht geschafft, mit KMW wieder ins Rennen zu kommen. Am Rande eines Treffens des Förderkreises Deutsches Heer, eines der wichtigsten Berliner Zirkel der deutschen Rüstungslobby, wurde Haun dabei beobachtet, wie er den Abgeordneten ins Gebet nahm. Die Sache mit dem "Eagle" gefalle ihm ganz und gar nicht, soll er Siebert gesagt haben. Haun bestreitet das. Er wäre "ja froh, wenn er mit Gesprächen am Rande einer Veranstaltung Bundestagsentscheidungen bestimmen" könnte.
Die Münchner Panzer-Spezialisten brauchten Zeit. Im Jahr 2007 hatte sich KMW vergebens bemüht, von Mowag die Lizenz für den "Eagle IV" zu bekommen. Und ein Konkurrenzprodukt gab es bislang nur als virtuelle 3-D-Grafik. Im Sommer dann hatte man immerhin ein Holzmodell hergestellt, erst Ende des Jahres sollte der neue Panzerwagen (Codename "AMPV") als Prototyp vorzeigbar sein. Wenn Haun im Rennen bleiben wollte, musste er alles daransetzen, die Anschaffung des "Eagle IV" zu verzögern. Und nirgendwo ging das so gut wie im Parlament.
Hauns Mitstreiter im Bundestag gab sein Bestes. Siebert fuhr nach Trier, wo die Bundeswehr den "Eagle IV" noch einmal auf seine Afghanistan-Tauglichkeit testete. Der CDU-Mann notierte jede noch so kleine Unzulänglichkeit, um das Verteidigungsministerium anschließend mit Fragen zu bombardieren. Waren die Schrauben wirklich exakt angezogen? Gab es schadhafte Reifenventile?
Mehrmals wurde das Thema von der Tagesordnung der zuständigen Bundestagsausschüsse abgesetzt. Im Haushaltsausschuss, dem wichtigsten Gremium des Parlaments, war es der Hamburger SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs, der großes Interesse zeigte, die "Eagle IV"-Entscheidung zu verzögern. Kahrs war wie Siebert aktives Mitglied im Lobbyzirkel Förderkreis Deutsches Heer und Nutznießer mehrerer vierstelliger Spenden der deutschen Panzerbauer an seinen SPD-Bezirk Hamburg-Mitte.
Ihm gelang es, den Zeitplan der Bundeswehr durcheinanderzubringen. Am 22. Mai lag der Beschaffungsantrag dem Haushaltsausschuss vor. Erst vier Wochen später schaffte er es auf die Tagesordnung - bis zum Beginn der Sitzung. Dann wurde die "Eagle IV"-Beschaffung überraschend wieder abgesetzt. Als Berichterstatter des Tagesordnungspunktes hatte SPD-Mann Kahrs Einfluss auf die Agenda.
Die Anschaffung von 50 "Dingos" aus dem Hause Krauss-Maffei dagegen wurde anstandslos durchgewinkt. Schließlich brauche die Bundeswehr die Fahrzeuge dringend in Afghanistan, begründet Kahrs inzwischen das erstaunliche Entscheidungstempo. Der "Eagle" hingegen sei ja noch in der Erprobungsphase gewesen, da "kam es doch auf ein paar Monate mehr oder weniger nicht an".
Auch der Verteidigungsausschuss wollte am selben Tag den Tagesordnungspunkt 3a BMF-Vorlage 99/08 "Eagle IV" nicht mehr beraten. Am 2. Juli schließlich war wieder der Haushaltsausschuss an der Reihe, und wieder war es Kahrs, der einen Beschluss verhinderte. "Die Vorlage ist bekannt und ausreichend beraten", giftete FDP-Mann Jürgen Koppelin. Kahrs wolle offenbar nur "blockieren".
Kurz vor der Sommerpause gab es immer noch keine Entscheidung für die komplette Tranche. Das Verteidigungsministerium wurde nervös. Man glaubte zu wissen, wer der Schuldige war. Beamte des Ministeriums bedeuteten KMW-Mann Haun, er solle doch bitte seine Querschüsse unterlassen.
Doch am 25. August wurde Staatssekretär Rüdiger Wolf erneut mit Nachfragen aus dem Parlament konfrontiert, die im Kern bereits mehr als ein halbes Jahr zuvor erschöpfend beantwortet worden waren. Zwei Fragen allerdings, die SPD-Mann Kahrs per E-Mail übermittelte, waren noch offengeblieben. Kahrs wollte wissen, wie die "Ergonomie des Fahrzeuges zu beurteilen" sei und wie es um "die Lautstärke im Fahrzeuginnenraum im Vergleich zu anderen Fahrzeugen" bestellt sei.
Am 11. September schrieb der Staatssekretär an Kahrs, die Ergonomie entspreche den "Forderungen der Bundeswehr in vollem Umfang", auch das Innenraumgeräusch liege "deutlich unter den Vorgaben, im Bereich eines Pkw". Kahrs solle nun endlich grünes Licht geben.
Gerade mal zwei Wochen zuvor wurden zwölf Kilometer südlich von Kunduz vier Bundeswehrangehörige, die im nur mangelhaft geschützten Geländewagen "Wolf" unterwegs waren, Opfer eines Anschlags mit improvisierten Sprengsätzen. Ein Soldat erlag seinen Verletzungen.
Am 24. September stand der "Eagle IV" wieder auf der Tagesordnung des Verteidigungsausschusses, und wieder wurde die Entscheidung vertagt. Der Haushaltsausschuss hatte das Thema erst gar nicht für seine nächste Sitzung am 15. Oktober vorgesehen. Erst drei Wochen später stimmte er der Anschaffung von 198 "Eagle IV" zu.
In der monatelangen Verzögerung sehen die Politiker Kahrs und Siebert "ein ganz normales parlamentarisches Verfahren". Schließlich, sagt CDU-Mann Siebert, sei es "ja um den bestmöglichen Schutz unserer Soldaten gegangen". Da müsse man schon mal immer wieder "nachhaken". Auch Haun weist Vorwürfe entschieden zurück, Abgeordnete für eigene Firmeninteressen benutzt zu haben.
Doch mit dem Ergebnis konnte Krauss- Maffei Wegmann zufrieden sein. Die weiteren Kontingente, über 400 "geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge der Klasse 2", werden in der ersten Hälfte des kommenden Jahres neu ausgeschrieben. Krauss-Maffei ist damit wieder im Spiel, denn bis dahin hat Haun ein eigenes Fahrzeug, das er der Bundeswehr anbieten kann. ULRIKE DEMMER, JOHN GOETZ,
ANDREAS WASSERMANN




DER SPIEGEL 50/2009
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Nomma mit Gegendarstellung Sieberts:

http://www.hna.de/politikstart/00_20091208204209_Gefaehrliches_Lobby_Spiel_auf_Ze it.html


Kassel. Haben Abgeordnete des Bundestags als Rüstungslobbyisten monatelang die Anschaffung von gepanzerten Patrouillenfahrzeugen verzögert, die dringend für den immer gefährlicher werdenden Afghanistan-Einsatz benötigt werden? Diesen Vorwurf erhebt "Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe.

Ins Visier des Nachrichtenmagazins sind dabei vor allem der frühere nordhessische Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (Gudensberg, CDU) und sein Hamburger SPD-Kollege Johannes Kahrs geraten.

Beide hätten, so die Darstellung des "Spiegel", immer wieder - teilweise abseitige - Einwände gegen die Beschaffung des vom Schweizer Rüstungshersteller Mowag produzierten Panzerwagens "Eagle IV" vorgebracht. Dieses Spiel auf Zeit habe das Ziel gehabt, die deutschen Rüstungshersteller Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann (KMW) im Rennen zu halten, die bisher kein entsprechendes Fahrzeug in ihrem Programm hatten und dieses erst ab dem nächsten Jahr liefern können. Siebert habe dabei vor allem auch die Arbeitsplätze in den Kasseler Werken im Blick gehabt.

Der Vorgang, um den es geht, beginnt im Jahr 2007. Damals beschloss die Bundeswehr, für Patrouillenfahrten im afghanischen Kriegsgebiet über 600 gepanzerte Fahrzeuge im Auftragswert von 270 Millionen Euro anzuschaffen. Hintergrund war, dass immer häufiger Soldaten bei Selbstmordanschlägen der Taliban getötet wurden.

Bundeswehr für "Eagle IV"

Im Dezember 2007 entschied sich die Bundeswehr für den von der Schweizer Firma Mowag, einer Tochter des US-Rüstungskonzerns General Dynamics, angebotenen "Eagle IV". Im Rahmen des Beschaffungsprojektes "Geschützte Führungs- und Funktionsfahrzeuge (GFF), Klasse 2" sollten die Fahrzeuge als Ersatz für den nur schwachen Schutz bietenden Mercedes-Geländewagen "Wolf" angeschafft werden. Deutsche Konkurrenten nahmen an der Ausschreibung nicht teil, weil sie über kein entsprechendes Fahrzeug verfügten. Das deutsche Konkurrenzprodukt AMPV (siehe Hintergrund) gab es zu diesem Zeitpunkt nur als dreidimensionale Grafik.

An diesem Punkt kommen die beiden Abgeordneten Siebert und Kahrs ins Spiel. Ihnen sei es gelungen, im Interesse der deutschen Hersteller den Beschaffungsplan der Bundeswehr durcheinanderzubringen, so der Vorwurf des "Spiegel", um Zeit zu gewinnen. Der Beschaffungsantrag, der dem Haushaltsausschuss des Bundestags am 22. Mai 2008 vorgelegen habe, sei immer wieder von der Tagesordnung abgesetzt oder eine Entscheidung blockiert worden, heißt es in dem Bericht unter dem Titel "Schraube locker". Der Verteidigungsexperte Siebert etwa habe nicht exakt angezogene Schrauben und schadhafte Reifenventile am "Eagle IV" bemängelt, sein Kollege Kahrs habe sich um die hohen Innenraumgeräusche des Radpanzers gesorgt.

Im Gespräch mit unserer Zeitung bestritt Bernd Siebert gestern diese Darstellung vehement. Als das Verteidigungsministerium vor zwei Jahren die Beschaffung des "Eagle IV" vorgeschlagen habe, habe er allerdings nachgefragt, warum kein deutsches Fahrzeug in Betracht komme: "Das ist als Regionalpolitiker meine Pflicht." Mit seinem Hinweis auf den KMW-Radpanzer "Dingo kurz" sei er aber bei der Bundeswehr nicht durchgedrungen.

Er habe sich aber immer dafür eingesetzt, die Soldaten in Afghanistan so auszustatten, dass "sie ihren Dienst in größtmöglicher Sicherheit versehen" könnten, versichert Siebert. So seien schon im Juli 2008, also noch vor der Sommerpause, 25 "Eagle IV" als Aufklärungsfahrzeuge genehmigt und bestellt worden.

Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge begann dann aber erst im November 2008, also fünf Monate später. Und erst Mitte Mai wurden die ersten Fahrzeuge per Lufttransport nach Afghanistan verlegt, also fast zehn Monate nach dem Beschluss der zuständigen Bundestagsausschüsse.

Keinen Einfluss

Auf diese lange Spanne zwischen der Bestellung und dem ersten Einsatz habe die Politik keinen Einfluss gehabt, argumentiert Siebert. Und fügt hinzu: "Wäre meine Lobbytätigkeit gelungen, dann hätte der Haushaltsausschuss nicht am 5. November 2008 die Beschaffung von 198 Eagle IV-Radpanzern beschlossen."

Die deutschen Hersteller könnten erst im neuen Jahr wieder ins Spiel kommen: Dann sollen noch einmal 400 Fahrzeuge ausgeschrieben werden.

Von Detlef Sieloff
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Knabencore
23.12.2009, 21:03
Bezeichnend für die Volksverräter, würde ich da fast meinen.
Erst die Soldaten dort hinschicken, um die allgemeine "Aufbruchsstimmung" nach 9/11 auszunutzen und die Wünsche großer Teile der Bevölkerung nach Vergeltung und Reaktion zu befriedigen - und dann, wenn sich die Stimmung gewendet hat, wird den eigenen Soldaten in den Rücken gefallen und die nötige moralische/logistische Unterstützung verweigert.
Weil es ja alles kein Krieg ist undso ne.

KidDynamite
27.12.2009, 10:12
I&C 's Zitate sind "gut". Hatte ich selber im Spiegel gelesen. Heftig, das Menschenleben hinter wirtschaftliche Interessen steht. Arme, grausame Welt.

Übrigens, hatte Weihnachten die Gelegenheit mit einer Heeresfliegerin :naughty: aus Fassberg zu Essen.
Einführung des NH 90 war für dieses Jahr geplant. Da allerdings Schalensitze im Frachtraum verbaut worden sind, in die kein BW Soldat samt Gerödel sitzen kann, verschiebt sich die Auslieferung wohl auf 2012. D.H. das die Jungs/Mädels noch mit der UH 1 D nach Afghanistan dürfen...

INNOCENT&CLUELESS
10.03.2010, 16:14
Interaktive Grafik: Bundestagsradar - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten (http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html)

Nettes GUI um durch statistische Daten und Protokolle über den Bundestag zu stöbern.

INNOCENT&CLUELESS
15.04.2010, 09:13
Afghanistan-Einsatz - Bundeswehr in Schweizer Rüstung - Politik - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/505/508648/text/)


Der Oberhammer! Jetzt kaufen sie die Eagle und holen die Marder welche eh nur verschrottet werden würden.

3 Tote und politischer Druck, dann geht es DOCH.

Politik sollte aber agieren und nicht reagieren.

Die 3 Toten gehen auf das Konto von Politikern + Rüstungslobby + Hardthöhe.







Im Eilverfahren bestellt die Bundeswehr nach einem Medienbericht 60 gepanzerte Fahrzeuge aus der Schweiz. 90 weitere sollen folgen.
http://pix.sueddeutsche.de/politik/505/508648/bwTT-1271314449.jpg Eine Frage der Ausrüstung? Die Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz. Foto: Reuters

Als Reaktion auf die verschärfte Sicherheitslage in Afghanistan bestellt die Bundeswehr angeblich im Eilverfahren 60 gepanzerte Fahrzeuge. Die Financial Times Deutschland berichtete vorab unter Berufung auf das Verteidigungsministerium, ein Vertrag mit dem Schweizer Hersteller Mowag solle in dieser Woche unterzeichnet werden. Für 2011 sei die Bestellung weiterer 90 geschützter Fahrzeuge vom Typ Eagle IV vorgesehen.
Derzeit verfüge die Bundeswehr in Afghanistan über rund 975 geschützte Fahrzeuge verschiedener Hersteller und Modelle, schrieb die Zeitung. Das Verteidigungsministerium gehe allerdings davon aus, dass angesichts der verschärften Bedrohungslage durch Sprengfallen und Angriffe auf Konvois 600 davon "baldmöglichst" ersetzt werden müssten. Dies verlaute aus einem entsprechenden Brief der Ministeriumsspitze an die Bundestagsfraktionen.http://row.bc.yahoo.com/b?P=Ng5XRdmSuqBkhgluS4Vk5qsB1V5OQUvGxr4ACxEg&T=17k0vlg7q%2fX%3d1271318206%2fE%3d2023893432%2fR% 3dsuedpolit%2fK%3d5%2fV%3d8.1%2fW%3d0R%2fY%3dPARTN ER_UKIE%2fF%3d3563298352%2fH%3dcG49InN6IiBwZF9pZD0 iYWMxZTBhMzZzVzBmZjBCMkssS2piVzNzVGN4ayIgcGRfYWdlP SIzOSIgcGRfZ2VuZGVyPSIxIg--%2fQ%3d-1%2fI%3d1%2fS%3d1%2fJ%3dEFBA92D9&U=13nftgqnm%2fN%3dgbGyANmSu3k-%2fC%3d200092964.201945262.203234919.201296490%2fD %3dCAD%2fB%3d200917594%2fV%3d1


Zudem habe Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nach dem tödlichen Angriff auf die Bundeswehr bei Kundus am Karfreitag angekündigt, 150 bis 200 weitere gepanzerte Fahrzeuge nach Afghanistan zu verlegen. Zur Deckung des "vordringlichsten Bedarfes", das sich auch durch die Aufstockung des deutschen Kontingents von 4500 auf 5350 Mann ergibt, sei die Beschaffung von 60 Eagle IV schnellstmöglich erforderlich.
Die Kosten für die Fahrzeuge und zusätzliche Spezialausrüstung wie Waffenstationen, Störsender und Funktechnik habe das Ministerium auf 61,5 Millionen Euro beziffert. Finanziert werden solle dies über den einsatzbedingten Sofortbedarf aus dem Verteidigungsetat.
Mehr zum Thema


Reform der Bundeswehr Beamte in Flecktarn (http://www.sueddeutsche.de/politik/266/508411/text/)
Politik kompakt "Es wurde viel Inkompetentes gesagt" (http://www.sueddeutsche.de/politik/122/508269/text/)
Bundeswehr in Afghanistan Kampfpanzer und Tennisbälle (http://www.sueddeutsche.de/politik/879/508030/text/)



Knapp zwei Wochen nach dem tödlichen Angriff auf die Bundeswehr bei Kundus will Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg außerdem zusätzlich schwere Waffen nach Afghanistan schicken. Bei seinem überraschenden Besuch in Kundus kündigte der CSU-Politiker am Mittwoch an, umgehend zwei Panzerhaubitzen 2000, zusätzliche Marder-Schützenpanzer sowie Panzerabwehrraketen des Typs Tow in das Krisengebiet zu verlegen, wie ein Ministeriumssprecher sagte.
Guttenberg wurde auf seinem Kurzbesuch von Abgeordneten aller Fraktionen mit Ausnahme der Linken begleitet. Die neuen Waffen änderten nicht den Charakter des Afghanistan-Einsatzes, betonte Guttenberg in der ARD. "Es sind Ausrüstungsgegenstände, die den mandatierten Einsatz auch so ermöglichen sollen, dass die Soldaten möglichst gut geschützt, aber auch möglichst wirkungsvoll vorgehen können", wenn das erforderlich sei. Natürlich müsse man mit den schweren Waffen auch verantwortungsvoll umgehen, sagte der CSU-Politiker.
Zu Forderungen nach einem Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan erklärte Guttenberg: "Das Risiko für unsere Sicherheit wird genau dann größer, wenn wir Afghanistan zum jetzigen Zeitpunkt sich selbst überlassen würden." Die Lage in der Region sei sehr instabil, "wir müssen Stabilität schaffen". An einen Abzug sei zu denken, "wenn die Ausbildungserfolge sichtbar sind, so dass auch die Afghanen einen Teil ihrer Sicherheit selbst übernehmen können".
Im ZDF-Heute-Journal sagte der Verteidigungsminister, der bereits zum dritten Mal in seiner Amtszeit nach Afghanistan reiste, der Einsatz bleibe gefährlich und risikoreich. "Von daher ist es auch nicht ausgeschlossen, dass es in Afghanistan auch zu Verlusten und zu Verwundeten kommen kann."
Sein Ministerium rechtfertigte derweil den Abbruch der Gespräche mit dem Anwalt Karim Popal, der eigenen Angaben zufolge 79 Opfer des vom deutschen Oberst Georg Klein befohlenen Luftschlags vom 4. September vertritt.
Robbe kritisierte Umgang mit im Dienst verletzten Soldaten

Es habe Zweifel an der Mandatslage gegeben, erklärte Sprecher Christian Dienst. Jetzt werde nicht mehr über Anwälte, sondern direkt verhandelt. Die Gesprächsfäden müssten neu geknüpft werden. Durch die bisherige Gesprächsführung habe man sieben Monate Zeit verloren. Man werde sehen, ob es bestimmte Projekte oder im Einzelfall auch finanzielle Entschädigungen geben werde.
Der scheidende Wehrbeauftragte Reinhold Robbe kritisierte den Umgang mit im Dienst verletzten Bundeswehrsoldaten scharf. Sie müssten oft jahrelang und häufig vergeblich um die Anerkennung ihrer Wehrdienstbeschädigung kämpfen, sagte er dem ARD-Magazin Panorama. Das sei "verheerend" und ein "Skandal". Betroffene Soldaten würden von der Bundeswehr "im Stich gelassen".
Vor allem Soldaten mit Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) stünden mit ihren Erkrankungen oft allein da, sagte der SPD-Politiker.
Bis heute haben nach Auskunft des Wehrbeauftragten rund 600 Soldaten mit PTBS-Erkrankungen einen Antrag auf Wehrdienstbeschädigung eingereicht.
Lange Verfahrensdauer, geringe Anerkennungsquote

Weniger als ein Drittel der Anträge seien anerkannt worden. Wie das Verteidigungsministerium auf Anfrage von Panorama mitteilte, ist die Zahl solcher Verfahren rasant gestiegen. Seien es im ganzen Jahr 2009 noch 109 Verfahren gewesen, so liege die Zahl schon jetzt bei 197. Zur Anerkennungsquote machte das Ministerium jedoch keine Angaben.
Typisch für diese Fälle sind dem Bericht zufolge eine lange Verfahrensdauer und eine geringe Anerkennungsquote. Dabei spielten die Voten externer, ziviler Gutachter eine offenbar erhebliche Rolle.
Für solche gutachtlichen Stellungnahmen seien bei der Bundeswehr nur drei Mitarbeiter fest eingeteilt, während insgesamt 22 Außengutachter für diese Aufgabe eingesetzt würden, hieß es unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
Robbe kritisierte die Vergabe von Gutachten "an Sachverständige, die von militärischer Materie offensichtlich keine Ahnung haben" massiv. "Hier muss unterstellt werden, dass der Dienstherr, der einen Auftrag gibt, ein bestimmtes Ergebnis haben will." Offenbar, so Robbe weiter, stecke System dahinter. Er müsse manchmal den Eindruck haben, dass in den "Wehrdienstbeschädigungsverfahren immer erst einmal für den Staat entschieden wird und gegen den betroffenen Patienten."
Zustimmung der Deutschen für Bundeswehr-Einsatz sinkt

Nach dem tödlichen Angriff auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan am Karfreitag wünschen sich nach einer Umfrage immer mehr Bundesbürger einen Abzug der deutschen Truppen vom Hindukusch. 62 Prozent und damit so viele wie noch nie zuvor bei einer Forsa-Umfrage plädierten für den Rückzug, wie die Befragung für das Hamburger Magazin Stern ergab.
Im September 2009, nach den Bombardements von Kundus, waren den Angaben zufolge 55 Prozent für einen Rückzug der deutschen Truppen gewesen. Sehr hoch (61 Prozent) war die Ablehnung des Einsatzes zuletzt im Juni 2009 gewesen, nachdem drei Bundeswehrsoldaten nach einem Feuergefecht mit den Taliban in ihrem Transportpanzer verunglückt und ums Leben gekommen waren. Befragt wurden Anfang April 1.004 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Lester
15.04.2010, 11:13
Manchmal ist ein "Bauernopfer" ganz praktisch, insbesondere wenn man "gute" Gründe dafür braucht größere Summen locker zu machen.

Die geistigen Väter der Staatsform Demokratie würden sich eh nur im Grabe umdrehen wenn die mitbekommen würden was da heute als "Demokratie" verkauft wird.

burns
15.04.2010, 12:23
Die Nachrichten gestern sagten auch was von zwei PzH 2000 sowie "wirkungsvolleren Raketenwaffen" (oder so ähnlich) - was käme denn für letzteres überhaupt in Frage? Mir fällt da nur Javelin ein :nachdenklich:



@ Der Typ links im Bild, Mischung aus Ralf Richter und Sky Dumont? :ugly:

KidDynamite
15.04.2010, 12:42
@I&C:

Das die 3 Jungs im Kugelhagel außerhalb der Fahrzeuge gefallen sind, ist Dir aber bewusst?
Von daher ist eine Diskussion über bessere Fahrzeuge im direkten Zusammenhang mit Karfreitag sinnfrei.

Was allerdings ein TOW Panzerabwehrsystem da unten soll, ist mir äußerst schleierhaft :komisch:

Aber Sie werden schon wissen was Sie tun :stupid:

Aeffchenone
15.04.2010, 13:03
Und auf einmal ist Kohle da...:rolleyes: *pfeifendgegendienächsteWandläuft*

flickflack
15.04.2010, 13:17
Mit TOW kann man schlicht auf Eselskarren feuern - Ich finde das absolut effektiv! Die sind auch Auto-Friend-Foe, dass heisst die suchen sich die versteckten Hinterhältler selbstständig. Doll oder?!

Edit: Und ab Morgen werden V-Waffen gefordert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,689171,00.html

AndreAcé
15.04.2010, 15:33
Das gibt noch richtig Theater da unten rechts; ich sehe vor meinem geistigen Auge schon Leopardpanzer in der afghanischen Bergwelt kollabieren/auf dem Rücken liegen und wenn da unsere eigene Artillerie postiert wird, ist der einzige Unterschied zu vorher, d. wir einen höheren Kostenaufwand für die Unterhaltung haben und 30 Sekunden schneller feuern können, da wir keine verbündete Artillerie mehr anfordern brauchen.

Als nächstes kommt dann Gejaule, man hätte den Tiger doch mit einer RMK ausstatten sollen und je mehr BW-Personal da unten ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, d. es in der Zukunft noch mehr Opfer geben wird; Menschenleben & Steuer€uros.

Dankeschön Frau Merkel und Spiessgesellen - kann mich nicht erinnern, d. abgesehen von der RAF bis 1990 Terroranschläge, vermutlich ausgehend von weit entfernten Ländern jemals ein Thema waren.

Aber nein, man kann sich ja auch schön mit Gleitcreme einschmieren und liebevoll&willig als Beruhigungszäpfchen den USA (mit ihren ganz eigenen Interessen) harmonisch in den Allerwertesten flutschen, wird schon nicht so schlimm werden.*Ironie*
Schönen Dank auch, liebe Volksvertreter :motz:

Pelzgurké
15.04.2010, 15:41
Die bekommen da eh keine Ruhe rein da unten... Schrand soll sich da einfach raushalten, überall müssen wir uns einmischen... :stupid:
Sollen sich doch die Amis da ablegen lassen! :cool:

AHTNTEPPOP
15.04.2010, 17:42
Die Nachrichten gestern sagten auch was von zwei PzH 2000...

Das hatte ich auch gesehen. Und ich kann mir nur schwer vorstellen was die da sollen.

Zum einen warum nur 2, eine ist im Einsatz die anderen in einer Basis und wird gewartet:stupid::ugly:.

Bzw. eben Artellerie gegen einen Feind der keinen Basis besitz also eben Guerilla Taktiken verwendet und auch erst dann gesehen wird wenn sie mal kurz angreifen. Und danach sich in Häusern verstecken in denen auch Zivilisten stecken und dann... na das kennen wir ja.

KidDynamite
15.04.2010, 17:42
Ist schwierig.
Die Gefahr einer "schmutzigen Bombe" ist gerade in Bezug auf Pakistan gar nicht so weit her geholt.

Das Problem:
Um dem wirklich entgegen zu wirken, muss die NATO, und damit auch die BW, in Afghanistan viel Konsequenter durchgreifen.
Das bedeutet allerdings mehr eigene Verluste, und mehr zivile Verluste.

Und das trägt so gut wie kein Volk mehr der beteiligten Nationen.

Wenn dann aber der nächste Terroranschlag kommt, ist das geheule wieder groß.

Auf Deutschland und die BW bezogen:
Endlich öffentlich zugeben was da unten Taxe ist (was eh jeder weiß), ordentlich zuschlagen und das Volk auf mehr Opfer vorbereiten.

Frank-Walter Steinmeier erklärte: "Wir Sozialdemokraten verurteilen den feigen und hinterhältigen Anschlag auf das Schärfste."

Da ist nix hinterhältig und feige. Da ist Krieg. Die Taliban haben die Bundeswehr angegriffen.
Diese Geschwafel geht einem auf die E***...

Redfox
15.04.2010, 18:48
Wahrscheinlich wird in absehbarer Zeit eine Offensive im Bereich der BW starten. Die mehr als 3500 US Soldaten und ihre Ausrüstung sind nicht zum Waffenreinigen in das Gebiet verlegt worden. Wie war das - "Die BW beschäftigt den Feind solange bis eine richtige Armee eintrifft!" ;)

AHTNTEPPOP
15.04.2010, 19:35
Zitat:
Frank-Walter Steinmeier erklärte: "Wir Sozialdemokraten verurteilen den feigen und hinterhältigen Anschlag auf das Schärfste."
Da ist nix hinterhältig und feige. Da ist Krieg. Die Taliban haben die Bundeswehr angegriffen.
Diese Geschwafel geht einem auf die E***...
Die wollen einfach nicht die Warheit akzeptieren und wünschen sich einen "Gentleman" "Konflikt" den es aber eben einfach nicht gibt und auch nicht geben wird.

Ich finde es abartig wie unsere Politiker auf ihren hohen Rössern sitzen und über solche Vorfälle urteilen und über junges Menschen Leben entscheiden.

Gestern hatte ich auch noch in den Nachrichten gesehen, dass unser Verteidigungs Gutti in Afghanistan war und sich "einen Überblick" verschaft hat. Hätte er dies getan hätte er sich einen Helm und G36 schnappen müssen und wäre mit auf Patrouille gegangen. :komisch::schlagen::stupid:

AndreAcé
15.04.2010, 19:51
Ich finde es abartig wie unsere Politiker auf ihren hohen Rössern sitzen und über solche Vorfälle urteilen und über junges Menschen Leben entscheiden.


Macht korrumpiert, das Erscheinungsbild dabei ist vielfältig - selten bezahlt von den "Mächtigen" :(


Gestern hatte ich auch noch in den Nachrichten gesehen, dass unser Verteidigungs Gutti in Afghanistan war und sich "einen Überblick" verschaft hat. Hätte er dies getan hätte er sich einen Helm und G36 schnappen müssen und wäre mit auf Patrouille gegangen. :komisch::schlagen::stupid:

Wenn er 'n wenig Anstand hätte, würde er es tun.Ist ja im besten Alter & schliesslich Unteroffizier der Reserve - wäre doch mal einen Versuch als Gruppenführer wert :zahn:

AHTNTEPPOP
15.04.2010, 21:10
Eben auf Heute Journal einen Beitrag gesehen. Heute mittag wieder 4 deutsche Soldaten gefallen.

ZDF.de - Startseite (http://www.zdf.de/) ich habe noch keinen besseren Link gefunden. Aber das Video auf der Starseite müsste gehen.

Edit:
Hier der Bericht von Heute Abend
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8063644,00.html
Und noch was zu dem Eagel
http://de.wikipedia.org/wiki/Eagle_IV#Eagle_IV

KidDynamite
16.04.2010, 07:13
sowas bekommt man auch nur am Rande mit:

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DgwFSUGYAfqR6G IBIQixoJRUfW99X4_83FT9AP2C3NCIckdHRQD1EjxD/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284FHMG628INFODE/content.jsp (http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DgwFSUGYAfqR6G IBIQixoJRUfW99X4_83FT9AP2C3NCIckdHRQD1EjxD/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU%21?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284FHMG628INFODE/content.jsp)

AHTNTEPPOP
16.04.2010, 08:47
sowas bekommt man auch nur am Rande mit:

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DgwFSUGYAfqR6G IBIQixoJRUfW99X4_83FT9AP2C3NCIckdHRQD1EjxD/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284FHMG628INFODE/content.jsp (http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DgwFSUGYAfqR6G IBIQixoJRUfW99X4_83FT9AP2C3NCIckdHRQD1EjxD/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU%21?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284FHMG628INFODE/content.jsp)


Interessantes Interview und zum Glück mehr oder weniger gut aus gegangen.

Würden solche Interviews mehr Publik werden, würde auch vielen Menschen erstmal bewusst werden was da in Afghanistan Alltag ist. ... Kein Eierschaukeln!

Aber wie ich schon schrieb, würde dass ja das Bild des Gentleman Konflikt zerstören.

INNOCENT&CLUELESS
16.04.2010, 09:32
Ersten Ermittlungen zufolge wurde ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Eagle IV nahe einer Brücke in der Gegend von Baghlan-i-Jadid rund sechs Kilometer nördlich der Ortschaft Baghlan, die als Hochburg der Taliban gilt, getroffen.

Scheint doch net so hart zu knacken zu sein...

Lester
16.04.2010, 11:54
Wahrscheinlich wird in absehbarer Zeit eine Offensive im Bereich der BW starten. Die mehr als 3500 US Soldaten und ihre Ausrüstung sind nicht zum Waffenreinigen in das Gebiet verlegt worden. Wie war das - "Die BW beschäftigt den Feind solange bis eine richtige Armee eintrifft!" ;)Das bringt doch rein gar nichts ... außer das was die Taliban als Erfolgserlebnisse "erlauben".

Sobald eine größere Anzahl an Truppen aufmarschiert zieht man sich zurück um dann beim Abzug derselben (es ist ja jetzt alles sicher) wieder seine alte Position einzunehmen und munter weiterzumachen. :komisch:



Panzerfahrzeuge sind allesamt nicht unfehlbar, mit üblichen Zeugs wo man sogar dicke Panzer knacken kann (auch wenn man mehr als einen Schuß braucht) langt doch allemal für die knackigste Panzerung. :rolleyes:

Redfox
16.04.2010, 13:05
Ein Rätsel bleibt wieviel + was die Politiker und die BW vor dem Einsatz über Astan wußten. Irgendwie rennen sie den Ereignissen nur noch hinterher.

Lester
16.04.2010, 13:44
Sagen wir es mal so, in D würde keiner sich zu aufregen wie die Polen wenn jemand das jüngste Ereignis auf nachdenklich scherzhafter Weise darstellt.

Ich vermute hier hätte es eher Beifall gegeben. :rolleyes: :angel:

Aeffchenone
16.04.2010, 14:34
Sagen wir es mal so, in D würde keiner sich zu aufregen wie die Polen wenn jemand das jüngste Ereignis auf nachdenklich scherzhafter Weise darstellt.

Ich vermute hier hätte es eher Beifall gegeben. :rolleyes: :angel:
Versteh' ich nicht...

flickflack
16.04.2010, 14:40
Zb: ugly defacing of Polish victims in Belgian press - Bohemia Interactive Forums (http://forums.bistudio.com/showthread.php?t=97892)

Redfox
16.04.2010, 14:58
Lester was hat Polen und irgendeine Darstellung mit diesem Thread - der um die deutsche Politik/BW in Astan geht - zu tun? :rolleyes:

AndreAcé
16.04.2010, 15:03
LOL "Der Adler ist gelandet"

Und Vilas (http://forums.bistudio.com/showpost.php?p=1609337&postcount=66) wurde gebanned :D Ich würde mich nicht aufregen, wenn jemand Witze über 'Schland macht - evtl. wenn mir jemand sagt, ich sei ein Arsch...

Spässe auf Kosten anderer, vom ethischen Standpunkt nicht schön aber ich musste kurzfristig grinsen.

Das sagt ja wieder was über die Haltung der Menschen zu den Politiktreibenden aus, d. Humor dieser Art überhaupt möglich ist.

Wenn hier bei uns das Merkel mit Anhang im Flieger 'nen Forst touchieren würde - mich würde es nicht jucken. Warum? Weil ich einfach desillusioniert bin, was die Umsetzung demokratischer Ideale in diesem unseren Land durch gewählte Volksvertreter angeht.

Auch wenn ich anfangs grinsen mußte, erreichte mich doch wenig später ein Gefühl von Pietätlosigkeit - wer auch immer tot ist, denn soll man in Frieden ruhen lassen.Man sollte keine Leichen fleddern um die Auflage zu steigern, sonst steht am Ende die permanente Verrohung des menschlichen Wesens, was für die Zukunft wahrlich nicht förderlich sein kann.

KidDynamite
16.04.2010, 15:42
Die Taliban haben gestern übrigens einen Sani-Yak beschossen, und der Sani der hinten in der Kabine saß ist gestorben, die beiden im Führerhaus haben es unverletzt überlebt...

Würden solche Interviews mehr Publik werden, würde auch vielen Menschen erstmal bewusst werden was da in Afghanistan Alltag ist. ... Kein Eierschaukeln!

Genau so sieht es aus.

Und eine ziemlich gute Reportage (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1013594/Die-Afghanistan-L%C3%BCge) über den Astan Einsatz strahlt das ZDF um 0035h aus, dann wenn kein normaler Mensch Fernseh guckt.

AHTNTEPPOP
16.04.2010, 19:46
Interessante Doku (für mich war es zwar mehr eine Diashow :rolleyes:) und gut zu hören, dass gesagt wird, dass wirklich jeden Tag Gefechte statt finden und nicht nur Brunnen gebaut werden.

Nur sollte es bald auch mal in der Bild Zeitung auf der Titelseite stehen anstelle von irgendwelchen Titten, damit die mehrheit der deutschen es endlich begreift.:schlagen:

Ich möchte mal wissen wann das ganze ein Ende haben soll. Sofern man (ISAF/NATO) es überhaupt schafft, Afghanistan frei von Taliban zu bekommen, suchen die sich schnell ein anderes Land und machen dort weiter.

Wird hier nicht vielleicht ein Geist gejagt?

Woher soll man den Unterschied zwischen irgendeiner Miliz, Rebellen, Aufständischen/Insurgents was auch immer und der Taliban erkennen alle tragen zivile Kleidung mit einer AK.

Es wird immer von Taliban gesprochen dabei könnten es auch einfach Einheimische sein, die die schnauze gestrichen voll haben von den ganzen "Westlichen Soldaten" und für ihr Vaterland kämpfen möchten und mit der Taliban nix am Hut haben.

Warum lässt man die Mohnfelder einfach stehen? Niemand kümmert sich um eine der wichtigtsten Einamequellen der Taliban.

So wie ich das sehe werden wohl unsere Söhne auch noch dort hin müssen um Deutschland vor "dem Terrorismus zu beschützen".
Solange für mich nicht geklärt ist, dass Terror Anschläge auch wirklich auf das Konto dieser Menschen geht wo es eben auch genau so gut andere Gruppierungen sein könnten und eben vielleicht auch noch (da gibt es ja genügend verschwörungen) der Geheimdienst/Staat war. Ich würde niemanden (USA*räusper*) vorverurteilen aber ich würde es ihnen zutrauen es gewesen zu sein.

Fakt ist für mich, es ist Definitiv Krieg und nichts anderes.
Und zwar ein beschissener schwerer sch... Krieg, es gibt keine wirkliche Front alle anderen die keine Uniform tragen sind vermeintliche Taliban/Feinde/Selbstmord Attentäter usw.
Wir (Deutschland, BW) können noch so viel Technischen schnik schnak dort hin senden (Leo, PzH 2000 was auch immer), der einzige Unterschied wird daraus resultieren, dass es noch mehr Tote und Wracks/Tag,Woche... geben wird als jetzt.

Ich will in keiner weise die Leistung der Soldaten schlecht machen aber gegen einen solchen Feind ist es schlicht weg (fast) unmögl. anzukämpfen und darum sollten wir aus Afghanistan verschwinden.

INNOCENT&CLUELESS
17.04.2010, 13:25
Uiii, mir war gar nicht bewusst dass vilas so ein Idiot ist. Aus solchen Typen kann man einen Klasse Mob basteln der Cartoon-Zeichner und Auf-die-Fahne-Pisser lyncht.

Zur Ausrüstung:

Es muss WESENTLICH MEHR Soldaten und Material nach Afghanistan um es da zu haben wenn man es braucht. Statt der Haubitzen hätte ich lieber Doppelmörser aus Schweden gesehen.

Und irgendwann WERDEN Sie die Mohnfelder anfassen und dann gehen die Taliban und Warloards richtig ab denn sie wissen das es der Anfang von ihrem Ende bedeuten wird.
Nur fühlt sich nicht mal die USA in der Lage dieses Eisen anzufassen und durchzuschmieden....obwohl, warten wir auf den Sommer.

Wenn man den Mohnbauern jetzt nur die Mohneinahmen wegnimmt und ohne Alternativen und Schutz zurücklässt gewinnt man nix.

Die richtige Strategie IMHO ist sich auf Gebiete zu konzentrieren welche man jetzt schon kontrollieren kann, diese zu stabilisieren und sich von dort aus vorzuarbeiten.

Und Völkerrecht hin oder her: Karzai würde ich bei nächster Gelegenheit samt Sippe abservieren, die korrupten Netzwerke müssen ab und an zerschlagen werden. So vile Dreck wie der am Stecken hat dürfte es keinerlei Rechtfertigungsprobleme geben.

KidDynamite
17.04.2010, 23:21
Es muss WESENTLICH MEHR Soldaten und Material nach Afghanistan um es da zu haben wenn man es braucht. Statt der Haubitzen hätte ich lieber Doppelmörser aus Schweden gesehen.Und wo genau liegt der Vorteil des Doppelmörsers aus Schweden? Weil Du Ihn so toll findest?
Mir reicht der hier: Qln3hVoe8qA

Allerdings keinen Plan ob der da unten ist.

Dumm das man sich durch eine nicht gerade Benutzerfreundliche I-Net Seite klicken muss, um wirklich zu erfahren was da unten los ist...

Vom Kämpfen in Kunduz (http://www.deutschesheer.de/portal/a/dso/aktuelles/nachrichten/jahr2010/april2010?yw_contentURL=/C1256F870054206E/W284FHQA792INFODE/content.jsp)

Scheint zumindest ordentlich was los zu sein, und nur die toten Soldaten sind es leider wert in den Medien erwähnt zu werden. Armes Deutschland...

Ich war dieses Wochenende allerdings nach einem Gespräch mit einem Feuerwerker (HptFw) des TrÜbPl Bergens ziemlich erschüttert. Er sowieso^^

Die BW unterhält ein privates Vermittlungsunternehmen für Telefongespräche. D.H. wenn er von Bergen nach Munster telefonieren will, wird es über München geschaltet und die Vermittlung stellt der BW mehr als 0,80€ in Rechnung...

Da der BwFuhrparkService nicht im Gelände eingesetzt werden darf (Zivile Leasing Fhz...) hat die BW Nissan Patrol Jeeps mit oliver Folie geleased...
Kosten 1400€ im Monat pro Fhz + 70€ leasing im Monat für die olive Folie...:ugly: kein Scheiß.

Der Dingo I+II darf in Astan nicht von BW Angehörigen gewartet werden, es müssen zivile Schrauber aus D eingeflogen werden. Die sich natürlich den Gefährdungszuschlag 4x zahlen lassen...

...nur ein kleiner Einblick...

burns
18.04.2010, 00:08
Und wo genau liegt der Vorteil des Doppelmörsers aus Schweden? Weil Du Ihn so toll findest?

Der AMOS kann MRSI ... aber das kann die PzH 2000 ebenfalls (jedoch mit dickeren Mumpeln), drum erschliesst sich mir die Sinnigkeit seines Wunsches auch nicht vollends. Eventuell ist´s leichter zu transportieren, aber dieser Vorteil würde sich im Bürokratie & Logistik Hick-Hack eh selbst eliminieren, von daher :confused:

Pelzgurké
18.04.2010, 00:12
Dieses ganze Gelaber geht mir schon wieder sonst wohin!

Warum da noch Fahrzeuge runter schicken?
Warum da noch mehr deutsche Soldaten runter Schicken?
Warum da überhaupt noch was bewirken zu wollen?

Leute! Das bringt doch eh nix! Das bringt auch nix, hier sich noch aufzuregen!
Macht die Augen auf, ey meine Güte! Seit ihr echt so blind?
Und die Merkel'n... das machen was die Amis machen... mitziehn!

Meiner Meinung nach, lasst die da unten in Ruhe und die Kohle wo anders einsetzen!
Aber nöööööööööö... :stupid::sauer::schlagen:

€ prügelt die Politiker...

Die soll'n lieber mal wo anders investieren als in diesen Affenland!

KidDynamite
18.04.2010, 00:16
Schlüssel für so ein Sytem ist sowieso die Aufklärung...
Ich muss schließlich wissen wo der Feind hockt.

Eigentlich ist ja alles inkl. KZO da unten...

Ich denke das der wirkliche Mangel in der Luft ist. Das Deutschland bis auf die CH 53 kein vernünftiges Luftfhz da unten hat.

Und der Tiger...der hat letztens erst in Bergen voll versagt. So ein richtiger Klogriff das deutsche Pedant. Deutsche Einsatz orientierte Rüstungspolitik hat auch schon mal anders ausgesehen. Allerdings war da eine jede Familie direkt betroffen, und nicht nur die Bundeswehr als Individium...

Pelzgurké
18.04.2010, 00:54
Schlüssel für so ein Sytem ist sowieso die Aufklärung...
Ich muss schließlich wissen wo der Feind hockt.

Eigentlich ist ja alles inkl. KZO da unten...

Ich denke das der wirkliche Mangel in der Luft ist. Das Deutschland bis auf die CH 53 kein vernünftiges Luftfhz da unten hat.

Und der Tiger...der hat letztens erst in Bergen voll versagt. So ein richtiger Klogriff das deutsche Pedant. Deutsche Einsatz orientierte Rüstungspolitik hat auch schon mal anders ausgesehen. Allerdings war da eine jede Familie direkt betroffen, und nicht nur die Bundeswehr als Individium...

Genau! Aktzeptiert's und bezahlt mit grindsendem Gesicht... :stupid:

Ihr seid doof!

KidDynamite
18.04.2010, 01:18
Naja,

ich produzier halt Steuergelder und kann mich schlecht wehren wo die hingehen...

Aber keine Angst, die BW ist nur das kleine Übel. Da werden noch ganz andere Milliarden Sinnfrei versenkt, und auch im Straßenbau, lieber Pelzi! ...

Pelzgurké
18.04.2010, 01:30
Aber keine Angst, die BW ist nur das kleine Übel. Da werden noch ganz andere Milliarden Sinnfrei versenkt, und auch im Straßenbau, lieber Pelzi! ...

Lieber dahin als in dieses Affenland oder sonst wohin...! Meine Meinung is hier (leider) unerwünscht........... is mir klar!
Aber trotzdem... sowas muss doch echt nicht sein?!
Aber HAUPTSACHE für solchen Mist ist Geld da..... ABER FÜRS EIGENE LAND IST KEIN GELD DA?! WAS IS DENN DAS FÜR EIN BOCKMIST? An sowas glaugen echt nur IDIOTEN! :cool: :stupid:

KidDynamite
18.04.2010, 01:35
Ich halte auch entgegen der Meinung des Volkes den Einsatz da Unten für sinnvoll, auch wenn sich diese Meinung erst in den letzten Wochen verfestigt hat.

Das hier in diesem Land viele Mißstände sind, ist wohl jedem klar. Und ein paar Post's vorher hab ich auch nur einen "klitzekleinen" Spiegel der BW Finanzpolitik gegeben....

Pelzgurké
18.04.2010, 01:44
Da gibts was und das will jeder haben! Und dafür werden sinnlos Soldaten runter geschickt!

Und dafür verzeichnen wir Verluste! Und für was? Nichts? :stupid:

Also was Ihr hier für ein Mist labert geht ja ma garnicht! Wenn ihr denkt, ihr habt "Geld" dann nur zu, ich hab kein Ged für so nen Mumpitz und unterstütze das überhauptnicht! :cool:

@Sturm: Die sollln sich lieber um die Wirtschaft kümmern! Als um diesen Scheiß! :cool:

KidDynamite
18.04.2010, 01:58
Pelzi,

ich habe auch kein "Geld". Fühl Dich mal nicht so persönlich angegriffen!

Die sollln sich lieber um die Wirtschaft kümmern! Als um diesen Scheiß!

Das tuen Sie doch, auch wenn die Adhoc Bestellung der 60 EAGLE IV manch Rüstungskonzern derbe in den Magen geschlagen haben dürfte, haben Sie es doch gekonnt geschafft die Produktion monatelang zu manipulatieren.

AndreAcé
18.04.2010, 02:21
Bahh...auhauera - wer kümmert sich um die Bildung als Zukunftsgut für unsere bunte Republik? Momentan scheinbar niemand.Ist ja für das Bundesregime nicht einfach, gebildete Bürger zu beheimaten - da holt man sich lieber Gastarbeiter :(

Ich sach ma kurz BW 'raus aus Afghanistan & erstmal die Mißstände im eigenen Land beheben - bin mir auch ziemlich sicher, d. das kaum Menschenleben sondern "nur" Steuergelder kosten würde.

Jetzt mal ernsthaft; wenn die Bevölkerung am Hindukusch das mit unserer/fremder Hilfe alles regeln wollen würde, dann hätten sie uns schon darum bitten können, statt der damaligen Bush-USA.

INNOCENT&CLUELESS
18.04.2010, 13:37
Thema "Warum AMOS statt Wiesel+Mörser":

Weil der Wiesel (+ 2x Begleitfzg) trotzdem nicht so schnell und agil wäre wie ICH es für nötig erachten würde.

Wie schon richtig bemerkt wurde mangelt es an Aufklärung und wenn die da ist, dann an schnellen Kommandostrukturen.

Ich würde 12-Mann Jagt-Trupps tagelang gebiete Überwachen lassen (so viele damit sie sich wehren können wenn die Gegenseite sie eher aufgespürt hat) um Bewegungsprofile zwischen den Orten zu erstellen und wenn es geht rauszufinden wer sich da bewegt. Alle paar Tage würden Teile der Trups ausgetauscht damit sie schlagkräftig bleiben, das aktuelle Gruppenwissen erhalten bleibt und sie Nachschub erhalten.

Wenn dann mal jemand identifiziert wurde, dann sind die Doppelmörser sehr gut um sowohl punktuelle Ziele erfolgreich zu bekämpfen als auch Flächenziele. man kann zur Not auch beide Rohre mit unterschiedlicher Ammo laden und nur die benötigte schnell abfeuern lassen. Kann der Wiesel net so wie das AMOS.

Status Quo ist doch eher dass die BW Intelligence nur aus 2ter, 3ter oder 4ter Hand erhält, dann ist Info zu alt und zu unsicher um damit zu handeln.

Die BW sollte eigene Spezialisten haben, welche in der Lage sind afghanische Spione zu werben, zu beurteilen und zu führen.

Nach wie vor lassen afghanische Warlords die Deutschen und andere ihre missliebigen Gegner durch uns grillen indem sie uns mit falschen Infos füttern und lachen sich scheckig dabei.

Wir müssen anfangen RICHTIG Krieg zu machen, nicht im Sinne von großen Schlachten, sondern im Sinne von kleinere Gebiete wirklich sauber machen und über 18 Monate+ Ruhe und Ordnung mit aller Macht garantieren indem man sie so gut es geht gegen andere Gebiete abschottet. Und eben EIGENE, aufwändig erhobene und gesiebte Informationsquelle.

Unsere Zivilgesellschaft ist auch nur in Sicherheit so geworden wie sie ist.


DAFÜR gebe ich mein Steuergeld schon her.



Thema "Privatwirtschaftliche Zecken am Arsch der BW":

Tjaja, viel Entscheidungsmacht in der Hand von schlecht kontrollierten Deppen: Das Beschaffungsamt.

Warum die BW es nicht schafft eigene Kapazitäten nach Aga zu schalten ist mir absolut schleierhaft, eigene Technik haben sie, Leute auch, die Leitungen/Sat-kapazitäten kann man sich zusammenkaufen/mieten für relativ wenig Geld.

Den meisten europäischen Fest-/und Mobilfunkbetreiber verrechnen sich untereinander die Terminierung nach Aga für weniger als 12 ct. Das heisst dass die tatsächlichen Leitungsbesitzer Richtung Afgha noch weniger wollen. Noch Fragen?

Thema Ausrüstung:

Was ich noch so gesammelt habe was beschafft werden muss:

- besseres, billigeres Schuhwerk
- bessere Gelenk- und sonstige Protektoren
- bessere, modulare Uniformen um mit schnell wechselnden Witterungen umzugehen
- größere gepanzerte Fahrzeugpools, ständig herrscht Mangel
- mindestens 35 Transporthubschrauber
- Kampfhubschrauber (kA wieviel, wurde nur allgemein als Waffenträger im bergigen Gebiet gewünscht und als generellen Support)
- mehr und bessere Ferngläser
- mehr und bessere NVGs
- mehr und besser ausgerüstete Sanitätszentren
- .........................

KidDynamite
18.04.2010, 15:23
Wir müssen anfangen RICHTIG Krieg zu machen

Richtig. Da muss mal so richtig zwischen gehauen werden.

Aber wie ich schon schrieb wird das nicht ohne mehr getöteten Zivilisten und mehr gefallenen Soldaten gehen.
Und da ist das Problem. Gerade in Deutschland. Wir tuen uns verdammt schwer damit.
Andere Länder haben damit auch Ihre Probleme, es wird allerdings weit aus weniger thematisiert.

Niederlande: 20 gefallene Soldaten
Polen: 40 gefallene Soldaten

Das Problem ist nicht, bis auf die Hubis, mangelhafte Ausrüstung. Jeder deutsche Soldat ist einem Taliban haushoch überlegen.
Man muss damit nur richtig umgehen.

Und selbst ein Marder oder Leo wird es nicht besser machen, die Taliban wissen mittlerweile ziemlich genau wieviel Sprengstoff für welches Fhz von Nöten ist.

INNOCENT&CLUELESS
18.04.2010, 17:36
Ich meinte eher nicht "gröber dazwischengehen", eher leiser und hinterfotziger.

Und es muss mehr und mehr gelingen Feierabendtaliban zu identifizieren.

Ich würde gnadenlos einen Orwell-Traum errichten welchen wir (und ich) hier in DE nie wollen: elektronischer Ausweis mit biometrischen Daten, wer ohne angetroffen wird kommt in Bau.

Generelle Sperrstunde in der Dunkelheit Landesweit, wer dagegen verstößt ab in Bau (nene, nicht mit 30mm!!!). Dadurch hat man weniger Arbeit mit unschuldigen Zivis welche durch die Nacht stolpern. Im Idealfall können sich Taliban nur noch tagsüber in Stellung bringen und sind außerhalb von Ortschaften des Nachts generell verdächtig.

Gerade Nachts mit FLIR Bewegungen erfassen und versuchen die Identitäten zu erfassen ohne dass die es merken (durch Spione in den Zielorten). Sollte es relativ klar sein dass es ein Talibantrupp ist, dann nicht reinrotzen sondern versuchen unter der Drohung dies zu tun versuchen festzusetzen. Dann ab ins Arbeitslager mit den Früchtchen, Strassenbau in einer Chaingang hat was. Die gesammelten Identitäten sind wieder loose Enden zu den nächsten.

Zwar wird sich dann 50% der afhanischen Bevölkerung mit Ketten an den Füssen bewegen - aber egal - besser als sie alle umbringen.


Es müssen Taliban an möglichst vielen Stellen völlig unerwartet angegriffen werden. Das Demoralisiert.

Die Anzahl unserer eigenen Verluste wird nicht aus diesen Operationen kommen sondern eher aus dem rein militärisch (kurzfristig) sinnlosen "Flagge zeigen", was aber langfristig für die Bevölkerung ein wichtiges Zeichen ist. Man pisst halt breitbeinig in alle 4 Ecken vom Dorf und markiert es als "deutsche Schutzzone". Wenn man natürlich 3 Stunden später Taliban drüberpirseln lässt dann hat sich was mit Machtprojektion.

Die Bevölkerung "fühlt" sich dann hoffentlich sicherer was AUCH eine Grundvoraussetzung für ein normales Zivilleben ist.

Redfox
18.04.2010, 21:24
Inno der Stammtischgeneral und träumende "Militärexperte" - hat schon ganz genau auf seiner Astankarte einen Schlieffen-Sichelschnittplan fertiggestellt. Jetzt müßen sich nur noch alle daran halten - vor allem die anderen!! :lol:

INNOCENT&CLUELESS
19.04.2010, 11:29
Lass mich doch auch mal Stammtischeln.

Meine Strategie ist weniger politisch - und damit menschlicher - als die gegenwärtige Strategie.

Eine Militärstrategie eines "kleinen" Krieges ist ja wohl für den Arsch.

Es ist Allgemeinwissen dass man -WENN man sich mal zum Krieg entschlossen hat - ihn schnell und mit allen Mitteln führen muss.

Die Warlords mit ihren Drogeneinnahmen nicht von Anfang an bekämpft zu haben ist eine Verletzung dieser Regel, jetzt ist es ungleich schwieriger.

Mit viel zu wenig Soldaten am Anfang drin gewesen zu sein auch.

Jetzt gegen eine etablierten Gegner vorzugehen kostet ungleich mehr Menschenleben.

Also kostet zu viel Politik im Krieg Menschenleben.

Da es ist wie es ist habe ich nur MEINE Strategie wie ich versuchen würde da raus zu kommen.

§ 1: Schaffe soviel wie möglich Sicherheit und zivile Normalität
§ 2: Gib den Leuten etwas zu verlieren. (Damit meine ich normal erarbeiteten "Wohlstand", der gemeine Kleinbürger ist kein nativer Taliban)
§ 3: Wenn jemand gegen §1+2 angeht leg ihn um.

Momentan kommen die bei 1+2 nur mit Tippelschritten voran und weil §1 nicht umgesetzt wird kann die Taliban dies immer wieder gebietsweise umkehren.

Man beschränkt sich nur auf execution von §3. Und das auch noch mit angezogener Handbremse weil so merkwürdige politische ROE existieren/existierten (nur zurückschiessen etc).


Allerdings gibt es Idioten wie Niebel:

"Man muss zivile Opfer vermeiden, aber nicht auf Kosten des Lebens unserer Soldaten", sagte Niebel.


Falsch! Niebel hat nicht mal kapiert was selbst die Amis geschleckt haben.
Wer Zivis für ersetzbares Kroppzeug hält VERLIERT!

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/502363/index.do

Es geht aufwärts, nur zu langsam.

Ich bin sogar der Meinung das man die afghanische Regierung wieder entmachten sollte, selbst auf die Gefahr blutiger Aufstände angezettelt von Warlord welche dadurch verlieren würden.

Die kommen garantiert sowieso bald, spätestens wenn die ersten Mohnfelder abgebrannt werden. Also sollte man den militärischen Vorteil der Überraschung nutzen und ein paar Warlords kaltstellen oder aus versehen bombardieren.

Redfox
19.04.2010, 17:09
Du hattest wohl wieder ein paar Bier zuviel?? Beim nächsten Mal bekommste nur noch ein 0,3l - mit viel Schaum :zahn:

INNOCENT&CLUELESS
19.04.2010, 20:17
Salzburger "Stigl" :komisch: sollte das nicht gut sein? :(

AHTNTEPPOP
20.04.2010, 14:31
Oberscht Klein, Ermittlungen wurden eingestellt.

Ermittlungen gegen Bundeswehr-Oberst Klein eingestellt | tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/inland/kundusermittlung100.html)

Na dann kann es ja jetzt wohl los gehen, deutsche Bomben auf Taliban :verlegen::nachdenklich::oh:

INNOCENT&CLUELESS
20.04.2010, 15:59
Unglaublich die Wortmeldungen, man "ist hocherfreut".

Unsere Scheißpolitiker sind frei von jeder normalmenschlichen Sensorik.

Warum schafft es ein Herr Guttenberg nicht mal zu einem Grab von afghanischen Zivilisten zu fahren und dort mal auf die Knien zu fallen?

Warum "freuen" sie sich anstatt die Fresse zu halten und mal ohne Mikro für die Soldaten erleichtert zu sein.

Wenn ich als Afghane sowas im TV sehen würde, dann würde ich gleich fragen wo es günstige RPG-7 gibt und wann der nächste BW-Konvoi vorbeikommt.

Redfox
20.04.2010, 17:16
Informiert euch mal richtig und umfassend* sonst bekommt ihr noch einen Tunnelblick! *Einschließlich Nachrichten/Meldungen in anderen Sprachen. ;)

INNOCENT&CLUELESS
20.04.2010, 20:50
Die Begründung der Einstellung der Ermittlungen der Anwaltschaft auf Mandarin? Was soll das bringen? Es gibt auch in DE genug entgegengesetzter Sichtweisen. Viele davon hab ich gelesen und versucht deren Argumentationen nachzuschmecken.

Sicherheit der Zivilisten als Prio1 und Sicherheit eigener Soldaten als Prio2 = Tunnelblick?

In einem erklärten Nicht-Krieg Maßstäbe für Voll-Kriege anwenden welche aus einer Zeit stammten in denen ein Leben wesentlich weniger wert war als heute?

Storm
21.04.2010, 08:37
Und genau da liegt das Hauptproblem Inn. In der Taliban-Philosphie ist ein Leben nix wert. In unserer schon.

Was willste da machen? Alle missionieren? Oder alle wechbomben und dich hinterher entschuldigen?

INNOCENT&CLUELESS
21.04.2010, 09:12
??? Kann dir net ganz folgen. Ich meine den Bezug zu den letzten Posts.

Es ist doch ganz einfach:

Wir sind rein um:

1.) Taliban auf die Finger zu hauen weil die Al-Quaida Zuflucht geben
2.) "Demokratie" zu bringen


Daraus wurde:

1.) Nur wieder weg hier
2.) egal wie viele Tote bei denen und ob sie wieder in die Steinzeit zurückfallen


Ok-ok, man liegt irgendwo dazwischen weil man ja das Gesicht wahren muss.

ZurückRudernZumThema:

Eigentliches Thema war ja die Ausrüstung der BW und die Machenschaften von Industrie und Politik rundherum. Darüber sind wir zur Strategie in Afghanistan gekommen und haben auch ethische Fragen diskutiert.

Man braucht eine bestimmte Ausrüstung um glaubhaft militärische Macht zu projizieren. Man braucht bestimmte Ausrüstungen um eine ECHTE Zivilgesellschaft zu etablieren und nicht zu gewinnen indem man einfach die gesamte Bevölkerung und damit irgendwann auch die versteckten Taliban massakriert.

Man stelle sich nur mal vor man ist Familienvater in Afghanistan, ein schöner sonniger Tag. Man ist im Jahr XX nach der Vertreibung der Taliban und rechnet eben NICHT jede Sekunde damit von einer Hellfire oder 30mm aus dem Himmel zerfetzt zu werden.
Man fahrt mit seinen Kindern im Kleinbus und findet ein paar zerfetzte Reporter und hält an um denen zu helfen.
Dann werden deine Kinder vor deinen Augen von 30mm geschossen zerfetzt.
Dann siehst du in den internationalen Nachrichten die Kameravideos des Helis.

Ich würde den Rest meines Lebens damit verbringen Halsketten aus den Ohren von alliierten Soldaten anzufertigen.

Es gibt KEIN RECHT außer das Recht des Stärkeren der dies rechtfertigt.

Und genau DESWEGEN hätte Meister Klein alles Lametta abgefetzt gehört und ab nach Hause geschickt gehört.

Oberst Klein ist kein Soldat.

Storm
21.04.2010, 09:26
Die Frage ist, was wußte der Oberst über die Situation vor Ort genau.

Grundsätzlich seh ich die Geschichte genauso wie alle anderen an Checkpoints.

DIe Leute dort leben seit locker 30 Jahren im Krieg. Das heißt die kennen Checkpoints und sowas.

Wenn hier in D jemand an ner Straßensperre nicht anhält und erschossen würde, könnte ich den allgemeinen Aufschrei verstehen. Dort wo man die Reaktionen "des Sperrpersonals" kennt, ist man es doch gewohnt anzuhalten. Wer das nicht macht, kennt auf jeden Fall die Reaktion der Posten.

Und wer Sprit klauen will, obwohl man schon die Kampflugzeuge kreisen hört, hat auch verdammt nochmal einfach Pech gehabt. Ist traurig, aber nicht mehr zu ändern.

Die grundsätzliche Entscheidung vom Oberst hätte ich nicht treffen wollen, aber es stand ja definitiv noch im Raum, dass die den Tanklaster flott machen und ne fahrende Bombe RIchtung HQ von machen.

Das ist wirklich ne shice Situation, aber da so lange drauf rumzureiten, schaffen auch nur wir ......

INNOCENT&CLUELESS
21.04.2010, 11:21
Hinterher ist man natürlich immer schlauer .....


.....was ich Klein übel nehme ist das er WUSSTE DAS ER NICHTS GENAUES WEISS.

Und in genau solchen Fällen soll man NICHT auf Verdacht reinhalten sondern sich zurückhalten. Und er hat WISSENTLICH ROEs missachtet und aktiv gelogen um sein Ding durchzuziehen. Der Mann gehört abgeschmückt und nach nach hause geschickt.

Dort wo man die Reaktionen "des Sperrpersonals" kennt, ist man es doch gewohnt anzuhalten. Wer das nicht macht, kennt auf jeden Fall die Reaktion der Posten.

Das stimmt erstens nicht und zweitens kann es nicht als Rechtfertigung dienen.
Als Akteur muss ich Checkpoints so gestalten dass ich Fehlverhalten anders angehe als mit 30mm ins Auto reinhalten.
Schon mal was von Spikeketten gehört?
Die Menschen finden gerade in eine Normalität hinein. Zu dieser Normalität gehört NICHT dass man jederzeit von jedem umgelegt werden kann.

Ich habe 1,5 Jahre in Israel gearbeitet, ich war öfter zwischen Tel-Aviv und jerusalem unterwegs. Ich kenne Situationen an Checkpoints wenn panische 18-Jährige bibbernd hinter Betonblöcken kauern und ein Reifenplatzer ein Inferno auslösen kann.
Ich selbst hab beinahe ein Trupp IDF-Soldaten mit meinem Wagen umgefahren welche die tolle Idee hatten einen Checkpoint in der Kurve vor der Einfädelspur einer Autobahnauffahrt NACHTS zu errichten. Bin mit 60km gerade noch so zwischen deren Jeep und Leitplanke durch. Zum Glück konnten die gar nicht auf mich schiessen weil 2 von 4 zu erschrocken waren und die anderen 2 damit beschäftigt waren über die Leitplanke zu springen.
Daran sieht man dass viele Unglücke an Checkpoints einfach durch die Dämlichkeit der agierenden Soldaten passiert.
Und das soll man hinnehmen? Niemals!

Redfox
21.04.2010, 22:23
Inno du bist doch ein totaler Theoretiker oder Stammtischgeneral. :D
Menschen machen Fehler und Soldaten sind Menschen. Du kannst vieles trainieren aber eben auch nicht alles. Und das es diejenigen in den entsprechenden Situation 100% so umsetzen können ist auch nicht immer gegeben. "Hätte" und "wenns" gibt es immer ganz viele - danach!
Afghanistan ist noch fern von einer normalen Welt so wie wir sie kennen. Was die ISAF erreichen muß ist das viele Afghanen selbst ihren Mut + Leben in die Hand nehmen. Diese Schicksalsergebenheit und ihre Sippen/Clanwirtschaft ist kontraproduktiv für das gesamte Land. Dazu kommen noch der lebensnotwendige Mohnanbau und die Taliban.

INNOCENT&CLUELESS
23.04.2010, 21:37
Super Argumentationskette.

"Die Wirklichkeit, wie gewesen, ist das Maß der Dinge".

Und ich hatte geschrieben Hinterher ist man natürlich immer schlauer .....

aber ich habe Klein EXPLIZIT AUSGENOMMEN weil er eben mot vollem Wissen so gehandelt hat.

Er ist nicht auf eine einzige Situation getroffen ohne Anweisung. Er hat einfach nur drauf geschissen.



Afghanistan ist noch fern von einer normalen Welt so wie wir sie kennen. Was die ISAF erreichen muß ist das viele Afghanen selbst ihren Mut + Leben in die Hand nehmen. Diese Schicksalsergebenheit und ihre Sippen/Clanwirtschaft ist kontraproduktiv für das gesamte Land. Dazu kommen noch der lebensnotwendige Mohnanbau und die Taliban.

Du hast kein bisschen von dem kapiert was ich in den vorigen Posts geschrieben habe oder? Sond würdest du nicht so eine Stuss schreiben.

Deine Begründung für Töten ohne Reue ist "ist halt anders dort".

Und nochmal für Dich: Normalität kommt von Normalität schaffen.

Redfox
28.04.2010, 11:55
Faszinierend deine Stragie um (d)eine "Normalität" zu schaffen - vor allem der letzte Punkt:
Da es ist wie es ist habe ich nur MEINE Strategie wie ich versuchen würde da raus zu kommen.
§ 1: Schaffe soviel wie möglich Sicherheit und zivile Normalität
§ 2: Gib den Leuten etwas zu verlieren. (Damit meine ich normal erarbeiteten "Wohlstand", der gemeine Kleinbürger ist kein nativer Taliban)
§ 3: Wenn jemand gegen §1+2 angeht leg ihn um.

Es ist natürlich immer bequemer alles nur und ausschließlich von seiner persönlichen Stammtischsicht zu betrachten...

INNOCENT&CLUELESS
28.04.2010, 12:44
Ich hatte es bewusst im Simplifiziert und im Straßenjargon ausgedrückt. Ist dir das zu hoch?

Das ist aber auch das einzig stammtischige.

§3 macht absolut Sinn und meint jeden der gegen die Bildung einer "normalen" Zivilgesellschaft arbeitet als da wären: Warlords/Taliban/Milizen......

...wo ich ja mit Oberst Klein übereinstimme. Allerdings nicht bei der Wahl der Mittel und Wege.

Hast du mal ein echtes Argument außer "alles Stuss"?

burns
28.04.2010, 12:57
Wenn man wirklich eine Langfristige Lösung in Aussicht haben will muss man sich entscheiden.

Mini-Kontingent und scharfe Mittel & Wege zur Befriedung,
oder soviel Manpower runterschicken das auf einen Bewohner 2-3 Militärs kommen - sprich Garnisonsland.

Dumme Bevölkerung (westliche Länder) mag beides nicht, a ist zu unmenschlich, und b zu teuer. Also was machen? Das zu befriedende Land einfach sich selbst überlassen und abwarten geht überhaupt nicht - sei es aus menschlicher oder taktischer Sicht - schlicht ein no go.

Somit kommt man wieder bei Informationspolitik und deren Auswirkungen, bzw. verpflichtender Meinungsbuildung in der Bevölkerung an. Das wiederum geht über Quoten und hat keinesfalls den Zweck die Wahrheit hervorzuheben.

INNOCENT&CLUELESS
28.04.2010, 13:45
Hmmm, Problem ist eher, das Kriege politisch geführt werden, d.h. langsame Eskalation. Paradebeispiel Ex-Yugo, die Eskalation ging zu langsam und hat zuviel Zeit gelassen Fakten zu schaffen.

Afghanistan war am Anfang recht erfolgreich, nur hatte man keinerlei Konzepte um die Neubildung der Strukturen der Taliban zu unterbinden.

Hätte....ich weiss, hätte...

...man dort noch während des heissen Krieges sämtliche Mohnfelder abgebrannt/umgeprflügt UND eine SUBVENTIONIERTE ALTERNATIVE für den Mohnanbau geschaffen, dann würde den Talibs und Warlords das Geld für Waffen und Sold fehlen. Ist Allgemeinwissen.

Man sieht ja auch in Mexico wo sowas hinführt bei relativ etablierten Staatsgebilden.

Aus dem Status Quo rauszukommen ist jetzt natürlich viel schwieriger, das Zeitfenster der Akzeptanz in der Bevölkerung geht zu, zumal sämtliche moralischen Ziele schon längst über Bord geworfen wurden. Und nur um einer Regierung zu helfen vor Bündnispartnern das Gesicht zu wahren lässt sich keiner gerne umbringen.
Ich bin mir aber recht sicher das es echte Charaktere gibt die sich freiwillig zum Dienst nach Afghanistan melden wenn wieder glaubhaft Ziele wie durchsetzung grundlegender Menschenrechte anstehen.

Redfox
29.04.2010, 20:22
Bleib bei deinem Straßenjargon INNOCENT&CLUELESS - deine Vermutungen und Spekulationen passen perfekt dazu. ;)

INNOCENT&CLUELESS
30.04.2010, 07:03
Dir ist aber schon klar dass foren/diskussionen von Rede/Gegenrede leben bei denen Argumente ausgetauscht werden? Ich finde deine nicht.

Redfox
30.04.2010, 11:48
Was du schreibst sind deine ganz eigenen Vermutungen und Ansichten. Du hast bisher keine von denen überprüfbar + glaubhaft begründen können. Deine Verallgemeinerungen bzw. Aussagen zeigen eher das du etwas uninformiert bist und nur Stammtischreden halten willst.
Falls du Lust + Zeit hast informiere dich richtig über Afghanistan, die Leute, deren Leben und warum sie nicht so einfach in eine für westliche Verhältnisse passende "Normalität" wechseln können. ;)

INNOCENT&CLUELESS
30.04.2010, 17:31
??? Irgendwie ignorierst du meine reichhaltigen Zitate.
Und natürlich habe ich meine eigenen Theorien aufgrund meiner Erfahrungen aufgestellt.

Du Quatscht doch selbst einfach nur das Zeug von dir ausgewählter "Experten" nach ohne dies wirklich begründen zu können. Arm.

AndreAcé
30.04.2010, 19:31
Inno du bist doch ein totaler Theoretiker oder Stammtischgeneral. :D


Nee, ist er in diesem Thread wohl eindeutig nicht.Was der Inno schreibt, ist zumindest von mir recht gut nachzuvollziehen.

INNOCENT&CLUELESS
30.04.2010, 20:56
Hier der Tiger, wie schon bekannt, erst frühestens 2012 einsatzfähig

Eurocopter Tiger ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Eurocopter_Tiger)

Der deutsche Kampfhubschrauber "Tiger", von dem die Bundeswehr 1999 insgesamt 80 Stück bestellt hat, ist laut einem Antwortschreiben des parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt, an den verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, nicht einsatzfähig, es sei mit "einer frühestmöglichen Einsatzfähigkeit des Hubschraubers nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2012", zu rechnen.
Zur Begründung hieß es in dem Papier: "Die Verzögerungen im Programm Tiger beruhen überwiegend auf technischen Problemen. So bestehen zum Beispiel trotz der Einleitung von Abhilfemaßnahmen nach wie vor erhebliche Mängel im Bereich der Verkabelung."
SPD-Wehrexperte Hans-Peter Bartels sagte dem Bericht zufolge dazu: "Das ist ein Armutszeugnis für die Industrie und die Beschaffungsbürokratie der Bundeswehr. Der Hubschrauber wird nicht mehr in Afghanistan zum Einsatz kommen." Bartels warf zudem der Bundeswehr vor, eine ungeeignete Bewaffnung bestellt zu haben: "Der Tiger ist für die Panzerabwehr optimiert, am zweitbesten kann er Bunker brechen. Über eine Bordkanone wie die französische Tiger-Version verfügt das deutsche Modell nicht.


Dabei gäbe es nicht nur die 20mm, welche die Franzels nutzen (etwa unsere MK20 vom Marder?) sondern auch ne nettere 30mm:

Bewaffnung

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4c/Nexter_THL-30_p1220834.jpg/180px-Nexter_THL-30_p1220834.jpg (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nexter_THL-30_p1220834.jpg&filetimestamp=20070625201446) http://bits.wikimedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nexter_THL-30_p1220834.jpg&filetimestamp=20070625201446)
30-mm-MK des Tiger




[B]30-mm-Maschinenkanone (http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenkanone) GIAT AM-30781:

Wird bei den Versionen HAP, HAD und ARH im Kinnturm verwendet. Munitionsvorrat 150 bis 450 Schuss. Die Waffe wird von Eurocopter wegen ihrer Präzision gelobt, so sollen bei Schusstests auf 1000 Meter alle Geschosse eines 5-Schuss-Feuerstoßes in einem 2×2 Meter großen Ziel eingeschlagen sein. Laut Hersteller wird diese Präzision von keinem anderen Kampfhubschrauber erreicht.

INNOCENT&CLUELESS
30.04.2010, 21:05
Puma (Schützenpanzer) ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzenpanzer_Puma)

Das Konzept des Puma ist in der Öffentlichkeit mehrfach kritisiert worden, unter anderem wegen seines hohen Gewichtes. Der Puma kann voraussichtlich nur in der Schutzstufe A im zukünftigen militärischen Transportflugzeug Airbus A400M (http://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400M) transportiert werden. Um für drei Pumas die Module für die Schutzstufe C nachzuliefern, wird ein weiterer Flug benötigt, wodurch der Transportaufwand um ein Drittel höher ist als bei seinem Vorgänger, dem Marder (http://de.wikipedia.org/wiki/Marder_%28Sch%C3%BCtzenpanzer%29). Dazu kommt auch noch der Aufwand für die Demontage der Module sowie für die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft. Der Aufwand und die nötige Rücksicht beim Transport und der Einsatzplanung, die aus dem höheren Gewicht resultieren, gleicht mehr denen eines Kampfpanzers.

Und zu diesem Zeitpunkt wusste man noch nicht dass das Startgewicht des A400M 15% geringer als geplant sein wird!!!!!!


Mannomannomann

INNOCENT&CLUELESS
30.04.2010, 21:12
Wiesel (Waffenträger) ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesel_%28Waffentr%C3%A4ger%29)

Warum die davon nicht noch ein paar mitnehmen?.....Bieten zwar kaum Schutz, aber so ein Ding mit besserem IR neben der 20 oder 30mm....einfach so nutzen, wie Wiesel 1 konzipiert war, als Waffen-/Geräteträger.


Oder gleich die:

http://www.rheinmetall-defence.com/index.php?fid=1112&lang=3&pdb=1

INNOCENT&CLUELESS
02.05.2010, 18:03
...kommt so daher:

Bundeswehr-Ausrüstung: Guttenberg macht Druck auf deutsche Rüstungsindustrie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,692550,00.html#ref=rss)

...um dann festzustellen, dass er gegen die bestechlichen Beamten vom Beschaffungsamt keine Chance hat.

Storm
02.05.2010, 18:24
Woher du weißt, dass die alle bestechlich sind, will ich garnicht erst wissen.

Ich würd eher phlegmatisch und viel zu zufrieden mit sich selbst sagen, aber auf keinem Fall irgendwen mit nem Straftatsbestand beschuldigen.

INNOCENT&CLUELESS
03.05.2010, 13:42
Ludwig-Holger Pfahls ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig-Holger_Pfahls)

DER SPIEGEL**3/1989 - Ich Bösewicht (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494515.html)

DER SPIEGEL**5/1993 - Der Minister war zu Diensten (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680388.html)


Um nur mal die dicken Dinger anzureissen.....

WickerMan
03.05.2010, 19:08
Woher du weißt, dass die alle bestechlich sind, will ich garnicht erst wissen.



Ich glaube nicht, das es unbestechliche Beamte gibt, zumindest kann man die an einer Hand abzählen! :angel:
Selbst wenn man versucht gegen einen solchen vor zu gehen, heißt es kein Interesse! :stupid:

Storm
03.05.2010, 20:08
Ich bin dann wohl die rühmliche Ausnahme ....

burns
04.05.2010, 14:27
Ich bin dann wohl die rühmliche Ausnahme ....

Es geht bestimmt nicht darum das du mal nen Insassen für 6 Mark fuffzig und´n halbes Butterbrot nach der Sperrstunde aus´m Käfig lässt - denke eher es dreht sich dabei um Ämter die bestimmte Entscheidungen zugunsten von Leistungsträgern fällen und im Gegenzug dafür den eigenen Parkplatz gratis neu betoniert bekommen, oder ähnliches, leicht verschleierbares.

Bestechung, ein doofes Wort.
Vetternwirtschaft! Ohne die geht unter den Großen doch nix mehr.

INNOCENT&CLUELESS
04.05.2010, 16:12
Bestechlich ist JEDER, nicht nur Beamte. Das Problem in der Politik ist das (im Wissen dass jeder bestechlich ist) kaum Mechanismen implementiert wurden um dies zu verhindern.

- Positionsrotation um starke persönliche Bindungen zu vermeiden
- 4-6 Augen-Prinzip
- Transparente RFI/RFP/RFQ Prozesse
- ultimative Sanktionierung fehlt völlig (erwischte Politiker verschwinden für eine Zeit in der Kiste und tauchen irgendwann wieder auf)

KidDynamite
11.05.2010, 23:03
Ne,
da ist schon was dran. Ich kenne Berufssoldaten bei denen stehen mittlerweile 3 Rechner auf dem Schreibtisch. Weil jeder Rechner nur das eine Programm kann, bzw. installiert ist... Es wurden auch Drucker angeschafft, wo es nach einem halben Jahr keine Patronen mehr für gab...Weil die Firma (was abzusehen war) pleite gemacht hat...Aber ein Ex-General saß im Vorstand....

Da wird geschoben und beschissen bis der Arzt kommt.

INNOCENT&CLUELESS
25.05.2010, 13:08
Wirtschaft kompakt - Verwundeter Kampftiger - Wirtschaft - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wirtschaft-kompakt-verwundeter-kampftiger-1.949051)

Schwere technische Mängel am Kampfhubschrauber Tiger: Rüstungskonzern EADS fängt sich Ärger mit seinem Großkunden Bundeswehr ein. Außerdem: Google lüftet das Geheimnis um seine Werbeeinnahmen.
Das Bundesverteidigungsministerium (http://www.sueddeutsche.de/thema/Bundesverteidigungsministerium) hat die Abnahme des EADS-Kampfhubschraubers Tiger wegen schwerer technischer Mängel gestoppt. In einem internen Bericht des Ministeriums ist die Rede von anhaltenden gravierenden Beanstandungen im Bereich der Verkabelung.
http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.949057.1274778539%21/image/image.jpg_gen/derivatives/536x200/image.jpg Bild vergrößern (http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.949057.1274778539%21/image/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg) Wegen schwerer Mängel im Bereich der Verkabelung nimmt die Bundeswehr dem Rüstungskonzern EADS vorerst keine weiteren Modelle des Kampfhubschraubers Tiger ab. (© ag.rtr)

Die Probleme träten auch bei Hubschraubern mit nur sehr wenigen Flugstunden auf. Die Abnahme werde ausgesetzt, bis die Mängel wirksam und systematisch beseitigt seien. Damit verschiebe sich die Auslieferung der ersten einsatzfähigen Tiger (http://www.sueddeutsche.de/thema/Tiger) um mindestens sieben Monate auf November 2011. Alle elf bisher gelieferten Tiger seien nicht für den Einsatz oder die operationelle Ausbildung tauglich.

Serclaes
25.05.2010, 15:30
Wird langsam Zeit das sie denen den Geldhahn zudrehen.

KidDynamite
25.05.2010, 21:20
LoL,

so lange der Tiger noch aus deutschen Komponenten besteht, d.H. deutsche Arbeitsplätze daran beteiligt sind..., wird da kein Geldhahn zugedreht...

Wirtschaft steht immer vor allem... Es musste erst richtig knallen bis die Wehrbeschaffung bei dem EAGLE IV Desaster aufgewacht ist...

INNOCENT&CLUELESS
26.05.2010, 05:22
Nicht ganz. Stimmte früher, als sicher war das alle Waffen nur zum angucken waren, keiner hatte ernsthaft daran geglaubt damit in den Krieg zu müssen. Mittlerweile ist es billiger und zielführender den beteiligten wie EADS etc einfach ihre gewünschten Gewinne auszuzahlen und vom Rest ordentliche Hubis bei den Russen oder Amis zu kaufen :zahn:.

INNOCENT&CLUELESS
04.11.2010, 11:41
Bundeswehr: Einsatz in Afghanistan - Zu Fu auf Minensuche - Politik - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/deutscher-afghanistan-einsatz-ungeschuetzt-auf-bombensuche-1.1019286)


Diesmal ist allein der Politik die Schuld zu geben, die Rüstungslobby steht bereit zu helfen.

Ich staune überhaupt dass so wenige Soldaten (mir ist gar nix bekannt) den Befehl verweigern. Ich würde mich nicht auf so ein Minensuch-Himmelfahrtskommando schicken lassen und das noch jeden Tag.

AndreAcé
04.11.2010, 11:59
Ach der arme Haargelbaron, ist er genervt vom Wehrdefizitbeauftragten ;)

Unglaublich was da abgeht. :oh: Danke für den Link

Sn4pSh0teR
04.11.2010, 22:41
Doch die Bundeswehr bastelt lieber an einem eigenen Räumgerät. Das soll im dritten Quartal 2016 einsatzbereit sein. Da sollte die Bundeswehr eigentlich aus Afghanistan abgezogen sein.

:lol:

INNOCENT&CLUELESS
11.11.2010, 08:49
Projekt A400M: Militär-Airbus erst 2018*voll einsatzbereit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,728455,00.html)

Unglaublich....in 2018 kann man sowas wie den A400M auch bei den Chinesen oder Russenauf den Grabbeltisch kaufen.......

http://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A400M

Jetzt kann man schon von den Russen voll funktionierende Transporter haben.

KidDynamite
25.11.2010, 13:38
Neues Jägerbataillon 291


Jeder deutsche Ort mit Bundeswehr Standort zittert im Zuge der Reform der BW um die Zukunft des in vielen Fällen größten Arbeitgebers der Region und die Bundeswehr stellt ein neues Btl auf, und das in Frankreich! :stupid:

Quelle: Deutsches Heer - Sonderthemen - Jägerbataillon 291 (http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/aktuell/sonderthemen/heerstelltvor/jaegerbataillon291)

INNOCENT&CLUELESS
25.11.2010, 14:47
Yoaaaaa, die Politik.....und kämpfen solln die nich, sondern nur in Völkerverständigung machen? Problematisch, wir alle wissen was letztes Mal passierte als wir in Sachen Völkerverständigung mit der Wehrmacht nach Frankreich gefahren sind :ugly: .

KidDynamite
28.11.2010, 13:08
Ja, ich sehe das schon problematisch.

Beispiel:

In Bergen hauen bis spätestens 2020 die Briten ab, somit wird Platz für ne ganze Brigade + Truppenübungsplatz vor der Haustür frei ...
Auch klar das hier direkt bei uns gerade ~500 Jobs an Zivi Stellen frei werden.

Von daher kann ich das lokalpatriotisch Null verstehen warum man in Frankreich ein Btl aufstellt, wo keine deutschen Jobs geschaffen werden ...

BTW:

Mir ist gestern zu hören gekommen das Faßberg trotz Millionen Investitionen auf der Kippe steht, weil der NH 90 nicht kommt.

Bei der Bundeswehr gilt halt immer noch folgende Regelung zu 80% :

Wo Investiert wird, steht der Standort auf der Kippe.

INNOCENT&CLUELESS
21.06.2011, 11:52
Die Bundeswehr ist nicht dazu da um Jobs im Zivilbereich zu schaffen/zu erhalten.

Jier mal wieder ein "kleines" Milliardengrab:

Bundesmarine: Technische Pannen - Schiffe, die kein Wasser vertragen - Politik - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesmarine-technische-pannen-wenn-schiffe-kein-wasser-vertragen-1.1110803)

KidDynamite
22.06.2011, 07:16
Die Bundeswehr ist nicht dazu da um Jobs im Zivilbereich zu schaffen/zu erhalten.

Und dennoch in vielen Regionen der größte Arbeitgeber...

Jier mal wieder ein "kleines" Milliardengrab:

Bundesmarine: Technische Pannen - Schiffe, die kein Wasser vertragen - Politik - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesmarine-technische-pannen-wenn-schiffe-kein-wasser-vertragen-1.1110803)

Tja, fällt einem nicht mehr viel zu ein. Mit wirklichem "Nachdruck" wird in der Rüstungsindustrie zumindest nicht gearbeitet. So ganz nach dem Motto: It's done, when it's done.
Aso, der 2. NH-90 ist nun in Fassberg angekommen, man "fasst nun ins Auge im Sommer 2012 die ersten NH-90 nach A'stan in der MedEvac Variante zu schicken". Also mind. noch ein ganzes Jahr in dem die Bundeswehr auf Hilfe anderer Nationen angewiesen ist.
Ist wirklich beängstigend das eine Nation wie Deutschland nicht in der Lage ist 5000 Mann autark in einem Krisengebiet zu versorgen.

KidDynamite
03.07.2011, 12:26
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771989,00.html

Und dann auch noch in der A7 Version, die dafür gemacht ist um unter anderem Demonstrationen effektiv niederzuschlagen.
Ist ja Krank. :rolleyes:

INNOCENT&CLUELESS
04.07.2011, 10:11
EU entlarvt Ineffizienz bei der Bundeswehr | wissen.de (http://wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/60073053.html)


Alter Schalter, ich dachte wir sind ein wenig Ineffizient und nicht gleich mehrere hundert Prozent ineffizienter.

Hinter jedem Bundeswehrsoldaten im Einsatz stünden 35 Kameraden und 15 zivile Mitarbeiter daheim im Grundbetrieb und zur Unterstützung. Bei den Franzosen sei das Verhältnis acht plus zwei, bei den Briten neun plus vier und EU-weit 16 plus vier. Demnach seien die Ausgaben pro Soldat im Einsatz mit 5,16 Mio. Euro bei der Bundeswehr dreimal so hoch wie im EU-Durchschnitt.


Das DE und EU jetzt nicht ALLE Lieferungen Richtung naher Osten auf Eis legt ist auch so ein Armutszeugnis.

Snevsied
04.07.2011, 10:33
Tja Inno, effektiv war die Armee nur früher ... als es noch große Pläne mit Deutschland gab ;)

INNOCENT&CLUELESS
04.07.2011, 11:54
Tja Inno, effektiv war die Armee nur früher ... als es noch große Pläne mit Deutschland gab ;)


Eben nicht...zum Glück....sonst hätten's gewonnen.

Damals wie heute: '39 mit Sommerlatschen richtung Ural unterwegs, heute mit Latschen im Afhanistan bei denen sich die Sohlen lösen (ist wohl gelöst).

KidDynamite
04.10.2011, 12:25
Zwar Griechenland, aber egal:

The U.S. approved to grant 400 M1A1 Abrams to Greece | Defence news from Greece and Cyprus (http://www.defencegreece.com/index.php/2011/10/the-u-s-approved-to-grant-400-m1a1-abrams-to-greece/)

Was geht denn da ab? Aufrüstung in Zeiten der absoluten Pleite?? :komisch:

flickflack
04.10.2011, 17:07
Ja, die Lieferungen von Leoparden wurde eingestellt. Da muss man eben ne Nummer schlechter und mit 0%-Finanzierung nehmen :ugly:

AndreAcé
04.10.2011, 17:21
[...]
Was geht denn da ab? Aufrüstung in Zeiten der absoluten Pleite?? :komisch:

Vorbereitung für ertragreiche Plünderung benachbarter Länder - die können ja schlecht mit 'nem M60 oder M48 bei reicheren Nachbarn "Unterstützung" einfordern :ugly:

INNOCENT&CLUELESS
04.10.2011, 21:39
400?!?!

Wo wollen die die denn alle parken? So groß ist Griechenland doch gar nicht!

KidDynamite
06.10.2011, 18:48
Die haben einen ganzen Haufen M48, M60 Leo 1 im Bestand, von den Panzerzahlen träumt ein BW Panzermann. Teil wurde mit LEo 2 ersetzt, der Rest anscheinend mit M1 Abrams.
Warum auch kostengünstig auf einen Panzertypen setzen...:komisch:

Hellenic Armed Forces Photos - Page 534 (http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?53823-Hellenic-Armed-Forces-Photos&p=5912309&viewfull=1#post5912309)

INNOCENT&CLUELESS
14.11.2011, 16:30
Krass, Spiegel ist super!

Konnte nicht Kacken, aktuellen Spiegel zur Hand genommen:

"Bedrohliche Druckknöpfe"

..gelesen, und schon kam die Wurst!

Nach wie vor rennen unsere Jungs in Afghan mit Schrottausrüstung rum die sie auf eigene Kosten komplettieren - was bleibt auch wenn man Überleben will.

Krass.

Und die Ausbilder und Kommandeure lassen die Leute mit original BW Ausrüstung gar nicht mehr ins Feld, finanzielle Entschädigung gibt es für private Zukäufe trotzdem nicht.

WickerMan
15.11.2011, 07:24
Da würde ich eher den Bericht eines Betroffenen hören, als irgendeinem Klatschblatt......:stupid:

Wenn man die Berichte der letzten Jahre, mit dem was man weiß vergleicht, stimmen da nicht mal 10% .... die schreiben nur was der Leser hören will ....:naughty:

Wie lautet eine meiner Regeln: Glaube nie was ein anderer Berichtet, den er sieht nur das was er will!

INNOCENT&CLUELESS
15.11.2011, 08:14
Stimmt im Prinzip, allerdings ist es hier anders, wir sehen nur 10% von der Scheisse, die bei der Bundeswehrbeschaffung wirklich abgeht.

Es war übrigens basierend aud Berichten von betroffenen welche ihre Einkaufslisten und das eingekaufte Zeug präsentiert haben.

Sogar eigene Helme kaufen die weil das Headset, was sie bekommen nicht unter die normalen Helme passt.

Und: es kommt aus vielen verschiedenen Quellen.

Selbst das Beschaffungsamt fühlt sich genötigt seine Strategie zu ändern.

Und in meiner Bekanntschaft war einer bis vor 2 Jahren im aktiven Dienst bei der BW.

INNOCENT&CLUELESS
14.12.2011, 13:32
Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan-Einsatz - Traumatisiert und verbittert - Politik - sueddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehrsoldaten-nach-afghanistan-einsatz-traumatisiert-und-verbittert-1.1234210)


Im Schnitt dauert ein Anerkennungsverfahren bis zum ersten Bescheid durch die Bundeswehrverwaltung circa 18 Monate. Kommt es anschließend zu einem Rechtsstreit, können bis zu einem Abschluss des Prozesses Jahre vergehen. Ein Grund für die lange Verfahrensdauer ist die Aufsplitterung von Zuständigkeiten auf zahlreiche verschiedene, oft räumlich getrennte Behörden.

Jetzt stelle man sich dass mal vor: Ein seelisch und/oder körperlich Verwundeter muss im Schnitt 18 Monate auf Hilfe warten - wenn positiv beschieden wird - ansonsten kann es auch länger gehen.

Und das bei Menschen, die oft gar nicht mehr in der Lage sind energisch für sich selbst einzustehen.

burns
14.12.2011, 17:05
Ein weiterer Vorstoß zur Gleichschaltung mit dem amerikanischen Vorbild.

Finde das angesprochene zwar ebenso wenig in Ordnung wie wahrscheinlich du, aber dann kommt auch ganz schnell wieder die Gewissheit, das es nicht nur daran, sondern an unzähligen anderen Ecken ebenso vor Scheinheiligkeit, Inkompetenz, und Prätentiositäten nur so wimmelt.

Und im selben Zug der Gedanke, daß hier einfach noch niemand auf die Barrikaden gegangen ist, weil wir es eben doch besser haben als "füge hier Krisenherd xyz ein".

Meckern auf höchstem Niveau trifft utopisches heile Welt Gesabbel.

INNOCENT&CLUELESS
14.12.2011, 19:13
Yoa, nur meckern - nix machen ist ein Argument.

Irgendwann muss man anfangen.

Deswegen bin ich zum suizid-begünstigendem Entsetzen der Ortsgranden und der örtlichen Lehrerschaft seit ca. 4 Monaten sowohl im Elternbeirat als auch auf fast jeder öffentlichen Sitzung in der Gemeinde. Und bald auch in der Gemeindevertretung.

Was glaubst du wohl wie viele Freunde ich dort habe :lol: :lol: :lol: .

In Lehrerschaft und Elternbeirat herrscht blankes Entsetzen seitdem raus ist dass ich nicht nur 4 x / Jahr einen Kuchenbasar mit-organisieren möchte.

Kanzler werd ich dann eben mit 60.

INNOCENT&CLUELESS
01.04.2012, 21:59
Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825030,00.html)

eit 15 Jahren ist das Gewehr G36 bei der Bundeswehr im Einsatz, nun stellt sich nach SPIEGEL-Informationen heraus: Die Waffe wird bei langen Gefechten zu heiß, die Präzision lässt drastisch nach. Was sollen Soldaten im Kampf also tun? Die Gebrauchsanweisung gibt einen einfachen Tipp.

Aua-ha, zurück zum G3?

MrCharles
02.04.2012, 13:48
Bundeswehr-Gewehr G36: Bitte nicht so viel schießen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825030,00.html)



Aua-ha, zurück zum G3?

Wurden nicht extra deshalb Maschinengewehre erfunden, dass man mehrere Hundert Schuss abgibt und dann den Lauf wechselt :ugly:

Weiß ja nicht, wie im Einsatz damit rumgeballert wird, Hoschi könnte da mehr erzählen, aber die werden ja nicht ihre ganze Munition innerhalb von 10 Minuten wegballern. So müsste auch genug Zeit zwischendrin bleiben, mal den Lauf zu kühlen.

INNOCENT&CLUELESS
02.04.2012, 15:10
Wurden nicht extra deshalb Maschinengewehre erfunden, dass man mehrere Hundert Schuss abgibt und dann den Lauf wechselt :ugly:

Weiß ja nicht, wie im Einsatz damit rumgeballert wird, Hoschi könnte da mehr erzählen, aber die werden ja nicht ihre ganze Munition innerhalb von 10 Minuten wegballern. So müsste auch genug Zeit zwischendrin bleiben, mal den Lauf zu kühlen.


Und der Lauf und die Kammer des MG36? Ist das standfester?

MrCharles
02.04.2012, 15:25
Und der Lauf und die Kammer des MG36? Ist das standfester?

MG36 (MG — Maschinengewehr "machine gun"): Light machine gun version of the G36 equipped with a heavy barrel for increased heat and cook-off resistance.[2] The MG36 and MG36E are no longer offered by H&K.

Laut Wiki schon.

burns
02.04.2012, 17:03
Steht ja im Artikel das es im Einsatz noch nicht vorgekommen ist. Hätte mich auch stark gewundert wenn jemand unter Feuer, was etliche Störfaktoren einbringt, eine verwertbare Präzisionsstudie ausgeführt bekäme.

Inno, weniger Bild Schlagzeilen aufgreifen, erst ins Fäustchen lachen wenn Gewehr bei Benutzung auseinanderfällt ;)

INNOCENT&CLUELESS
03.04.2012, 09:06
Steht ja im Artikel das es im Einsatz noch nicht vorgekommen ist. Hätte mich auch stark gewundert wenn jemand unter Feuer, was etliche Störfaktoren einbringt, eine verwertbare Präzisionsstudie ausgeführt bekäme.

Inno, weniger Bild Schlagzeilen aufgreifen, erst ins Fäustchen lachen wenn Gewehr bei Benutzung auseinanderfällt ;)


Stimmt.

INNOCENT&CLUELESS
19.04.2012, 13:58
HK G36 ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36)

Sie fanden ebenso heraus, dass die Wahrscheinlichkeit für Kampftreffer in hohem Maße von Glück und Zufall abhängig ist. Genaues Zielen machte wenig Unterschied, da das Ziel meist nicht still stand oder sich in Deckung befand. Die Zahl der Verwundeten im Kampf war ungefähr proportional (http://de.wikipedia.org/wiki/Proportional) zur Anzahl der abgefeuerten Geschosse, unabhängig vom Kaliber.[1] (http://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36#cite_note-SAOW-0) Andere Studien über das Verhalten von US-Soldaten zeigten, dass 2/3 ihre Waffe niemals im Gefecht abgefeuert hatten. Im Gegensatz dazu hatten Soldaten mit Schnellfeuerwaffen wie Maschinenpistolen (http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenpistole) und -gewehren (http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinengewehr) überproportional oft gefeuert.[2] (http://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36#cite_note-SLAM-1) Dies führte zu folgenden Schlussfolgerungen:

Die Soldaten sollten mit einer Schnellfeuerwaffe ausgerüstet werden
Die Soldaten sollten soviel Munition wie möglich mitnehmen, dies bedingte ein möglichst leichtes Gewehr und leichte Munition




d.h. unsere Soldaten sollten MG36 ohne Visir haben :D


also so unrecht hat die Süddeutsche nicht.

Als nach dem Ende des Kalten Krieges das G11-Programm gestoppt wurde, formulierte 1992 das deutsche Heer die Anforderungen nach einem Nachfolger für das G3 neu. Forderung war, dass ein schon auf dem Markt befindliches Gewehr beschafft werden müsse. Heckler & Koch entwickele daraufhin den Gasdrucklader HK50 im Kaliber 5,56 × 45 mm NATO. Die Bundeswehr teste daraufhin das Steyr AUG und das HK50 von Heckler & Koch in einem Truppenversuch in den Varianten Gewehr und leichtes Maschinengewehr (LMG), woraus das HK50 als Sieger hervorging. Am 8. Mai 1995 wurde die Einführungsgenehmigung unterzeichnet, und am 3. Dezember 1997 erfolgte in der Infanterieschule Hammelburg unter der Bezeichnung G36 die offizielle Übergabe an das Heer. Auf die Einführung des leichten Maschinengewehres 36 (LMG36) wurde verzichtet, da das Gewehr mit Zweibein nur marginal von der Leistung des LMG abwich. Stattdessen wurden als Zubehör zur Waffe das Zweibein sowie das Trommelmagazin beschafft, um das Gewehr als Unterstützungswaffe einsetzen zu können.[6]


Nix LMG mit besserem Lauf sondern einfach Zweibein und Trommel an stinknormales G36 ran und ballern bis der Lauf abtropft. Der Test mit einem G36 einfach mehrere 100 Schuss abzufeuern ist also absolut gerechtfertigt.

INNOCENT&CLUELESS
08.06.2012, 10:38
Immer mehr Selbstmorde unter US-Soldaten - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/immer-mehr-selbstmorde-unter-us-soldaten-a-837659.html)

Damit starben insgesamt mehr US-Soldaten durch die eigene Hand als bei Kämpfen in Afghanistan in der Vergangenheit, die Jahre 2008 und 2009 mitgerechnet. In die Statistiken eingeflossen sind nur die Selbstmorde von Soldaten im aktiven Dienst, Selbstmorde von Veteranen wurden nicht berücksichtigt.

Als "positiv" kann man ja immerhin den Fakt sehen dass das Wertegerüst der Selbstmörder soweit intakt ist das sie sich als einzig gangbaren Ausweg ihres seelischen Dilemmas selbst aus dem Spiel nehmen weil sie es nicht mehr aushalten anstatt als Killerzombies Kameraden und Zivilisten zu meucheln.

Ansonsten erschreckend wieviele seelische Notlagen nicht bemerkt/ignoriert werden.

Duke49th
08.06.2012, 11:34
Ansonsten erschreckend wieviele seelische Notlagen nicht bemerkt/ignoriert werden.

Erschreckend wäre es, wenn es unerwartet wäre.
Da aber bewusst darauf geschissen wird, finde ich es nur schlimm und menschenverachtend.

€dit: Die Zahlen ansich...joar, find ich auch überraschend, ehrlich gesagt.

KidDynamite
11.06.2012, 01:54
Genau genommen ist das eine ganz normale Suizid Quote wie sie in westlichen Zivilisationen vorkommt.
Eigentlich bleibt nur festzustellen das immer weniger Soldaten im Gefecht fallen.

MrCharles
26.06.2012, 13:07
Erdogans Wut auf Syrien: "Die Rache der Türkei wird furchtbar sein" - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE (http://www.welt.de/politik/ausland/article107270844/Die-Rache-der-Tuerkei-wird-furchtbar-sein.html)

Die Türkei wird wohl bald einmarschieren.

INNOCENT&CLUELESS
26.06.2012, 13:43
Tja, wenn Politiker sich wie der letzte Berliner Vorstadt-Türke verhalten. Liegt halt in der Prollo-Kultur der Türken.

"Du machst mia kaputt Fliga? Isch mach disch Atomisier!"

Gut dass die nicht in der EU sind.

Snevsied
26.06.2012, 13:46
Endlich mal ein Praxistest für deutsche Kriegsware :zahn:

Was ist eure Einschätzung, wann das passieren wird? Ich tippe mal, es wird jetzt provokativ über die Landesgrenzen geflogen. Und eigentlich der einzige trifftige Grund um Syrer zu befreien, da ohne Öl dort ja nichts zu holen gibt.

INNOCENT&CLUELESS
26.06.2012, 14:12
Typisch, fühlen sich provoziert weil sie beim Provozieren auf die Fresse bekommen haben.

Die Türkei möchte gerne dominante Ordnungsmacht im Mittelmeerraum sein.
Nach dem Motto: wir fliegen einmal über Syrien und Ruhe ist im Puff - Assad ergibt sich und schwört ewiges Wohlverhalten...".

Blöd ist nur wenn die Anderen nicht mitspielen.

AndreAcé
26.06.2012, 14:33
Endlich mal ein Praxistest für deutsche Kriegsware :zahn:

Was ist eure Einschätzung, wann das passieren wird? Ich tippe mal, es wird jetzt provokativ über die Landesgrenzen geflogen. Und eigentlich der einzige trifftige Grund um Syrer zu befreien, da ohne Öl dort ja nichts zu holen gibt.

A: Nix passiert, es wird geknurrt & Säbel gerasselt, diplomatische Eiszeit Türkei/Syrien

B: Türkei macht Syrien platt, Digger. Russland protestiert & flucht, hält sich aber heraus und besinnt sich weiterhin auf Investment in Zypern(ist doch das Land, wo gerade so viele reiche Russen wohnen?) um eine mittelmeernahe Basis zu haben.

AHTNTEPPOP
26.06.2012, 16:15
Erdogans Wut auf Syrien: "Die Rache der Türkei wird furchtbar sein" - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE (http://www.welt.de/politik/ausland/article107270844/Die-Rache-der-Tuerkei-wird-furchtbar-sein.html)

Die Türkei wird wohl bald einmarschieren.Und was hat das mit Deutscher Rüstungslobby zu tun. *hust hust*

Storm
26.06.2012, 16:27
Da kann Krauss-Maffai-Wegmann (http://de.wikipedia.org/wiki/Krauss-Maffei_Wegmann) dann wieder was neues hin verkaufen.

Außerdem fahren unsere Jungs dann auch auf Ketten in die Türkei. Mit nem Haltebefehl Richtung Südosten. Das gabs alles schonmal ......

MrCharles
26.06.2012, 17:49
Und was hat das mit Deutscher Rüstungslobby zu tun. *hust hust*

Der Thread heißt Prügelt die Politiker und die Rüstungslobby. Ich seh da nichts von explizitem "deutsch".

AHTNTEPPOP
26.06.2012, 18:19
Wollte damit nur hinweisen, dass du ruhig einen neuen Thread zu deinem Thema hättest starten können.

"Der Syrien Konflikt" oder so.

Denn hier geht es mehr um Bundeswehr bzw. deren Rüstungslobby.

Snevsied
26.06.2012, 18:33
Was denkst was die Türkei fährt? Russen oder Amischlitten?

Denkt ihr Deutschland stellt und kauft die Waffen nur für sich selbst?

flickflack
27.06.2012, 07:12
Ne, Land, Luft und über Wasser verkaufen wir. Unterwasserzeugs verschenken wir wohlwollend, weil wir dicke Kumpels sind und damit auch das Exportverbot in Krisenregionen umgehen können... :daumen:

JumpingHubert
27.06.2012, 11:24
typisch, fühlen sich provoziert weil sie beim provozieren auf die fresse bekommen haben.
.
:zahn:

KidDynamite
15.07.2012, 16:23
Bundesregierung: pöser, pöser Krieg!
Massaker von Tremseh: Westerwelle weist Assad Schuld zu - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/massaker-von-tremseh-westerwelle-weist-assad-schuld-zu-a-844443.html)

Bundesregierung: mit pösem, pösem Krieg kann man doch gut Geld verdienen!
Bundesregierung will Rüstungsexport vereinfachen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-will-ruestungsexport-vereinfachen-a-844427.html)

:fpdr

INNOCENT&CLUELESS
16.07.2012, 07:42
spaltzüngiges Gezöcht! Vor allem die FDP!

burns
16.07.2012, 15:04
Solang nicht wieder Panzers und Uboote verschenkt oder im 99 Cent Laden verschebelt werden ...


Schweres Dilemma. Wie will man sich auch als Politiker in einer solch vertrackten Situation profilieren?
Polizeitruppe hinschicken is nich, Schland hat von Afghanistan genug, und es wurde bereits zuviel Gegenstimmung geschoben.
Völkermord gutheissen/dulden/wegschauen geht auch nicht ...

Da wird die Wahl doch langsam eng.

Ethno-Bombe? :grusel:

INNOCENT&CLUELESS
13.12.2012, 18:10
"Tiger"-Kampfhubschrauber - Bundeswehr liefert nach Afghanistan - Politik - Sddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/tiger-kampfhubschrauber-auf-dem-weg-nach-afghanistan-1.1550070)


Blödmänner. Hätten ja wenigstens ein paar auf französische Version umrüsten können oder wenn's net geht bei den Franzosen samt crew borgen.

Ohne schwenkbare Kanone ist das Ding doch unbrauchbar

Was wollen die mit dem Müll dort? Panzerarmeen der Taliban bekämpfen?

Oder nur Tests für die Rüstungsindustrie durchführen sponsert by Steuerzahler? Dabei dürfen gerne Zivis sterben wenn sie mit ATGMs auf Taliban-Mofas schiessen?


Und nett:

Nach wie vor ist Gesamteuropa zu blöde zu akzeptablen Kosten einen Lufttransporter zu bauen, immer noch fliegen die Russen das Zeug durch die Gegend.

Und Stolz und Lobby der Etablierten verhindert das wir einfach mal ein Werk + Lizenz kaufen und Antonovs selber bauen.

Duke49th
13.12.2012, 19:24
Papperlapapp^^

Schwenkbare Kanone is was für verweichlichte Amis :p

Wir machens auf die russische...:D Wie der KA-50 :zahn:

Also ich kann damit recht gut umgehen^^

Hat doch Reichweiten- und Präzissionsvorteile ;)
(Und mehr bumms machts auch :D)

INNOCENT&CLUELESS
14.12.2012, 11:24
Papperlapapp^^

Schwenkbare Kanone is was für verweichlichte Amis :p

Wir machens auf die russische...:D Wie der KA-50 :zahn:

Also ich kann damit recht gut umgehen^^

Hat doch Reichweiten- und Präzissionsvorteile ;)
(Und mehr bumms machts auch :D)


KA-50 ist auch schwenkbar - wenn auch wesentlich geringer.

Tiger DE kann bestenfalls ein MG-Pod mitnehmen - komplett starr.

KidDynamite
14.12.2012, 11:51
Und nett:

Nach wie vor ist Gesamteuropa zu blöde zu akzeptablen Kosten einen Lufttransporter zu bauen, immer noch fliegen die Russen das Zeug durch die Gegend.

Und Stolz und Lobby der Etablierten verhindert das wir einfach mal ein Werk + Lizenz kaufen und Antonovs selber bauen.

Dazu:

Der neue Vertrag soll für die Jahre 2013 und 2014 gelten, also bis zum Ende der ISAF-Mission (was danach passiert, ist ja bislang vor allem in der Größenordnung der deutschen Truppen noch offen). Gegenüber dem bisherigen Vertrag erhöht die Bundeswehr die Flugstunden, die ihr mit den Antonov 124 garantiert zur Verfügung stehen: Pro Jahr sollen es künftig 1.080 Stunden sein, bislang waren es knapp 726.
Die Kosten dafür betragen pro Jahr knapp 37 Millionen Euro. Im Vergleich zum alten Vertrag von 2006 sind die Flugstunden teurer geworden: Die Fixkosten pro vertraglich zugesicherter Flugstunde steigen von 16.650 auf 19.150 Euro, die variablen Kosten – vor allem Treibstoff und Landegebühren – von 10.500 auf 13.500 Euro.


So billig kriegst Du, mal abgesehen von der Anschaffung, keinen Militärflieger in die Luft.

Zum TIGER:

FAIL mit Anlauf. Wird ein ziemlich teurer Übungsaufenthalt in Afghanistan...
Der Einsatz des TIGER's ist auf 18 Monate festgelegt. Dann geht es wieder zurück.

Duke49th
14.12.2012, 11:59
Tiger DE kann bestenfalls ein MG-Pod mitnehmen - komplett starr.

Oh..dann hab ich das jetzt verwechselt. Dachte wir hätten eine ähnliche lange 20/30 mm Kanone.

Wer hatte das!? Bin mir ziemlich sicher den so gesehen zu haben...

AndreAcé
14.12.2012, 14:11
[...]
Wer hatte das!? Bin mir ziemlich sicher den so gesehen zu haben...

Les Francais haben einen 20-mm-MK-Pod, für die Deutschen bleibt da immerhin ein 12,7-mm-Pod, letzteres reicht ja auch, wenn es sich nicht um stark gepanzerte Ziele handelt.

Obwohl, ich bin ja für ein Revival der 50-mm-Kanone MK 214 A als anbringbaren Pod :ugly:
http://www.wehrmacht-history.com/images/luftwaffe/armaments/mk-214-a-cannon-1.jpg

INNOCENT&CLUELESS
16.12.2012, 11:07
Les Francais haben einen 20-mm-MK-Pod, für die Deutschen bleibt da immerhin ein 12,7-mm-Pod, letzteres reicht ja auch, wenn es sich nicht um stark gepanzerte Ziele handelt.

Obwohl, ich bin ja für ein Revival der 50-mm-Kanone MK 214 A als anbringbaren Pod :ugly:



Nenenenene!

Eurocopter Tiger ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Eurocopter_Tiger#Strix)

nix Pods, die Franzmänner haben Maschinenkanone schwenkbar!

Redfox
16.12.2012, 12:21
Naja was kann die BW denn noch so als "Kampfhubschrauber" oder Unterstützungshubschrauber vorzeigen? Irgendwann ist es eben Zeit für neu + modern. Da macht es keinen Sinn mehr das alte Zeug (Bo-105) nochmal aufzuwerten oder umzurüsten. Der Tiger UHT mit seiner Ausrüstung ist eben mehr ein "Panzer/Bunker Knipser" auf größere Entfernung. KSK, Fallschirmjäger und SpecialTaskForce "Tiger" kümmern sich dann eben um die kleineren Ziele im Area of TigerOperations (ATigO).... ;)

AndreAcé
16.12.2012, 15:21
[...]
nix Pods, die Franzmänner haben Maschinenkanone schwenkbar!

Na klar das ist der "Kinnturm" oder wie man das nennen mag - aber es gibt auch zusätzlich einen 20mm-MK-Pod, der sich innen links oder rechts an den Außenstationen bei Bedarf anbringen läßt.

Das steht doch da unter Bewaffnungsopotionen bei http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c3/Flag_of_France.svg/18px-Flag_of_France.svg.png ^^

INNOCENT&CLUELESS
16.12.2012, 17:05
Na klar das ist der "Kinnturm" oder wie man das nennen mag - aber es gibt auch zusätzlich einen 20mm-MK-Pod, der sich innen links oder rechts an den Außenstationen bei Bedarf anbringen läßt.

Das steht doch da unter Bewaffnungsopotionen bei http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c3/Flag_of_France.svg/18px-Flag_of_France.svg.png ^^


Würdest du 20mm Knallerbsen anhängen wenn du nen 30mm Dödel vorn zu hängen hast ? :naughty: ;)

Lester
16.12.2012, 23:40
Würdest du 20mm Knallerbsen anhängen wenn du nen 30mm Dödel vorn zu hängen hast ? :naughty: ;)Wenn Du glaubst das alleine das Kalliber über wohl und wehe unterscheidet, da biste aber schwer auf dem Holzweg.
Insbesondere wenn man davon ausgeht das ohnehin nicht jeder Schuß sitzt, ist es praktischer lieber etwas mehr dabei zu haben.

Die Brisanz der 20mm Geschosse ist bereits dermaßen hoch, dass da eh keine Panzerpanzerung eine größere einigermaßen punktgenaue Salve aushält.

INNOCENT&CLUELESS
17.12.2012, 12:25
Wenn Du glaubst das alleine das Kalliber über wohl und wehe unterscheidet, da biste aber schwer auf dem Holzweg.
Insbesondere wenn man davon ausgeht das ohnehin nicht jeder Schuß sitzt, ist es praktischer lieber etwas mehr dabei zu haben.

Die Brisanz der 20mm Geschosse ist bereits dermaßen hoch, dass da eh keine Panzerpanzerung eine größere einigermaßen punktgenaue Salve aushält.


Kann ja sein, bei PODs must aber mit dem ganzen Fluchjerät zielen ausser du hast ein 30mm Cannon-Pod wie es am xH-60 DAP dranhängt.

INNOCENT&CLUELESS
21.12.2012, 09:17
Nach dem Amoklauf von Newtown - Waffen fr das Klassenzimmer - Politik - Sddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-dem-amoklauf-von-newtown-waffen-fuers-klassenzimmer-1.1555874)


Schmeissen wir einfach die US-Waffenlobby hier mit rein!


So argumentiert zum Beispiel Louie Gohmert, Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus, die ermordete Direktorin Dawn Hochsprung hätte ihre Schüler mit einem Sturmgewehr verteidigen können - wäre sie nur entsprechend ausgerüstet gewesen: "Bei Gott, ich wünsche mir nichts mehr, als dass sie eine M4 in ihrem Büro gehabt und ihn erschossen hätte, bevor er all diese wunderschönen Kinder töten konnte", erklärte er im TV-Sender Fox News. :komisch: :oh:


Die republikanische Politikerin Michele Fiore hat für ihren Bundesstaat Nevada einen Gesetzentwurf angekündigt, der es nicht nur Lehrern (http://www.sueddeutsche.de/thema/Lehrer) und Verwaltungsmitarbeitern, sondern auch Schülern erlaubt, sich zu bewaffnen. Einzige Bedingung: Eine gültige Waffenlizenz.

Wahrlich, willkommen im Land der Bekloppten und Bescheuerten.

Duke49th
21.12.2012, 18:56
Unfassbar...:stupid::rolleyes:

JoeJoe87577
21.12.2012, 19:23
Lasst sie doch, so erledigt sich das Problem USA ganz von alleine :ugly:

Walk
21.12.2012, 20:42
Lasst sie doch, so erledigt sich das Problem USA ganz von alleine :ugly:

Ein Autogenozid! :nachdenklich:

Walk
23.12.2012, 17:41
Hey wir haben ihn wieder, den wilden Westen! :oh:
Waffenhandel in den USA - "Alle Welt will Sturmgewehre" - Politik - Sddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/politik/waffenhandel-in-den-usa-alle-welt-will-sturmgewehre-1.1558308)

Duke49th
18.01.2013, 16:41
Ich denke hier passt es am ehesten...:

KA8f8YM-HUo

INNOCENT&CLUELESS
29.01.2013, 13:36
Man ist dann auch konsequent im Lande der Bekloppten und Bescheuerten: kugelsichere Westen für Schulkinder:

Miguel Caballero: Der kolumbianische Kugelfänger - SPIEGEL ONLINE - Panorama (http://www.spiegel.de/fotostrecke/miguel-caballero-der-kolumbianische-kugelfaenger-fotostrecke-92515-4.html)

Duke49th
04.03.2013, 20:23
Bin mir uneins in welchen Thread es genau passt...sehenswertes oder hier...:

Jaja...der phöse phöse Iran...
http://www.youtube.com/watch?v=nm05WsU1wno

Leider ist es im Grunde nichts neues.

Und auch der zweite Kommentar hat aber mal leider wieder recht. Paar Aufrufe für so ein Video....und millionen Klicks für "Harlem Shake" - Aber irgendwie fast wieder passend....^^

Pispers hat so recht, wenn er sagt, eigentlich hätten wir viel mehr Bomben unterm Ar** verdient..

Duke49th
04.04.2013, 13:42
Kaum frage ich mich was China und andere Länder in der Umgebung zu Korea zu den Atomkriegsdrohungen sagen, kommt auch prompt nen Artikel :D

Angst vor dem Koreakrieg wächst: China will an Kims Atomanlagen - n-tv.de (http://www.n-tv.de/politik/China-will-an-Kims-Atomanlagen-article10411736.html)

AlterSack1976
04.04.2013, 19:41
Das lustige an den Drohungen vom fetten Hortkind ist ja, daß er gar keine Trägermittel für die Bombe hat. Weder strategische Bomber (die eh nichts bringen da auf halber Strecke schon vom himmel geholt) noch ICBM´s. Er könnte also versuchen die Bombe mit Hilfe seiner Millionenarmee über den Teich zu werfen.

JoeJoe87577
04.04.2013, 20:12
Viel Interessanter sind doch die paar Artillerie Geschütze an der Grenze zum Süden. Die Amis haben docheh schon lange ihre AAbwehr Systeme an der Westküste eingerichtet und die Herren mit den schwarzen Hüten sind sicherlich auch schon im Land.
Also ist die "Gefahr" eines Atomkriegs eigentlich minimal, es ist viel wahrscheinlicher, dass die Invasion gen Süden starten.

AHTNTEPPOP
04.04.2013, 20:29
Gibt es da seriöse Quellen die das behaupten, dass Nord Korea keine Träger Waffen hat bzw. keine die gut genug sind die USA zu erreichen?

Was is wenn so eine scheiss Interconti Rakete wo anders runter geht z.B. Schland?

Ich finde das man bei dieser Brisanz des Themas man doch diese Drohungen ernst nehmen sollte. Mir machts ganz ehrlich n bissel Angst da in meinen Augen die Situation schwer einzuschätzen ist und teilweise gar nicht oder falsch von den Medien aufgeklärt wird.

Storm
04.04.2013, 21:00
Jung. Wir liegen nicht in deren Flugbahn .....
Das wär ja doppelt soweit ......

AlterSack1976
04.04.2013, 21:01
Es gab bisher noch keinen funktionstüchtigen Test einer ICBM. So etwas würde den USA, Russland ua. auffallen. Da gibts extra Radaranlagen für so etwas die das überwachen. Die USA haben so eine Anlage z.B. auf den Aleuten stehen.

Marscl
04.04.2013, 21:04
Jung. Wir liegen nicht in deren Flugbahn .....
Das wär ja doppelt soweit ......

Nicht, wenn die Erde eine Scheibe wäre :archi: :rolleyes: :ugly:

JoeJoe87577
04.04.2013, 21:14
Die Amis haben die Tage eines ihrer Langstreckenradare auf dem Meer geparkt. Damit können die jeden scheißenden Vogel im Umkreis von ein paar tausend Kilometern orten (Das Ding ist dazu gemacht um abstürzende Satelliten zu orten). Damit sollte schon mal klar sein wann eine Rakete startet. Wenn die nach Osten fliegt läuft der Raketenschirm von Uncle Sam an und wenn es Richtung Westen geht sind spätestens die Russen im Weg.

AlterSack1976
04.04.2013, 21:18
Bei Wikpedia, dem Lexikon des Halbwissen, werden zwar ICBM aufgelistet aber mit einer Reichweite von 4000 km ist es keine wirkliche ICBM. Dafür sollte sie schon die doppelte Reichweite aufweisen. Selbst wenn sie eine hätte wäre noch das CEP interessant zu wissen. Da den Nordkoreaner die Erfahrung und das technische Know How fehlt dürfte der bei wenigstens fünf Kilometern liegen. Zum Vergleich haben moderne ICBM wie z.B. Topol-M einen CEP von 350 m und weniger.

INNOCENT&CLUELESS
05.04.2013, 00:25
Bis einer heult....wenn Kim die Hand ausrutscht...oder einem seiner aufgeziegelten Soldaten...dann bekommt man die Büchse kaum noch zu, dann müssen Südkorea und USA zumindest sämtliche bekannten Produktions- und Stationierungsorte für Nuclearwaffen kaputtschmeissen. Da ist momentan zuviel Testosteron im Spiel.

AHTNTEPPOP
05.04.2013, 11:52
Jung. Wir liegen nicht in deren Flugbahn .....
Das wär ja doppelt soweit ......Woher weiß ich denn ob die oben unten rechts oder links lang fliegt. :confused:

Nee im Ernst Schland war ja nur ein Beispiel. Mir ging es eher darum, dass wie so oft in einen Krieg unbeteiligte daran glauben müßen. Kolleteralschäden quasi.

Snevsied
05.04.2013, 12:47
:lol: Und ihr schimpft über meine Rechtschreibung!

Ante, denkst du noch über Afghanistan oder Irak nach? Da sterben immer noch täglich Menschen oder Syrien? Glaube kaum, es nur weil Nordkorea gerade in den News ist und man über Atombomben spricht.

Du solltest mehr Angst vor dem deutschen Autofahrer haben, der kann dich eher umfahren als wenn eine nordkoreanische Atomrakete in Deutschland explodiert.

WickerMan
06.04.2013, 03:23
Ein interessantes Ziel wäre Grafenwöhr . . . .

Größter Truppenübungsplatz, wo hunderttausende Amerikaner Jährlich durchgeschleust werden, dort sind auch 2 Dörfer aus dem nichts - nur für Amerikanische Soldaten - aus dem Boden gestampft worden . . . .

Seit Bin Laden wird da jedes rein bewegende Objekt genaustens unter die Lupe genommen, LKW's geröntgt. . . .

Mich persönlich wundert es, das es dort noch nicht geknallt hat . . . .

KidDynamite
14.05.2013, 19:37
Mir fehlen echt die Worte. So dämlich kann man doch gar nicht sein. Da gehören alle geschmierten Beamten die an diesem Projekt beteiligt sind entlassen.

"Euro Hawk"-Drohne wird zum 500-Millionen-Euro-Fiasko - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/euro-hawk-drohne-wird-zum-500-millionen-euro-fiasko-a-899812.html)

Duke49th
15.05.2013, 05:28
Das einzige was mich hier interessiert:

Was kostet an einem Zulassungsverfahren bitteschön 500 Millionen Euro und mehr?

Ist die Zulassungsurkunde aus Gold in Din A0, mit Brillanten und Edelsteinen besetzt? Oder?

Ich habe keinerlei Ahnung davon und wäre sehr an einer Erklärung interessiert.

INNOCENT&CLUELESS
15.05.2013, 10:37
Naja, der Luftraum über Europa ist segmentiert nach Nationalstaaten und die Pfade noch geschnitten wie zu Beginn des kalten Krieges festgelegt.
Und alle Staaten haben die Zulassungsverfahren überfrachtet.

Warum man eine Waffe, welche töten soll, unter anderem nach ökonomischen, sicherheitstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten zulassen soll ist mir eh schleierhaft.

TeilX
15.05.2013, 12:15
Wasn nun, 300 u. 500 Millionen in den Sand gesetzt.:komisch: oder doch 800 .....typisch Spiegel
Aber wirklich schon herb was für Summen einfach mal so verbraucht werden und Niemand wird zu Rechenschaft gezogen. Der kleine man muss sich für alles verantworten was man macht aber die komisch gewählten Politiker, schaden ein ganzen Staat und dürfen auch noch fröhlich weiter machen.
Ach bitte bring uns eine Zeit wo Staatsmänner/Politiker geköpft werden wenn sie den Land schaden.Diese Staatsverräter:schlagen:

AndreAcé
15.05.2013, 13:57
[...]
Ach bitte bring uns eine Zeit wo Staatsmänner/Politiker geköpft werden wenn sie den Land schaden.Diese Staatsverräter:schlagen:

Eigentlich sollte man solche Frechheiten von "Entscheidern" wirklich strafbewehren, von vorsätzlich bis fahrlässig mit nicht unter 5 Jahren Freiheitsentzug. :daumen:
Im Prinzip ist das ja fast schon eine Form von Landesverrat.

Öffentliche Guillotinierung mit vorausgegangener Fahrt durch die Stadt auf einem Karren im Büßergewand inklusive bewerfen mit altem Obst&Eiern finde ich hier einen hochsympathischen Gedanken - könnte nur passieren, daß sich dann keiner mehr als Abgeordneter aufstellen lassen will :ugly:

Wenn wir früher den Garten nach der Saat oder die Kirschbäume vor Ausplünderung durch Krähen/Elstern schützen wollten, haben wir einfach eine tote Krähe in den Baum gehängt - hat immer funktioniert^^

Nun denn, Fazit: Solange derartige Fehlentscheidungen bestenfalls durch den Wahlschein geahndet werden können, wird weiterhin so ein Mist passieren. :rolleyes:

AlterSack1976
15.05.2013, 16:00
Naja, der Luftraum über Europa ist segmentiert nach Nationalstaaten und die Pfade noch geschnitten wie zu Beginn des kalten Krieges festgelegt.
Und alle Staaten haben die Zulassungsverfahren überfrachtet.

Warum man eine Waffe, welche töten soll, unter anderem nach ökonomischen, sicherheitstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten zulassen soll ist mir eh schleierhaft.

Der Luftraum über Europa ist nicht zerschnitten. Es gibt die " Europäische Agentur für Flugsicherheit". Einfach mal googeln was die macht.
Die Zulassungsverfahren sind nicht überfrachtet. Eher das Gegenteil. Es gibt nicht viele Lufträume auf der Welt die so überfüllt sind wie der Europäische. Jedes Jahr gibt es mehrere gefährliche Annäherungen. Und genau da liegt der Hund begraben. Ein UAV muss nachweisen können, daß es durch diesen ganzen Dschungel kommt ohne die normale Luftfahrt zu gefährden. Im Zivilflugzeug gibt es das TCAS. Nur das funktioniert in einem UAV nicht, da das TCAS ein Assistenzsystem für den Piloten ist der Sichtkontakt mit dem Flugverkehr hat. Und genau das ist beim UAV nicht gegeben. Dann gibt es noch das Problem bei Funkabbrüchen ob durch technischen Fehler oder Jammer. Man muss nachweisen können, daß es keine Gefährdung des Luftraumes darstellt. Immer bedenken, daß dieses UAV in Jagel stationiert werden sollte und im Luftraum über Deutschland Aufklärungsübungen gemacht werden sollten. Es geht nicht um ein Krisengebiet.

Und töten sollte diese Waffe ganz sicher nicht denn es war eine SIGINT-Version eines UAV.

Aber Hauptsache mal wieder was ins Forum gekotzt ohne Hintergrundwissen. Noch nicht mal Basiswissen ist vorhanden. aber das erkennt man ja an allen deinen Posts die du hier ins Forum eimerst. :stupid:

INNOCENT&CLUELESS
15.05.2013, 17:26
:lol: Die Amis hatten die Drohnen auch nur zum gucken und - hoppla - was hing da unten auf einmal dran?

Es ist natürlich richtig dass so eine Drohne ähnliche Anforderungen wie jedes andere "Fluchzeuch" erfüllen muss wenn man es massenhaft über zivilem Gebiet zu friedenszeiten einsetzen möchte. Und wenn es nur zum Überflug ins Kriegsgebiet sein muss.

Man kann aber auch eiskalt eine politische Regelung treffen nach dem Motto: "haupsache die meisten von den Dingern fallen nicht runter, der Rest ist pech und eh nur für den Ernstfall gedacht."

Es ist sinnlos für jede selbstfahrende Sackkarre in irgendeinem Munitionsdepot europaweite Zulassung zu betreiben.


Wenn es jetzt um das funktionelle geht - und wenn solche eine Drohne sich regelmässig in "normalen" Lufträumen aufhalten soll...dann ist es halt ein autonomes Verkehrsflugzeug und keine Waffe.

So eine Zulassung ist sicher so teuer wenn man es seriös macht, die Frage bleibt: Wozu? Ich brauche sowas nicht gegen die eigene Bevölkerung. Und in einem Krisengebiet sperre ich den Luftraum und wer dann noch mit meiner Drohne zusammenrasselt hat Pech gehabt. Zumal wir übern Bodensee gelernt haben das die trotz TCAS zusammenrasseln wenn die Piloten mitspielen dürfen. Und wenn wir in DE böse böse Terroristen haben dürfen wir diese Drohnen eh nicht einsetzen (höchstens über den Trick dass die ausgebildeten UAV Bedienungen mal Zeitweise Polizisten werden), die Frage bleibt - wozu? Und wenn sich da Gründe finden, wenn irgendwo in DE etwas so am Dampfen ist dann kann man auch dort den Luftraum sperren sowie auf dem ganzen Weg dorthin.

Kann sich niemand mehr an die Golfkriege erinnern und an den Jugokrieg und wie oft man in Frankfurt oder Zürich hängen geblieben ist weil Frachter oder (militärische)Flugzeugverlegungen vorrang hatten und eben Korridore und Slots auf Häfen gesperrt wurden? Ging doch auch. Einfach so.

Der Luftraum über Europa ist nicht zerschnitten. Es gibt die " Europäische Agentur für Flugsicherheit". Einfach mal googeln was die macht.

Aber Hallo!

Im Einzelfall haben Länder bilateral Abmachungen getroffen (zB CH und DE) wie die Kontrolle und Aufteilung einzelner Sektoren zu gestalten ist.
Aber ne europäische Luftraumkontrolle gibt es höchstens auf dem Papier.

Und die Korridore SIND im Wesentlichen kurz nach WWII festgelegt worden und die kriegt man kaum noch (nach Flugverkehrstechnischen Gesichtspunkten) verlegt weil dann eben die Wähler von irgendeinem Politiker in irgendeinem Land betroffen sind.

Und die Luftraumüberwachung in EU passiert NICHT nach einheitlichen Standards sonst wäre am Bodensee nicht einer kacken und einer pennen gewesen als sie eigentlich Flugzeuge gucken sollten.

AlterSack1976
15.05.2013, 19:29
Du lachst wahrscheinlich über deine eigene Dummheit. Der Eurohawk stammt von der RQ-4 Global Hawk ab. Die ist auch in den USA nicht bewaffnet.

Zum zweiten Abschnitt. Mal wieder billigste Polemik. Es geht nicht um die Zulassung für jede Sackkarre sondern um die Zulassung für ein hochtechnisiertes Gefährt das sich im Bereich der zivilluftfahrt bewegen muss.

Dein nächster dämlicher Kommentar ist der mit TCAS. Du hast nichtmal im Ansatz verstanden was ich geschrieben habe.

Und zum Rest: Mal wieder hast du keine Ahnung und davon ne ganze Menge.

Duke49th
15.05.2013, 20:10
Du lachst wahrscheinlich über deine eigene Dummheit. Der Eurohawk stammt von der RQ-4 Global Hawk ab. Die ist auch in den USA nicht bewaffnet.


Beim Rest von dem was ihr da schreibt verstehe ich nur Bahnhof^^ Aber ich denke Inno wird es so gemeint haben, daß die Amis Drohnen erst zu Überwachung eingesetzt haben und später bewaffnet.
Dabei ist es egal von welchem Modell die Eurohawk abstammt.

Und die Gefahr sehe ich auch.

Vor allem hat sich Deutschland aus egal welchen Kriegen rauszuhalten (ausser es wird ein Nato-Partner angegriffen). Wir haben nirgends was verloren ausser im eigenen Land. Verteidigung ja. Unterstützung von Angriffskriegen ist no-go. Und über diesen Punkt diskutiere ich auch nicht weiter...just for info..

JoeJoe87577
15.05.2013, 21:21
Die Globalhawk High-Altitude, Long-Endurance Unmanned Aircraft Systems (http://www.northropgrumman.com/Capabilities/GlobalHawk/Pages/default.aspx) ist für Aufklärungseinsätze gedacht, die in großer Höhe stattfinden und sollte die MQ-9 ablösen. Die Dinger kann man vom Boden aus Recht einfach sehen, ein weißer Fleck der ab und zu Sonnenlicht reflektiert fällt am Himmel einfach auf.

Die Problematik dreht sich bei uns eher darum, das nicht klar ist wie die Überwachungsdaten behandelt werden und Northrop wird einen Teufel tun und den Bürokratieheinis sagen was an Bord mit den Bildern passiert. Die Zulassung für den Deutschen/Europäischen Luftraum ist halt noch nicht auf Drohnen ausgelegt, die von hier aus zum Einsatz starten.

TeilX
16.05.2013, 13:39
Die Drohne (http://www.youtube.com/watch?v=xRi4GkgUdPA)


Für die Amis ist doch alles nur zur Aufklärung.:ugly: Und was die nich alles aufgeklärt haben^^
Nicht existierenden Chemie,Atomanlagen und Terror Unterschlüpfe die leider doch nur Hochzeitsfeiern waren.:zahn:
Ach die Tarnen doch jeden ihrer Einsätze alla "Ist ja erst mal nur Fernaufklärung und Militärberatung"

Sieht man doch auch schön bei BlackHawkDown Einsatz........eigentlich sollen die nur Lebensmittelverteilung überwachen und beraten.....was machen, die Krieg:ugly:

JoeJoe87577
16.05.2013, 14:50
Natürlich machen die das so, wenn man es von Anfang an Krieg nennt, kann man ja auch verlieren.

INNOCENT&CLUELESS
16.05.2013, 16:27
Du lachst wahrscheinlich über deine eigene Dummheit. Der Eurohawk stammt von der RQ-4 Global Hawk ab. Die ist auch in den USA nicht bewaffnet.

Zum zweiten Abschnitt. Mal wieder billigste Polemik. Es geht nicht um die Zulassung für jede Sackkarre sondern um die Zulassung für ein hochtechnisiertes Gefährt das sich im Bereich der zivilluftfahrt bewegen muss.

Dein nächster dämlicher Kommentar ist der mit TCAS. Du hast nichtmal im Ansatz verstanden was ich geschrieben habe.

Und zum Rest: Mal wieder hast du keine Ahnung und davon ne ganze Menge.

Ich rede von Drohnen allgemein, nicht von einer Bestimmten.

Hawk und Reaper sind halt auf die Bestimmung zugeschnittene Drohnen.

Und die Abfolge war zwangsläufig, wie es auch irgendwann autonom kämpfende Drohnen geben wird.

Und mein Jahresgehalt gegen deine Filzlatschen dass die Militärs nach Reaper geplärrt haben aber leider, leider nur den Kastrat bekommen haben.

Und ganz sicher werden wir auch irgendwann Drohnen mit Böllern drunter haben.

um die Zulassung für ein hochtechnisiertes Gefährt das sich im Bereich der zivilluftfahrt bewegen muss.

Du bist zu doof zum Lesen mein Freund, dieses MUSS stelle ich zur Disposition. Und selbst wenn man zu dem Schluss kommt dass Drohnen (bewaffnet oder nicht) hier rumfliegen MÜSSEN dann stellt sich immer noch die Frage ob es so häufig ist dass man eine "normale" Zulassung durchführt oder stattdessen einfach Kraft seiner Volksvertreter-Suppe eine Ausnahme schafft für Fliechzeugs im militärischen Einsatz.

Ist das jetzt irgendwie angekommen? Ich hab auch nicht gesagt dass ich den Stein der Weisen hab, sondern nur zur Überlegung gestellt.

Dein nächster dämlicher Kommentar ist der mit TCAS. Du hast nichtmal im Ansatz verstanden was ich geschrieben habe.

Doch. Nur braucht es für das UAV kein TCAS-Ersatz weil wenn du sorfälig gelesen hättest:

Und in einem Krisengebiet sperre ich den Luftraum und wer dann noch mit meiner Drohne zusammenrasselt hat Pech gehabt.

Erster! Fertig! Leider unter 500M und damit nicht teuer genug.

Nix-Leser


Edit:

Selbst in Heise schreibt einer so einen Schmarrn:

Militärroboter von ziviler Flugkontrolle ausgebremst
Hans-Arthur Marsiske 16.05.2013
Das Eurohawk-Debakel könnte die Rüstungsspirale verlangsamen

An der Nachricht von der Einstellung des Eurohawk-Projekts (Luftnummer Euro Hawk) überrascht vor allem die Begründung: Die Einbindung des unbemannten Flugzeugs in den zivilen Luftraum könne nicht gewährleistet werden, heißt es. Als ob das ein neues, unerwartetes Problem wäre.

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Eurohawk. Bild: Rekke/GNU-Lizenz

Die Standardisierung und Zertifizierung von Technologien unbemannter Flugzeuge ist seit wenigstens zehn Jahren ein viel diskutiertes Thema. Selbst Forschungsgruppen, die mit Quadrokoptern und anderen kleineren Fluggeräten arbeiten, stießen immer wieder auf Probleme, weil sie für Flughöhen über 30, manchmal auch 150 Meter oder für Flüge ohne direkten Sichtkontakt spezielle Genehmigungen einholen mussten. Der Roboterwettbewerb Elrob musste im Jahr 2011 im belgischen Leuven auf die eigentlich gewünschte Beteiligung fliegender Roboter verzichten, weil in Abwesenheit einer arbeitsfähigen Regierung die erforderlichen Lizenzen nicht erteilt werden konnten.

Große Geschäftserwartungen prägen das Gebiet des unbemannten Fliegens. Es ist aber auch allen Beteiligten klar, dass für die Integration der Technologie in den bestehenden Luftverkehr ein enormer Regulierungsbedarf besteht, der viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Die seit Langem etablierten Verfahren der Flugsicherheit auf Roboter zu erweitern, ist keine Kleinigkeit, sondern erfordert viele internationale Konferenzen, auf denen die technischen Details erörtert werden müssen. Damit das System funktioniert, müssen sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen.
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Eigentlich sollten die Ingenieure bei der Bundeswehr mit Standardisierungs- und Zertifizierungsprozessen vertraut sein und müssten daher wissen, wie komplex und zeitaufwendig diese Aufgabe ist. Wenn solche Gesichtspunkte trotzdem keine Rolle gespielt haben, muss das als ernste Kommunikationsstörung zwischen Militär und Zivilgesellschaft gewertet werden. Es darf auch ein schädlicher Einfluss von politischer Führung und Lobbyvertretern vermutet werden, denen die Aussicht auf lukrative Geschäfte den Blick mal wieder extrem verengt haben mag.

Tatsächlich gab es vom Verteidigungsministerium die Vorgabe, in der Öffentlichkeit möglichst nicht über Roboter zu reden, schon gar nicht über deren Bewaffnung, die von der Truppe indessen dringend gewünscht wurde. Wenn es sich nicht vermeiden ließ, wurde die Sache klein geredet. Dazu gehört schon die Wahl der Begriffe: Unbemanntes System oder Telemanipulator klingt harmloser und weniger verdächtig als Militärroboter. Journalisten, die sich bei der Pressestelle der Luftwaffe nach Drohnen erkundigten, mussten damit rechnen, erst einmal zurechtgewiesen zu werden: "Bei uns heißt das UAV." Und von Kampfrobotern durfte man schon gar nicht reden.

Doch natürlich geht es genau darum: um Roboter. Es geht darum, Sensorsignale zu verarbeiten, in Motorbefehle umzusetzen und die dafür erforderlichen Entscheidungen mehr und mehr vom Menschen auf künstliche Intelligenz zu verlagern. Dafür müssen Menschen und Roboter auch miteinander kommunizieren können. Fluglotsen müssen sich mit unbemannten Flugzeugen genauso verständigen können wie mit bemannten, ohne dass es zu Einschränkungen bei der Sicherheit kommt. Diese Systeme müssen hundertprozentig zuverlässig sein. Jeder kleine Fehler kann Menschenleben kosten. Und während beim Militär zwischen Freund und Feind differenziert wird, zählt bei der zivilen Fliegerei jedes Leben gleich. Das macht die Sache schwieriger. Wie schwierig, das lässt sich ahnen, wenn man bei Roboterwettbewerben und anderen öffentlichen Vorführungen sieht, wie störungsanfällig die Mensch-Maschine-Kommunikation tatsächlich noch ist.

Mag sein, dass beim Verteidigungsministerium jetzt doch noch jemand erkannt hat, wie groß das Vorhaben wirklich ist. Vielleicht markiert der Eurohawk einen Wendepunkt, an dem die Menschen zur Besinnung kommen und begreifen, dass die Erschaffung einer technischen Lebensform - um nichts weniger geht es letztlich bei der Robotik - mit Bedacht erfolgen sollte, nicht im atemlosen Wettlauf um militärische oder wirtschaftliche Vorteile. Vielleicht wird Deutschland jetzt zum Vorreiter bei Rüstungskontrollen für Militärroboter Das wäre den dreistelligen Millionenbetrag, den der Eurohawk bisher gekostet hat, allemal wert.

Da schiessen sie weit übers Ziel hinaus.
Ich glaube solche Waffen werden nicht mehr finanzierbar sein.

INNOCENT&CLUELESS
10.11.2013, 11:28
Nanu!?!?! Hatten wir ja schomma durchgekaut:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-prueft-kauf-neuer-sturmgewehre-a-932752.html

Nun doch so schlimm? Trifft nix mehr wenn heiss? Sollte es je?

HK sagt dazu:

http://www.heckler-koch.com/en/military/company/news/detail/article/communique-current-media-reports-regarding-the-g36-assault-rifle.html

Also alles i.o.


Einzelmeinung eines Praktikers, nicht verifiziert:


http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/04/26/hk-g36-useless-at-200m-when-hot/

Hayes Griffith • a year ago (http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/04/26/hk-g36-useless-at-200m-when-hot/#comment-765040344)


− (http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/04/26/hk-g36-useless-at-200m-when-hot/#)
(http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/04/26/hk-g36-useless-at-200m-when-hot/#)

As an Infantry Marine(Wpns Co 1/5), combat veteran of the Middle East, law enforcement, tactical team office, it has been my experience that the M16/M4 is a high maintenance turd that should be retired. It makes a fine law enforcement weapon, but not a front line combat weapon. Say what you will, but that's what years of use and thousands of rounds down range have taught ME. I stress that this has been my experience and may not be the same for everyone else. I know that there are also hundreds of other vet's out there who actually carried this weapon out in the field that agree with me.
Fortunately, I worked for a federal agency that issued the G36 and was able to spend a great deal of time working with it. The only complaint I could find with this rifle was 1) the magazine connector tabs would occasionally break and you could no longer get that cool guy look with two mags stuck together and 2) the buttstock was a little too long for body armor. That's it. In every other respect it always proved to be a more reliable and lower maintenance weapon than the M16 family of weapons. I cannot ever remember any G36 ever having a jam or a parts breakage. This includes full auto strings of fire. The accuracy of both weapons was comparable no matter how many rounds had been fired down range. So I think the barrel issue is a poorly fabricated lie. The only major failure that I can remember, is when we torture tested the weapon and ran magazine after magazine through one on full auto. After hundreds of rounds we melted the front handgaurd off, but since they are easy to replace we didn't consider this a big deal. You can melt the gas tube off of an M4 in less rounds than it took to melt the polymer handguard off of a G36. It's a quick fix to replace a handguard on a G36, but an M4 is going to the armory to get another gas tube. On top of that, the G36 will still function with no handguard.
Given the choice, I would reach right past an M4 for a G36C with a 3x ACOG any day of the week. Just my opinion.




Was läuft da jetzt?

Sollten laut Lastenheft die Knarre jemals nach paar 100 Schuss überhaupt was treffen?

Setzt man IRGENDEIN AR jenseits der 300m brauchbar ein? Egal og heiss/kalt?

Will man nur den Weg für eine Neubeschaffung ebnen?

KidDynamite
12.11.2013, 20:22
TOP 1: Bisherige Erkenntnisse zum G36
Historie:
- TTF G36 von 1993;
- K-Standsurkunde von 1994;
- Nutzung G36 in der Truppe seit 1996;
- Abschlussbericht 2006;
- Untersuchungen bei WTD91 und WIWEB zu Wärmeverhalten seit 2011; Auslöser war ein G36 mit geschmolzenem Handschutz durch extreme Schussbelastung;
- Besprechung im BMVg zu Wärmeverhalten 2012; BMVg AIN sieht auf dieser Grundlage kein Erfordernis zur konstruktiven, technischen Änderung des G36;
- Erhöhte Aufmerksamkeit im politischen, journalistischen und staatsanwaltlichen Bereich;
- Umsetzung von Maßnahmen 2012/2013;
Wesentliche Kernaussagen:
- G36 entspricht den Technischen Lieferbedingungen;
- G36 entspricht gem. Abschlussbericht den Anforderungen;
- Keine offiziellen Meldungen zu mangelhaftem Treffverhalten aus dem Einsatz;
- Nur Aussagen zu unzureichender Wirkung im Ziel , die keine Differenzierung hinsichtlich Präzision der Waffe, Munitionswirkung, Umwelteinflüssen oder Schützenfehler im Gefechtsstress ermöglichen;
- Geändertes Schießverhalten im Einsatz (Niederhalten, dann Aufnahme des gezielten Feuerkampfes);
- Untersuchungen der WTD91 und des WIWEB belegen Streukreisaufweitung und Verlegung des Haltepunktes bei Temperaturänderungen (durch Erhitzen bei Verschuss oder durch äußere Temperatureinflüsse). Die Effekte sind reversibel, wenn die Waffe wieder abkühlt;
- Ermittelte Ursachen für die Phänomene:
o Der Gehäusekunststoff im Bereich der Rohraufnahme ändert mit zunehmender Temperatur seine Federsteifigkeit, insbesondere nach Überschreiten des Glasübergangs-punktes. Hierdurch ändert sich das Schwingungsverhalten des Rohres, was zur Streukreiserweiterung führt. Durch hygroskopische Eigenschaften des Kunststoffes kann in extrem feuchter Umgebung der Glasübergangspunkt bis zur Raumtemperatur sinken, so dass der Effekt der Streukreiserweiterung dann bereits ohne schussbedingte Rohrerwärmung auftreten kann. (Die Erkenntnisse zu möglichen Veränderungen des Kunststoffes bedingt durch Feuchtigkeit wurde durch das WIWEB im Rahmen der Werkstoffuntersuchungen ermittelt. Eine Verifizierung durch Beschuss wurde noch nicht durchgeführt.)
o Die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der verbauten Materialien (Kunststoff / Metall) bedingen bei Erwärmung eine Verlegung des Haltepunktes. Dieser Effekt ist nach Größe und Richtung vorhersehbar.
o Die in jeder Waffe individuelle Ausrichtung der im Gehäusekunststoff enthaltenen Glasfasern bewirken bei Erwärmung eine nicht vorhersehbare Haltepunktverlagerung, die den oben beschriebenen Effekt überlagert.
(…)
TOP 5: G36 in der Zukunft: Anpassung des Forderungskataloges
Feststellungen:
- Die gem. TTF geforderte Nutzungsdauer von 20 Jahren für das System Gewehr G36 läuft in Kürze aus. (Unabhängig davon kann jede Waffe bis zum Überschreiten ihrer individuellen Belastungsgrenze genutzt werden.)
- Basierend auf den Erkenntnissen aus der bisherigen Nutzung sind erkannte Fähigkeitslücken zu identifizieren und Forderungen an ein zukünftiges System Sturmgewehr zu formulieren. Dabei sind u.a. folgende Aspekte zu berücksichtigen:
o Möglichkeit zur durchgehenden Bekämpfung des Feindes auch bei intensiven Gefechtshandlungen
o Kompatibilität zur zukünftigen REACH-konformen Munition
o Kompatibilität zu bisherigen Schnittstellen
o Präzisionsforderungen analog zu NATO-Partnern; insbesondere nach geplanter Überarbeitung der Testvorschriften NATO AC/225 (Panel III) D/14 mit explizitem Test für Warmschießverhalten
o Neues Schießausbildungskonzept und geändertes Einsatzprofil
- Optionen: Produktverbesserung G36 oder Beschaffung eines neuen Produktes. Die Beschränkung auf eine Produktverbesserung kann den Verfahrensweg um 1-2 Jahre beschleunigen, wenn eine Produktverbesserung zur Verfügung steht. Da eine solche nach Aussagen der Herstellerfirma erst entwickelt werden muss und somit risikobehaftet ist, ist die Option zur Ablösung durch ein neues Sturmgewehr in die Betrachtungen mit einzubeziehen. Der Zeit- und Kostenfaktor wird im Rahmen der technisch-wirtschaftlichen Bewertung durch den Projektleiter bei der Erarbeitung der CPM-Dokumente berücksichtigt.
- AHEntwg II 2 4 vertritt dazu folgende abweichende Position:
o Die Streukreisaufweitung inforge des Warmverhaltens ist nicht hinnehmbar. Im Einsatz ist es dem deutschen Infanteristen nicht sicher möglich, ein intensives Feuergefecht auf Kampfentfernungen über 100 m erfolgreich zu führen. Bis auf die Streukreisaufweitung und Verlegung des Haltepunktes bei Temperaturänderungen (durch Erhitzen bei Verschuss oder durch äußere Temperatureinflüsse) entspricht das G36 den Anforderungen und hat sich – u.a. als besonders zuverlässig – bewährt.
o Die konzeptionelle Ableitung einer Fähigkeitslücke ist daher schwierig.
o Vor Einführung eines neuen Sturmgewehrs wird die Kaliberfrage erneut zu diskutieren sein, einschließlich eines möglichen neuen NATO-standardisierten Kalibers.
o Das zeitliche Risiko und der finanzielle Aufwand (u.a. Projektelemente Ausbildung und Logistik) für die Einführung eines neuen Sturmgewehrs sind erheblich.
o Dabei bleibt unsicher, ob marktverfügbare Waffen in der Summe ihrer Eigenschaften tatsächlich besser als das G36 sind.
o Der Lösungsweg Produktverbesserung G36 ist nur realistisch, wenn ihn sowohl der öAG als auch der AN mit Nachdruck verfolgt.
o Bei einer lösungswegneutralen Initiative wird es daran mangeln und eine Produktverbesserung im Sinne einer self-fulfilling prophecy am Ende gar nicht mehr zur Auswahl stellen.
o Daher wird einer Initiative Produktverbesserung G36 gem. CPM 3.2.3.2. der Vorzug gegeben.
- Unabhängig vom Lösungsweg ist das System G36 bis zur vollständigen Umsetzung der Initiative weiter zu nutzen. In diesem Zeitraum ist das System G36 daher einsatzreif zu halten. Dies schließt Folgebeschaffungen sowie Modifikationen der Peripherie ausdrücklich ein.
Im IPT abgestimmte Entscheidung des PL:
- Fähigkeitslücke wird mit einer Initiative dem PlgABw vorgelegt. KdoHeer wird gebeten, die Federführung zur Erstellung der Initiative zu übernehmen.
- Die Initiative lässt – entsprechend der Mehrheitsmeinung im IPT – die Optionen der Produktverbesserung und der Beschaffung eines neuen Produktes offen. Beide Wege sind mit hoher Priorität parallel zu verfolgen um möglichst schnell eine Lösung/einen Lösungsweg festzulegen. Der Weg der Produktverbesserung und somit die Weiternutzung der vorhandenen Waffen im Grundbetrieb wird durch das Heer bevorzugt. Zeichnet sich jedoch ab, dass dies nicht oder nicht innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens (max. 1,5 Jahre Entwicklungszeit) möglich ist, muss umgehend die Rüstung eines neuen Produktes umgesetzt werden.
- Die Initiative ist unabhängig von den Projekten G36 Basis lang und G36 K Basis, da diese nur Anbauteile und Ergänzungssätze betreffen. Die Initiative wird daher durch diese Projekte weder obsolet, noch soll sie Anteile dieser Projekte enthalten. Sie darf durch die Projekte G36 Basis nicht verzögert werden.
- Im Rahmen der Materialverantwortung für die Einsatzreife sind bis zur Umsetzung der Initiative mit dem Hintergrund der zeitlichen Überbrückung Regenerationsmaßnahmen und Modifikationen der Peripherie für das Gewehr G36 und G36 K weiter durchzuführen.
- Die Beschaffungen G36A3 des Systems „Infanterist der Zukunft“ (IdZ) erfolgen weisungsgemäß.

KidDynamite
12.11.2013, 20:27
Dazu:

Heckler & Koch wehrt sich gegen die mediale Skandalisierung des G36
17.09.2013

http://www.heckler-koch.com/de/militaer/unternehmen/news/detail/article/heckler-koch-wehrt-sich-gegen-die-mediale-skandalisierung-des-g36.html

-----------------------------------

Ist ne dreckige Kampagne der Medien.

INNOCENT&CLUELESS
13.11.2013, 09:21
Yupp, was die da machen ist sich zu entrüsten das in einen VW Polo keine 20 Leute reinpassen und dass ein Pickup nicht so gut federt wie eine S-Klasse :stupid: .


Ich verstehe nur nicht die Intention. Jedem Journalisten muss klar sein dass er damit auf die Fresse fliegen kann, es bleibt zwar an HK etwas Dreck kleben der geworfen wurde, aber am Ende steht der Journalist selbst mit zerhackter Reputation da. Wenn HK eine Klage wegen Rufschädigung anstrengt wird ein Gericht alles Durchleuchten, von Lastenhefterstellung über Ausschreibung, Beschaffung und Resultate im Einsatz. Wenn das laut und prominent genug geschieht könnte am Ende eine riesige "kostenlose" Werbung für HK Waffen stehen.

Ich gehe mal davon aus dass nach dem Auswerten der Fakten zum Schluss gekommen wird das die Kniften die Vorgaben erfüllen.

Wenn sich jetzt die Vorgaben ändern sollten, dann müssen wir einfach neue Knarren beschaffen.

Aber ob es dann Knarren gibt welche auf 4000m im Dauerfeuer alle Löcher innerhalb 40 cm2 stanzen - und das nachdem die Knarre glühend geschossen, mit Eiswasser übergossen, 10x mit dem Lauf an eine Laterne gedroschen wurde, und natürlich stehend aus der Hüfte - sei dahingestellt.
Kaffee kochen muss das Ding auch.

WickerMan
25.11.2013, 19:44
Da hört euch mal das an . . . . meinen Kommentar verkneife ich mir!!
Und kpl. anschauen!

http://www.youtube.com/watch?v=hp0FVvpfbFU

Duke49th
26.11.2013, 00:15
Huhu :wave²:

Der Mann lebt immer gefährlicher...

hp0FVvpfbFU

:rolleyes:

Schön das niemand meine Postings liest^^

INNOCENT&CLUELESS
18.02.2014, 13:40
Neues von der HK Front:

Sturmgewehr G36: Mangel-Munition soll Probleme verursacht haben - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sturmgewehr-g36-mangel-munition-soll-probleme-verursacht-haben-a-954014.html)

INNOCENT&CLUELESS
04.12.2014, 11:38
HK G36 ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36#Medienberichte)

Im September 2013 berichtete der Spiegel, die Wehrtechnische Dienststelle 91 habe im Juli 2012 einen vertraulichen Abschlussbericht vorgelegt. Nach der Abgabe von 90 Schuss habe das G36 auf hundert Meter eine Streuung (http://de.wikipedia.org/wiki/Streuung_%28Ballistik%29) von 50 bis 60 Zentimetern. Grund seien die aus Kunststoff hergestellten Teile des G36; es verliere bereits bei 23 Grad Celsius an Steifigkeit. Liege es in der Sonne oder werde es von einer Seite erwärmt, verlagere sich dadurch sein Treffpunkt. Die „Erst-Treffer-Wahrscheinlichkeit“ sinke, der Munitionsbedarf steige, der Soldat verliere „das Vertrauen in seine Schießfähigkeit.“[11] (http://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36#cite_note-11)


http://www.all4shooters.com/de/Artikel/Pro-Zone/Heckler-und-Koch-G36-Werksbesuch-caliber-Pro-Zone/

Kann mal jemand ein G36 vorbeibringen zum selber nachprüfen?

So langsam sind es zu viele widersprüchliche Darstellungen.

Duke49th
06.12.2014, 23:32
Kann mal jemand ein G36 vorbeibringen zum selber nachprüfen?



Nöö. Aber tun es dafür 6000 britische Panzer?

Panzerausweichquartier: Britische Armee bringt 6000 Fahrzeuge nach M'Gladbach - DIE WELT (http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article13906946/Britische-Armee-bringt-6000-Fahrzeuge-nach-MGladbach.html)

Da werden also 6000 Panzer aus Kostengründen aus einer vorhandenen Lagerstätte zu uns rübergebracht nur um dann monate später wieder zurückverlegt zu werden?

Naja...wers glauben mag....
Hab nur nix gefunden ob sie denn nu inzwischen hier sind.

INNOCENT&CLUELESS
25.02.2015, 20:59
Wieso dürfen eigentlich immer nur die Dänen und Canadier die heisseste Scheisse aus Deutschland fahren?

https://www.youtube.com/watch?v=djzRWIhiD00

Sowas sollten wir uns auch in die Garage stellen.

Storm
25.02.2015, 21:22
Keine Kooohle. Das wirds sein ......

INNOCENT&CLUELESS
25.02.2015, 21:59
Keine Kooohle. Das wirds sein ......


Genaugenommen kann das nicht das Problem sein...wenn ich sehe wieviele Millionen wir schon für KEINE Transportflugzeuge und KEINE Transporthubschrauber und KEINE Kampfhubschrauber ausgeben... :naughty:

Wenn man einfach die da -> Startseite des BAAINBw (http://www.baainbw.de/portal/a/baain) geschlossen abwickeln würde indem man alle Beamte einfach weiterbezahlt aber ihnen aber sämtliche Befugnisse entzieht und stattdessen Meier's Liesl mit Bauernschläue das Zeug ranschaffen lässt, dann kommen wir garantiert billiger weg und am Ende rollt/fliegt/schwimmt/tauscht und schiesst sogar was.

TeilX
25.02.2015, 22:23
Ist doch schön So attraktiv soll die Bundeswehr werden

41-Stunden-Woche, bessere Auf/äh Ausstiegschancen:zahn:, mehr Geldwer brauch da noch Kriegsmaterial das niemand bedienen kann.:ugly:


Das sich der Verein noch Bundeswehr nennt ist immernoch der größte Brüller :lol:

Würde ISIS an die Deutsche Grenze klopfen käme nur ein:" Die Gewünschte Kriegspartei ist zur Zeit nicht erreichbar!"

Duke49th
15.01.2016, 11:53
Ist nicht Deutschland. Aber man bekommt ja kaum was davon in deutschen Medien mit.

https://deutsch.rt.com/international/36310-philippinen-werden-zum-us-flugzeugtrager/

https://deutsch.rt.com/international/36291-usa-neue-herausforderungen-fur-marine/

INNOCENT&CLUELESS
15.01.2016, 14:49
Ist doch super. Wenn ich mir aussuchen kann ob ich von China oder USA dominiert werden möchte wähle ich auch sofort die USA.

Ist eine Art Friss oder Stirb Wahl.

Duke49th
15.01.2016, 16:53
Ist doch super. Wenn ich mir aussuchen kann ob ich von China oder USA dominiert werden möchte wähle ich auch sofort die USA.

Ist eine Art Friss oder Stirb Wahl.

Geht nicht darum von wem du dominiert wirst. Geht darum ob nach einem solchen Krieg dieser Planet noch bewohnbar ist.

Ihr argumentiert immer alle "die sind doch nicht so verrückt und setzen Atomwaffen ein". (in der Vergangenheit hier öfter so ähnlich geschireben worden)

Ja? Ich wäre mir da nicht so sicher. Warum sollte man einen konventionellen Krieg führen, wenn man Atomwaffen hat?
Wenn dem so wäre, bräuchte man die Dinger nicht. Wenn die keiner einsetzen würde - wären sie als Drohmittel irrelevant.

TeilX
15.01.2016, 17:15
Wenn man Jahre verbracht hat die Dinger irgendwo kontrolliert zu testen, bringen die es auch fertig diese Teile zu benutzen(WW2 hat ja gezeigt wie schnell das geht). Der Finger lag nun schon oft genug auf den Knöpfen. Die Situation muss nur für ein kritisch genug sein das sie zum letzten Mittel greifen. Trotz allem wird es immer(schätz ich) konventionelle Kriege geben.

Duke49th
15.01.2016, 18:36
Sehe ich auch so TeilX.
Ich denke auch das sie erst mit konventionellen Waffen anfangen werden. Und nicht andersherum, den Planeten zerstören und dann die Trupen reinschicken^^

Problem ist - viele denken so: Atomwaffeneinsatz? Nieeeeemaaals...die wären nieeeee so irre die auch wirklich mal einzusetzen.

Bisher konnte vieles über Wirtschaft gelöst werden. Wirtschaftskriege. Aber wie lange noch belässt man es dabei?

Die Amis fahren doch nicht diese Linie, weil sie ausschliesslich drohen wollen, ohne im Enrstfall auch ihre Drohung wahr werden zu lassen!?

Der Ami ist kein zahnloser Tiger. Der Ami ist ein Schurkenstaat sondersgleichen. Kaum ein Land hat in den letzten 200 Jahren so viel Leid und Elend über diesen Planeten gebracht wie die Amis.

Das wir uns sicher fühlen ist doch nur, weil wir NOCH deren Verbündete sind. Sobald sich das mal ändert - ergehts uns genauso wie den Moslems.

INNOCENT&CLUELESS
29.02.2016, 09:24
Australia Is Giving Up on Its Tiger Gunships, Which Have Never Seen Combat | War Is Boring (http://warisboring.com/articles/australia-to-ditch-its-tiger-gunships-which-have-never-seen-combat/)

There were delays with the helicopter’s software. Parts must be shipped to Europe for repair, a time-consuming and expensive process. Worst of all, the air conditioning units and power capacitors broke down and filled cockpits with toxic, black smoke.

Das übliche Lied....unzuverlässig, das letzte was ein Militär akzeptieren kann.

Wird eng für Airbus.

Redfox
29.02.2016, 10:59
Im Text steht auch noch folgendes:

The decision to ditch the Tiger — to occur in the 2020s — landed with a thud with the release of Australia’s 2016 defense white paper, which laid out the country’s military strategy over the coming decades. The plan includes U.S. $21.5 billion in new spending, which would pay for new submarines, frigates, patrol vessels, aircraft and drones among many other big-ticket items.
Die Aussies brauchen mehr modernen See- und Küstenschutz. China könnte eventuell der nächste Gegner sein. ;)

Keeping the Tiger at home was also an awkward decision, as German, French and Spanish Tiger variants deployed to Afghanistan at different times.
Ein paar fliegen Kampfeinsätze und andere nicht.... awkward!

the deeper problem is that the Tiger was never really a good fit for Australia in the 21st century. The gunship was originally designed in the 1980s for a European battlefield — hence the similarities to the Apache, the multi-role abilities and the anti-tank weapons. Canberra would now rather prepare for more unconventional wars and to counter Chinese sea power.
Diese pöhsen Eurowussies mit ihren günstigeren Euro-Apachen... :lol:

INNOCENT&CLUELESS
29.02.2016, 13:32
Sicher können sich Anforderungen ändern, nur wenn man als Lieferant durch Nichtlieferung dem Kunden jede Möglichkeit bietet billig auszusteigen...

Die Australier hätten das Ding sicher auch gerne auf ihren Landungsschiffen oder bei den Partnern Richtung China stationiert. Mit der Möhre blamiert man sich aber nur.

Redfox
17.03.2016, 10:23
"Revolution" oder die neuen McKinsey Berater, die für nur ~200Milliönchen alles besser machen sollen als die BWSpezBürokaten im BAAINBw:
Bundeswehr: Ursula von der Leyen plant Millionenbudget für Berater - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ursula-von-der-leyen-plant-millionenbudget-fuer-berater-a-1082706.html)

Wieviel würde eine "Ablöse" bzw Umstrukturierung des BAAINBw kosten?

INNOCENT&CLUELESS
09.05.2016, 14:33
Airbus A400M: Bundeswehr fürchtet Totalausfall - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/airbus-a400m-bundeswehr-fuerchtet-totalausfall-a-1091190.html)

Um den größten der mattgrauen Luftwaffenflieger, stolze 45 Meter lang und mit 14,7 Metern so hoch wie ein Zweifamilienhaus, will die Ministerin einen Bogen machen. Der Airbus A400M (http://www.spiegel.de/thema/airbus_a400m/), das neue Transportflugzeug von Airbus (http://www.spiegel.de/thema/airbus/), bereitet ihr seit Langem Ärger. Immer gab es über das europäische Rüstungsprojekt Negativschlagzeilen. Jetzt wird selbst ein komplettes Scheitern nicht mehr ausgeschlossen...

Die vertrauliche Sitzung in Koblenz offenbarte, wie ernst es um das Projekt steht. Erst auf Nachfrage offenbarten die Projektleiter das Desaster. Möglicherweise sei ein "Redesign" der Triebwerke nötig, erklärten sie. Allen in der Runde war klar: Eine solche Neukonstruktion würde keine Monate, sondern Jahre dauern.
Auch Airbus selbst gibt sich nicht gerade optimistisch. Seinen Aktionären gestand Chef Tom Enders (http://www.spiegel.de/thema/thomas_enders/) kürzlich, die Triebwerksprobleme seien "sehr frustrierend". Wie gravierend sie sind, belegt die Aussage, für Airbus könne es zu erheblichen finanziellen Folgen kommen. Für den Aktienkurs ging es daraufhin erstmal abwärts.
Was Enders seinen Aktionären damals nicht mitgeteilt hat: Auch bei Airbus hat man darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, das ganze Programm hinzuschmeißen. Mittlerweile haben die Ingenieure Hoffnung geschöpft, wenigstens eine vorübergehende Lösung gefunden zu haben. Sicher aber ist das nicht.
Wenn die Mängelbeseitigung dauert, müsste die Bundeswehr umsteuern. Schon jetzt ist die Transportflotte überaltert, die Transallflieger der Truppe gehören eher ins Museum als in den Einsatz. Spätestens 2020 müssen sie ausgemustert werden. Verzögerte sich die Ablösung durch den A400M nun erneut, warnen interne Papiere, führe dies "zu nicht mehr kompensierbaren Fähigkeitsverlusten".



Man fragt sich wie es um das Risikomanagement bei der Bundeswehr bestellt ist. Der A400M ist seit langem ein Wackelkandidat und Kernstück unserer "hochmobilen, spezialisierten Truppen".

Sind Wartungsverträge für die alten Maschinen verlängert worden? Ersatzteilhaltung verbessert? Alternativmaschinen geleast?

Es gibt da ein kleines, feines Konstruktionsbüro welches in einem Land liegt in dem man unter widrigsten Umständen die besten Transportmaschinen der Welt baut.

https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow

Airbus endlich im Klo runterspülen (Firmen eignen sich nicht um nationale Macht- und Wirtschaftsinteressen in der EU paritätisch auszubalancieren) und der Ukraine ein paar ordentliche Wirtschaftsaufträge verschaffen in einem Aufwasch. Und man hätte einen guten Grund um massiv NATO-Truppen in der Ukraine zu stationieren: man muss ja militärstrategisch wichtige Produktionsstandorte schützen :naughty: .

Edith:

http://www.welt.de/wirtschaft/article142543099/Warum-die-Bundeswehr-auch-Antonov-fliegen-koennte.html

Den maßgeschneiderten Flieger gibt es von AN schon, der Rest ist politischer Wille.


http://www.zukunftsdialog.eu/fileadmin/user_upload/Bilder/Publikationstitel/pb-maras-kunz.pdf

Man könnte ja auch Salis umbauen so dass ein europäisch dominiertes Lufttransportunternehmen herrauskommt welches man im Krisenfall zu 100% belegen könnte solange man die Verluste ausgleicht.

MarcusErgalla
11.05.2016, 06:08
Ist wie mit der NH 90, statt auf vernünftige Lösungen zurück zugreifen, schaufelt man große Löcher... :rolleyes:

INNOCENT&CLUELESS
24.05.2016, 12:09
Heckler & Koch: G36-Gewehre illegal nach Mexiko exportiert - DIE WELT (http://www.welt.de/politik/deutschland/article155636629/Massaker-mit-deutschen-Waffen-was-wusste-die-Regierung.html)

Da bin ich mal gespannt ob es wirklich einem Politiker ans Leder gehen kann wenn er gegen festgelegte Regeln eindeutig verstösst. Meist sind es aber Gummiregelungen.

INNOCENT&CLUELESS
31.05.2016, 13:55
Bundeswehr: "Euro Hawk"-Debakel kostet weitere 300 Millionen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-euro-hawk-debakel-kostet-weitere-300-millionen-a-1095050.html)

Im vertraulichen Teil eines Statusberichts, den von der Leyen kürzlich dem Bundestag übergab, wird jedes Rüstungsprojekt analysiert, das die Bundeswehr plant. Beim Abschnitt über den "Euro Hawk" prangt bei den Kosten ein hässliches Plus von 59 Prozent.
Der Bericht illustriert anschaulich, dass de Maizière nicht ganz die Wahrheit gesagt hat. Sein Haus gestand 2013 zwar ein, dass die Entwicklung der Drohne (http://www.spiegel.de/thema/drohnen/) selbst gescheitert war. Die Antennen und Sensoren, das technische Innenleben der Drohne also, aber seien fast fertig entwickelt. Sicherlich könne man diese in ein anderes Fluggerät einbauen.
Von der Leyen folgte dem Kurs. Noch frisch im Amt ordnete sie 2014 an, die "Isis"-Sensoren durch ein paar Testflüge des "Euro Hawk" fertig zu entwickeln. Damit die Bundeswehr möglichst schnell eine dringend benötigte Aufklärungsplattform bekommt, sollten die Antennen am Ende in eine US-Drohne vom Typ "Triton" installiert werden.
Heute würde sich die CDU-Politikerin wohl anders entscheiden. Denn die elektronischen Augen und Ohren der Drohne haben sich zu einem ähnlich teuren Flop wie die Pannendrohne selbst entwickelt. Laut den aktuellen Papieren muss das System noch mindestens bis 2019 getestet werden. Eben dafür braucht man jene 289 Millionen Euro, um die es nun geht.
Klar ist, dass die Truppe noch lange auf ihre Drohne warten muss. So sollen die Testflüge erst Ende 2017 beginnen, Probeflüge unter realistischen Bedingungen gibt es erst 2019. Selbst wenn alles reibungslos läuft, wird der Einbau in die "Triton"-Drohne dauern. Zudem drohen auch bei ihr Zulassungsprobleme

Geld/Entwicklung für den Mülleimer - unglaublich.

burns
31.05.2016, 16:27
Ganz vergeudet sind die Millarden nicht, denn in OFP & ArmA fliegen sie alle!
(was ham wir uns damals über den ADF Tiger gefreut :D)


Trotzdem echt fraglich, wie sich diese "erst machen dann denken" Einstellung in solch hohen monetären Sphären etablieren konnte (ist ja noch lange nicht vorbei). Man möchte annehmen, wer nix kann der darf nicht ran.

Lester
31.05.2016, 17:33
Allerdings darf man auch nicht vergessen das sowas in DE schon längere Tradition hat.

Der Starfighter wurde Seinerzeit mit allemöglichen Kram vollgeschoben für das er nie gedacht war.

Dem Tornado erging es ähnlich, hatte aber den Vorteil des Zweisitzers wodurch die Crew zwar fast ähnlich überfordert wurde, aber beim Waffenoffizier verzeiht das in nicht Kriegszeiten mal eher wenn da was schief läuft. ;)


Es geht halt erstmal ums haben wollen und wenn dazu grundsätzlich genickt wurde wird das Eierlegende Wollmilchsaubündel finalisiert. :angel:

Cartman
31.05.2016, 18:07
Es geht halt erstmal ums haben wollen und wenn dazu grundsätzlich genickt wurde wird das Eierlegende Wollmilchsaubündel finalisiert. :angel:

Erinnert mich an "The Pentagon Wars", ne Komödie über die Entwicklung des Bradleys. :zahn:

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burns
01.06.2016, 15:20
^^ du hattest mich bei "HBO", sehr schöne Sendung :daumen: